Die Europäer sterben aus - gleichzeitig werden die Migranten mehr und mehr. Seit Jahren ist der Bevölkerungsaustausch das zentrale politische Problem der meisten europäischen Länder. Nicht nur die ungebremste Zuwanderung der letzten zehn Jahre hat für neue demografische Realitäten gesorgt, auch die höhere Reproduktionsrate von Migranten, insbesondere aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Währenddessen schrumpft die einheimische Bevölkerungen relativ gesehen immer weiter.
Die zentrale Zahl für diese demografische Herausforderung ist die sogenannte „total fertility rate", also die „Gesamtfruchtbarkeitsziffer". Ein Wert von 2,0 bedeutet, dass eine durchschnittliche Frau im Laufe ihres Lebens zwei Kinder bekommt; die Bevölkerungsgröße bliebe also fast konstant. Die meisten westlichen Länder sind hingegen weit von der Bestandserhaltung entfernt. In Deutschland wurden letztes Jahr nur noch 1,35 Kinder pro Frau geboren.


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