Eine interessante Studie über den Anstieg von Homosexualität

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Je nach Studie, so erwähne ich es jetzt schon seit einer Weile gerne im Kontext von staatlich finanzierter Transsexualitätswerbung für Kinder und Jugendliche wie kürzlich erst „Becoming Charlie“ im ZDF, bezeichnen sich in Amerika zwischen 21 (Gallup) und 39 Prozent (Arizone Christian University) der Generation Z als „LGBT“, also nicht heterosexuell. Ein Anzeichen dafür, dass solche Social-Engineering-Versuche nicht ohne Erfolg bleiben. Das Center for the Study of Partisanship and Ideology (CSPI) hat diesen Montag nun eine Studie veröffentlicht, die den bislang wohl tiefsten Einblick in die Vorgänge hinter solchen Zahlen liefert.

Zunächst einmal: Dieser Anstieg betrifft Generationen vor den Millennials de facto nicht. Generation X und Boomer haben ihre Homosexualitätsrate in den letzten Jahrzehnten genau da gelassen, wo sie war, und zwar vergleichsweise ganz, ganz weit unten. Was komisch ist, da wir hier ja im herrschenden Narrativ nur die Auswirkungen wegfallender Diskriminierung und Stigmata beobachten und sie dieselbe Gesellschaft bevölkern. Eine These des Papiers ist, dass die starke Zunahme der Selbstbeschreibung von Frauen, die eigentlich keinerlei gleichgeschlechtlichen Sex haben, als bisexuell einen Teil dieses Anstiegs unter den Jüngeren erklärt. Diese dürfte sich durch die Verheißung sozialer Anerkennung und den begehrten Opferstatus erklären, der einem heutzutage im Großteil des Westens, insbesondere in universitären Umfeldern, als Teil des immer längeren Buchstabensalats zuteilwird.

Weibliche Sexualität, so wird seit Langem gemutmaßt, verhält sich ja generell fluider als männliche, was sich zum Beispiel darin äußert, dass die meisten Frauen, die man fragt, eher mit einer bildschönen Frau Sex hätten als mit einem hässlichen Mann, was bei Männern spiegelverkehrt andersherum der Fall ist. Viele dieser Frauen, so die Studie, die sich zwar grundsätzlich Sex mit Frauen vorstellen könnten, solchen allerdings gar nicht praktizieren und ihr Glück stattdessen ausschließlich in heterosexuellen Verhältnissen suchen, beschreiben sich heute einfach als bisexuell, weil es sich schickt. Und tatsächlich: Der Anstieg des Anteils von Frauen unter 30, die in den letzten fünf Jahren ausschließlich heterosexuellen Sex hatten, unter denen, die sich selber als bisexuell beschreiben, ist enorm. 2008 bis 2010 stellten sie 13 Prozent der bisexuellen Frauen, seitdem kletterten sie hoch auf 54,8 Prozent.

Den rasanten Einbruch von Heterosexualität unter jungen Amerikanern nur auf solche semantischen Opferpunkte-Haschereien zu schieben, wäre allerdings zu kurz gegriffen: Zwar wuchs die Zahl der Selbstbeschreibung als „LGBT“ in den letzten 14 Jahren von 5,4 auf 16,3 Prozent noch mal deutlich rasanter an als die Zahl tatsächlich gleichgeschlechtlich sexuell aktiver junger Erwachsener, jedoch verdoppelte sich auch diese Zahl von 4,8 auf 8,6 Prozent unter Amerikanern, die das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben. Der kulturelle Wandel, der von Bildungswesen und Medien vorangetrieben wird, schlägt sich also auch im tatsächlichen Sexualleben der Amerikaner überdeutlich nieder.

