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Sydney Sweeney hat großartige Jeans

4. August 2025
in 2 min lesen

„Sydney Sweeney has great Jeans“, lautet der Werbeslogan der aktuellen Kampagne der US-amerikanischen Modemarke American Eagle Outfitters. Ende Juli launchte American Eagle seine „Denim-Performance des Jahres“ mit Sydney Sweeney als Werbegesicht. Die 27-Jährige gehört aktuell zu den erfolgreichsten Nachwuchsschauspielerinnen in Hollywood und gilt dort als absolutes Sexsymbol, wie einst beispielsweise Megan Fox oder Margot Robbie. 

Sydney Sweeney hat blonde Haare, blaue, große Augen, perfekte Proportionen, ist schlank, hat einen gesunden Körper und ja – noch etwas, sie ist weiß. Ein Grund also für linke und woke Social Justice Warrior, seit der Veröffentlichung der Kampagne Sturm zu laufen: Denn anders als wir es aus den letzten zehn Jahren des Marketings kennen, präsentiert hier nicht etwa eine „queere“ BIPoC-Person mit Adipositas, die zeigt, wie Jeans bei Menschen sitzen, die womöglich keine hautengen Hosen tragen sollten, die neue Kollektion von American Eagle Outfitters. Nein, die Modemarke entschied sich bewusst dazu, in Sachen Schönheitsideale zurück zu den Wurzeln zu gehen, auf objektive und gesunde Normen zu setzen und Quoten in Sachen „Diversity“ zu streichen. Denn Sydney Sweeney ist eine schöne, attraktive, junge Frau. Das lässt sich ganz offensichtlich nicht bestreiten, fernab davon, ob sie den eigenen Frauengeschmack nun mehr oder minder trifft. 

Doch ihr Aussehen allein und der Fakt, dass die Modemarke in ihrem Slogan mit „great Jeans“ wirbt, reichen offenbar aus, um der ganzen Kampagne Rassismus, Diskriminierung, Eugenik und „White Supremacy Sells“ anzudichten, wie es die „taz“ vergangene Woche titelte. Mit „Zuerst die schlechte Nachricht: Sex sells“ beginnt der Artikel. Ja, oh Wunder, Produkte werden attraktiver für ihre Zielgruppe, wenn sie von attraktiven Menschen beworben werden, mit denen sich die Zielgruppe zusätzlich auch identifizieren kann. Wenig überraschend ist dahingehend beispielsweise, dass die Bud-Light-Werbung mit der Transgender-Influencerin Dylan Mulvaney als Werbegesicht im Sommer 2023 massiv floppte und dem Konzern einen Umsatzeinbruch von 1,4 Milliarden US-Dollar bescherte. 

Die Käufer wollen bei visueller Werbung einen gewissen Lifestyle vermittelt bekommen. Eine Jeans zu kaufen, die dich knackig aussehen lässt wie Sydney Sweeney, klingt irgendwie einladender, als ein Produkt zu kaufen, das von einem transsexuellen oder übergewichtigen Quoten-Werbegesicht beworben wird, das rein gar nicht das Gefühl hinter dem Produkt widerspiegelt und eine ungesunde Lebensweise normalisieren möchte. 

Doch weil Sydney Sweeney weiß ist und der CEO des Modeunternehmens, Jay Schottenstein, während der letzten Kampagne zur Präsidentschaftswahl Donald Trump unterstützt haben soll, ist die Sache für Linke, insbesondere die Schreiberlinge von der „taz“, ganz offensichtlich: „Weiße Genetik ist überlegene Genetik“, so das Bild, das die Kampagne laut „taz“-Redakteur nach außen vermitteln soll. Dass die Kampagne rund um „Great Jeans“ gegebenenfalls einfach nur satirisch polarisieren soll, kommt den spaßgebremsten linken Kritikern nicht in den Sinn. 

Doch nachdem American Eagle vorgelegt hatte, folgte nun auch vom Unternehmen Dunkin’ ein polarisierender Werbespot für sein „Golden Hour Refresher“-Sommergetränk. Zu sehen ist Gavin Casalegno, ein blonder, blauäugiger, normschöner Lockenkopf, der aktuell durch seine Rolle in der Prime-Erfolgsserie „Der Sommer, als ich schön wurde“ („The Summer I Turned Pretty“) in aller Munde ist und als einer von zwei porträtierten Brüdern, die in besagter Serie Teil eines Liebesdreiecks sind, ohnehin polarisiert. Auch er spielt im Werbespot mit dem Begriff „Genetics“, mit der „Golden Hour“ und damit, dass er nichts dafür kann, dass die Sonne „ihn findet“ und er deswegen der „King of Summer“ ist. 

Auch hier folgten Rassismusvorwürfe noch und nöcher. Auch Casalegno wird „vorgeworfen“, Republikaner zu sein, was schon während der Promotion der dritten Staffel von „Der Sommer, als ich schön wurde“ zu einigen Zerwürfnissen mit seinen Co-Stars führte. Doch was bleibt am Ende übrig? 

Die American-Eagle-Outfitters-Kampagne geht viral, der Werbespot von Dunkin’ geht viral, und sicherlich werden auch noch einige andere Unternehmen früher oder später folgen. Die meisten Menschen haben es satt, sich von woken Ideologen vorschreiben zu lassen, was sie schön zu finden haben, denn das wissen sie ganz offensichtlich selbst. 

2 Comments Schreibe einen Kommentar

  1. Habe eben den Webstore von AE besucht und mit Freuden festgestellt, dass sie auch Jeans und Klamotten für Männer anbieten! Manchmal bekommt man eine Kaufentscheidung sehr einfach gemacht! 🙂

  2. Sweeney hat den toten Blick in ihren Augen, typisch für viele modifizierte ‚Frauen‘ heutzutage. Schön ist was anderes, hört auf hässliche Weiber als schön oder sexy zu verkaufen.

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