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Grünphase im Bundestag

29. September 2021

Die konservativen Stimmen, die ich im Nachgang der Wahl bisher so gehört habe, klangen alle einigermaßen ernüchtert. Daher will ich hier mal versuchen, ein wenig den Trübsinn zu vertreiben und ein Szenario für die nächsten Jahre schildern, das uns in die Karten spielen würde. Frei nach einem recht abgedroschenen, aber nichtsdestotrotz treffenden Spruch: Deutschland muss erst grün und dann blau geprügelt werden.

Gehen wir mal davon aus, es wird die Ampel, so wie Scholz sie anstrebt und Grüne sowie FDP sie sich offenbar vorstellen können. Das hieße erst mal: Die Handbremse auf dem Weg in den Abgrund wird merkbar gelockert. Die Welt geht zwar nicht unter, aber alles, was wir die letzten Jahre bemängelt haben, wird noch rascher an Gewicht gewinnen, vor allem die Migration.

Die FDP hat vor der Wahl alles in ihrer Macht Stehende getan, um zu signalisieren, dass sie gern die Nutte für noch offenere Grenzen unter einer linken Regierung geben würde. 500.000 Einwanderer brauchen wir jedes Jahr laut ihrem Vize, und die Staatsbürgerschaft soll es schon nach vier Jahren geben, wenn es nach ihrem Parteiprogramm geht; noch schneller als selbst bei den Grünen. Über diese und die SPD brauche ich in puncto Migration ja glaube ich gar keine Worte mehr verlieren.

Gleichzeitig hat sich mit der Machtergreifung der Taliban in Afghanistan ein Vorwand für den ideologisch herbeigesehnten Import weiterer Menschenmassen aus dem Nahen Osten eröffnet. Dieser wird unter der Ampel, so bin ich mir fast sicher, ziemlich schnell wahrgenommen werden, und 2015 wiederholt sich.

Eine Verschlimmerung gerade dieses Problems wäre optimal, um die Union als pseudokonservative Rattenfänger zu entlarven und aus dem Spiel zu nehmen, wenn der Bürger sich überlegt, wen er jetzt wählen soll, damit Achmed nicht auch noch bei ihm zu Hause einzieht. Denn die Standardmasche, die sie in der Opposition abziehen werden, wann immer linker Wahnsinn einen neuen Gipfel erklimmt, wird „mit Mutti hätt’s das nicht gegeben“ lauten.

Das mag ziehen, wenn Scholz veranlasst, allen, die nicht gendern wollen, ein sternförmiges Stück aus der Zunge zu stanzen oder so, aber bei Migration? Nein, genau das hat es mit Mutti schon gegeben, und das ist auch in den Köpfen der Durchschnittsdeutschen immer noch präsent.

Die AfD hätte es also einfach, sich als die de facto einzige Opposition hervorzutun, was bei den Journos Panik und Kriegsgeschrei nach sich ziehen würde. Das Problem ist aber: Der Regler lässt sich, was mediale Stimmung gegen die AfD angeht, kaum noch mehr aufdrehen als ohnehin schon. Nazis sind sie doch schon, was sollen sie denn noch sein? Das Pulver ist ein Stück weit verschossen, sollte es nötig werden, ein weiteres Erstarken der AfD zu ersticken.

Die Gefahren einer Ampel lägen gleichzeitig in stärkeren Repressionen bis hin zu einem möglichen Verbot der AfD. Danach gäbe es rechtsextremen Terror bis zum Abwinken, und man hätte die Gelegenheit, aus der schönen neuen Welt langsam mal 1984 zu machen.

Auch die Zensur würde noch heftiger werden, und eigene Plattformen sowie Wege, Inhalte auf diesen auch unter die Leute zu bringen, würden für unsereins noch einmal wichtiger als je zuvor.

Nur langweilig, so viel steht fest, würde es unter der Ampel so schnell nicht werden. Und Stillstand, währenddessen die Zustände, die jetzt schon gewachsen sind, weiter normalisiert und die Leute beruhigt werden können, brauchen wir am allerwenigsten. Wenn ich die Wahl zwischen GroKo und Ampel hätte, ich würde mich definitiv für die Ampel entscheiden.

Shlomo Finkelstein

Shlomo Finkelstein wollte immer schon irgendwas mit Hass machen. Seit 2015 erstellt er als "Die vulgäre Analyse" Videos, und seit 2019 zusammen mit Idiotenwatch den Podcast "Honigwabe".

Belltower News schreibt über ihn: "Da er vorgibt, sein Hass sei rational begründet, sind besonders junge Menschen der Gefahr ausgesetzt, die Thesen für bare Münze zu nehmen und sich so zu radikalisieren."


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