Einen großen Einfluss macht die Studie hier im politischen Umfeld aus: Während Heterosexualität unter Mitte-rechts- wie Mitte-links-Zentristen sowie Konservativen in den letzten 14 Jahren stetig irgendwo zwischen 85 und 95 Prozent rumdümpelte, sprang die Zahl dem anderen Geschlecht zugewandter „Liberals“, was auf Deutsch wohl so etwas wie „Links-Grüne“ bedeuten würde, 2016 von einer Klippe: 88 Prozent beschrieben sich damals als heterosexuell, letztes Jahr nur noch 66 Prozent. Einzelne in den USA stark an der Links-rechts-Achse polarisierende Fragen verdeutlichen diese politische Komponente: Unter 30-jährige Weiße, die sich in Gegenwart der Polizei „sehr“ oder „einigermaßen“ sicher fühlen, waren nur zu 12 beziehungsweise 18 Prozent „LGBT“, von denen, die sich sehr unsicher fühlen, allerdings knapp die Hälfte. Bei schwarzen Befragten war dieser Effekt interessanterweise kaum merkbar vorhanden, was wiederum die Opferpunkte-Hypothese stützt; denn ob du nun schwarz und schwul oder schwarz und hetero bist, macht da ja kaum noch eine Delle rein bei einer derart „systemisch marginalisierten“ Gruppe, ob du jedoch ‘ne weiße Hete oder ein nonbinärer Femboy bist, ist bei der Opferolympiade der Unterschied zwischen Samuel Koch und Usain Bolt.

Unterstützung von Cancel Culture machte sich noch drastischer bemerkbar, und zwar diesmal über Rassengrenzen hinweg, wenngleich Weiße immer jeweils fünf bis zehn Punkte über der LGBT-Rate Nichtweißer lagen. Volle Unterstützung für das Stören von Vorträgen politisch unliebsamer Redner an einer Universität ging unter Weißen zu sage und schreibe 68 Prozent von „LGBTs“ aus. Die Gruppe mit dem höchsten LGBT-Anteil überhaupt, über 70 Prozent, fand sich durch Kombinieren verschiedener Kriterien: weiblich, nicht religiös, sehr links, Abschluss in sozialen Studiengängen und unterstützt Cancel Culture. Die mit dem geringsten brauchte weniger Adjektive: männlich, christlich, sehr konservativ.

Interessant war auch der Aspekt geistiger Gesundheit und des Lebensglücks: Unter „LGBTs“ gaben mit 75,7 Prozent mehr als drei Viertel an, sich „dauerhaft hoffnungslos und traurig“ zu fühlen. 2015 waren es noch nur 60,4 Prozent. Mehr als jeder Zweite beklagte ansonsten nur in einer anderen Personengruppe anhaltende Hoffnungslosigkeit und Trauer: 56,5 Prozent der Frauen. Und auch das war nicht immer so; 2004 lag der Wert noch bei 33,9 Prozent und stieg seitdem kontinuierlich an. Was eigenartig ist, weil gerade für sie ja alles so viel freier und selbstbestimmter wurde in den letzten 20 Jahren, genauso, wie wir doch auch viel toleranter und offener und bunter und vielfältiger geworden sind, aber was weiß ich.

4 Comments

  1. Der beste, wertvollste und edelste Mensch ist…. weiblich, auf keinen Fall weiß, nicht heterosexuell, fühlt sich im falschen Geschlecht und verachtet das Christentum und den Westen. Wenn man dann auch noch irgendeine körperliche Beeinträchtigung ins Feld führen kann, wird man gekrönt.

    Hassenswert sind ältere weiße Männer christlichen Glaubens. Das ist die neue Rassenlehre, die neue Menschheitshierarchie, welche die alten Theorien von W. Tietjen und co. ersetzt. Eigentlich hätte man aus der Nazizeit doch lernen müssen, dass die Menschenrechte für alle gleichermaßen gelten. Für LGBT….whatever selbstverständlich auch, aber eben auch für alte weiße Männer. Aber irgendeinen trifft es halt immer. Morgen sind es vielleicht die Brillenträger oder die Rotschöpfe.
    Oder die Russen….. oder die Chinesen…..

  2. Es gibt zwei Dinge es gibt das war natürlich vorhandene Sexualität und die Agenda die eben jene für bestimmte Ziele missbraucht und diese leider sich dafür ausnutzen lassen weil sie denken, diese Leute wie die Grünen wären zuverlässig auf ihrer Seite, was nicht der Fall ist, wenn man sich deren Position zur Einwanderung von homophoben, antisemitischen und frauenverachtenden Kulturfremden betrachtet.
    Man hat längst alle Bürgerrechte und das ist auch gut so. Insofern verstehen ich und mein Freund was denn dieser Zeitgeist soll, während sich die Leute in sogar in Städten wie Nürnberg lieber in den Apps verstecken statt rauszugehn und gerade die Bisexuellen zu feige sind zu sich zu stehn oder zu egostisch und lieber ihre Frau betrügen weil sie unbedingt abundzu mal nen Mann brauchen oder eigentlich schwul sind und nicht zu sich stehn. Auf dem CSD wird dann einmal im Jahr ne große Party gefeiert die eigentlich niemand nutzt und in Berlin mehr ne Freakshow ist und dort eher zum Gegenteil führt als mehr Toleranz. Das Outing wird immer noch so aufgebauscht als wäre man noch in der Zeit von Harvey Milk, statt einfach sein Leben zu leben. Die laute Minderheit zu der queer.de, der LSVD etc gehören geht vielen auf die Nerven.

