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Welche Absicht hat der Staat? Welche Antwort liefert Nietzsche?

23. August 2021
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Ich halte es fรผr einen Fehler, dem Staat „bรถse“ Absichten zuzuschreiben. Seine Absichten sind schlecht, aber nicht bรถse. Ich schreibe das nicht, um den Staat bzw. „das System“ zu verteidigen, sondern weil ich generell der Meinung bin, dass eine Moral jenseits von Gut und Bรถse einer Moral diesseits von Gut und Bรถse รผberlegen ist.

Bei Nietzsche denken die wohlgeratenen Menschen nicht in den Kategorien „Gut“ und „Bรถse“, sondern in den Kategorien „Gut“ und „Schlecht“. Dabei sind sie konsequent subjektiv, ihnen schmeckt nur, was ihnen zutrรคglich ist; was ihnen nรผtzt, ist gut – und was ihnen schadet, ist schlecht.

โ€œBรถseโ€œ ist keine Kategorie

Der Staat, „das System“, der pharmazeutisch-politisch-mediale Komplex, ist schlecht fรผr mich, aber gut fรผr seine Profiteure. Des einen Freud ist des anderen Leid. „Bรถse“ wรคre in meinen Augen nur jemand, dem Schaden anrichten ein Selbstzweck ist. Ein Amoklรคufer beispielsweise, der von Anfang an vorhat, sich nach der Tat selbst zu tรถten. Er will mรถglichst viele Menschen, inklusive sich selbst, tรถten; er will sich nicht bereichern oder dergleichen, seine Motive sind rein destruktiv.

„Das System“ hingegen will sich vor allem bereichern. Dabei geht es รผber Leichen und ist fรผr Millionen von Menschen schรคdlich bis tรถdlich. All diese Schรคden sind jedoch kein Selbstzweck, sondern Kollateralschรคden. Der pharmazeutisch-politisch-mediale Komplex will Macht und Geld, kurz gesagt eine mรถglichst hohe Ausbeutungsrendite – nicht den Tod mรถglichst vieler Menschen als Selbstzweck.

Wรผrde es um mรถglichst viel Tod und Zerstรถrung in mรถglichst kurzer Zeit gehen, wรคre das leicht zu bewerkstelligen. Jeder Idiot kann Sachen und Menschen zerstรถren, aber nur wenige sind clever genug, um sich auf Kosten anderer massiv zu bereichern. Und darum geht es: Nicht um die Zerstรถrung von Menschheit und Welt. Wen wรผrde man dann noch ausbeuten und beherrschen kรถnnen?

Der Mensch spielt fรผr das System keine Rolle

Die Interessen des Systems laufen den meinen zuwider, deswegen ist es fรผr mich schlecht. Deswegen muss ich ihm aber nicht geradezu mythische Zerstรถrungskraft zusprechen; damit wรผrde ich ihm einen Platz in meiner Psyche gegeben, die es รผberhaupt nicht verdient hat. Wir haben es hier lediglich mit Menschen zu tun. Die kochen auch nur mit Wasser.

Und ihr oberstes Ziel und damit ihr zentrales Motiv ist die hohe Ausbeutungsrendite. Das mรผssen wir uns immer wieder vergegenwรคrtigen, wenn wir die nรคchsten Schachzรผge abschรคtzen wollen. Und die Ausbeutungsrendite ergibt sich aus dem Verhรคltnis von abgeschรถpften Geldern (also die Summe von Zwangsabgaben und de facto erzwungenen Gewinnen wie die der Pharmaindustrie im Corona-Kontext) zu den Repressionskosten (z.B. Ausgaben fรผr Polizei und Propaganda).

Auf dieses Verhรคltnis kommt es an. Es geht um Macht und Geld – nicht um mรถglichst viele Tote. Die Toten werden lediglich achselzuckend aus dem Sklaveninventar ausgebucht. Das System interessiert sich nicht fรผr Menschen, weder zum Guten noch zum Schlechten.

Was folgt daraus?

Daraus folgt auch, dass die Konsumenten und Wรคhler den Spuk in kรผrzester Zeit beenden kรถnnten. Wรผrde die Masse ihre Entscheidungsmacht erkennen und dem System ihr Geld und ihre Stimme entziehen, wรคre ganz schnell Schluss mit Ausbeutungsrendite. Das System braucht die Masse, die Sklavenhalter brauchen die Sklaven. Dass die Masse diese Tatsache erkennt ist die grรถรŸte Angst des Systems – und genau das, was wir gelassen und Schritt fรผr Schritt vorantreiben mรผssen.

Selbsterkenntnis und daraus resultierendes echtes Selbstvertrauen ist das Gegenmittel gegen Gehirnwรคsche und Indoktrination. Deswegen ist der wirksamste Widerstand, anderen Menschen dabei zu helfen, ihre Macht zu erkennen.

Dieser Text erschien zuerst im Telegram-Kanal von Der Sonnenwolf

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