    Ich denke wenn ich mir die Apps so betrachtet das der Anteil von Bisexuellen schon nicht so niedrig ist. Die Kinseyskala zeigt ja auch dass es da viele verschiedene Schattierungen gibt. Zu 100% homosexuell und zu 100% heterosexuell sind die wenigsten, wobei die Kinseyskala auch platonische Beziehungen miteinbezieht wie Freundschaften soweit ich weiß. Die meisten sind also schon immer etwas bisexuelle aber nicht zwingend in der Form das sie mit dem gleichen Geschlecht Sex haben wollen. Also die Fähigkeit zu einer engen Freundschaft mit dem gleichen Geschlecht impliziert schon eine gewisse Form von Bisexualität. Der Fall das jemand wirklich sich alles mit jedem vorstellen kann egal ob Frau an Mann gibt es wohl nur wenig bis selten. Ich könnte mich jetzt auch nicht in ne Frau verlieben und die wenigstens Männer die es gibt in nen Mann auch nicht die die abundzu mal Sex mit nem Kerl haben wollen, was ja deren Sache ist solang sie nicht in einer festen Beziehung sind. (Leider ist das aus Erfahrung oft anders…was ich nicht gut finde…)

    Was daran eine Tragödie sein soll erschließt sich mir jetzt nicht. 😉
    Diese Agenda, dies jeden zwingen will, jenseits von gleichen Bürgerrechten alles tolerieren zu müssen lehne ich auch ab. Ich erwarte keine Freudensprünge nur weil ich mit nem Mann zusammen bin bzw. auf Männer stehe 😉 und ich wüsste auch nicht warum ich darauf stolz sein sollte.

    Mein Motto: Just live you life and don’t be a drama queen. 😉
    Funktioniert eigentlich ganz gut. Ich hatte noch nie Probleme damit.

  3. Ich das ähnlich wie mein Vorkommentator Elmar. Ich ein rechtsliberal-denkender und seit 2015 in der AfD. Ich weiß seit frühester Kindheit, dass ich homosexuell bin. Ich bin jetzt Mitte 20.Es kommt mir immer wieder so vor, man würde wie im obige Artikel beschrieben sich als homosexueller Mann irgendwann gerade für seine Sexualität entscheiden wie bei einem Modetrend. Das ist doch völliger Unfug. Haben sich die heterosexuellen dafür entschieden einfach morgens aufzustehen und heterosexuell zu sein? Nein, wahrscheinlich nicht. Sie sind es einfach und fertig. Homosexualität gab es und gibt es schon immer. Egal ob im alten China oder Griechenland. Viel wurde die letzten Jahrzehnte für uns an Rechten erstritten und das ist auch gut so.
    Ich brauche auch keine CSD Folklore, Fetischpartys, toleranzbesoffene Linke und Grüne. Solche Dinge ziehen das Errungene in den Schmutz und man zieht das alles in die Lächerlichkeit. Die Penetranz von tuckigen bunten Paradiesvögeln schadet dem eher. Man erweckt vielmehr Abschreckung, Unverständnis als wirkliche Akzeptanz in der Gesellschaft, die so enorm wichtig ist. Vor allem lässt sich ein großer Teil vor den Linken Karren spannen. Als eher konservativer oder nationalliberaler, schwuler Mann ist man da schnell unten durch. Ich persönlich will mein Leben wie jeder andere leben und genießen. Alice Weidel ist ein krasser aber positiver Gegenentwurf zu vielen Meinungen gegenüber Homosexuellen in der AFD. Sie hat zwei Söhne und eine Frau. Vielleicht möchte ja auch irgendwann mal Kinder haben mit einem Partner. Da gibt es zum Glück heute viele Möglichkeiten. Ich werde immer für mich, meine Familie und mein Land einstehen egal wer mir im Wege steht. Die größte Gefahr für uns Homosexuaelle und für unsere liberale Gesellschaft sehe ich vor allem bei muslimischer Migration. Aber das wollen die toleranzbesoffenen Linken nicht wahrhaben.

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