Schwimmbadrandale und Gruppenvergewaltigung – Wenn “Deutschen” die Hitze zu Kopfe steigt

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Wir befinden uns mitten im Hochsommer. Es ist Urlaubszeit. Das Schuljahr ist um, die Sonne scheint meistens, und die Temperaturen sind eher mild und warm, sommerlich eben. Oder, um das Narrativ der Mainstreammedien zu unterstützen, „besorgniserregend“. Denn nachts ist es kälter als draußen, und, wer hätte das gedacht, im Juli ist es wärmer als im März. Während der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kürzlich ankündigte, bei Außentemperaturen von aktuell bis zu 30 Grad einen Aktionsplan zum Hitzeschutz auszuarbeiten, warnt allen voran der öffentlich-rechtliche Rundfunk vor einer „weiteren“ Hitzewelle, aus Südeuropa kommend. 

Es ist also an der Zeit für eine erfrischende Abkühlung der Gemüter – und welcher Ort wäre dazu besser geeignet als das Freibad? Doch manch einem schien die Hitze in den letzten Wochen gehörig zu Kopf zu steigen. Immer wieder mussten öffentliche Bäder von der Polizei geräumt oder sogar frühzeitig geschlossen werden. Mal wegen einer Grapschattacke oder eines sexuellen Übergriffs, ein anderes Mal wegen einer Massenschlägerei, teilweise mit über 100 Beteiligten. Der Spitzenreiter war, wie so oft, auch in Sachen „exzessiver Freibadbesuche“ selbstverständlich die bundesdeutsche Hauptstadt Berlin. Nachdem im vergangenen Jahr zu Beginn der Badesaison eine junge Frau in einem Freibad in Neukölln einen Nasenbruch erlitten hatte, wurde das Columbiabad vor Kurzem aufgrund der anhaltenden Unruhen komplett geschlossen. Doch wer wären Berliner Behörden und Politik, wenn sie sich nicht auch in Sachen Freibadgewalt zur Wehr setzen würden? 

Und so folgten sogleich mehrere Maßnahmen gegen die hiesigen Tumulte. Der neue Berliner Regierende Bürgermeister von der CDU, Kai Wegner, verabschiedete am vergangenen Donnerstag mit dem Berliner Senat im Hauruckverfahren eine Ausweispflicht in öffentlichen Freibädern. Die Bäder-Betriebe kündigten bereits am darauffolgenden Tag an, sofort mit den Kontrollen zu starten. Mal wieder handelt es sich um pseudokonservative Symbolpolitik vom Feinsten. Warum auch sollte man an den deutschen Außengrenzen Passkontrollen einführen und Illegale ausweisen, wenn man diese stattdessen direkt vor Ort am Eingang zum hiesigen Freizeitbad durchführen kann?!


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Doch damit nicht genug: Auch die Berliner Polizei beteiligte sich an Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt. Unter dem Hashtag „#BleibCoolAmPool“ informierte sie auf Twitter über die abgestellten „Konfliktlotsen“ in einem Bad in Berlin-Pankow. Auch mobile Wachen sollen am Wochenende an verschiedenen Orten in Berlin im Einsatz gewesen sein, um das Geschehen zu beobachten und der Lage Herr zu werden. Berichten der Polizei zufolge blieb es dieses Mal „eher ruhig“.

Die einen nehmen sich dieser Tage eine ausgelassene Auszeit im Freibad, die anderen machen in deutscher Manier Urlaub – und welches Ziel wäre da besser geeignet als die „deutsche“ Mittelmeerinsel Mallorca. Allerdings endet der Partyurlaub auch auf Malle nicht immer friedlich. So überschlugen sich am Wochenende die Schlagzeilen bezüglich einer Gruppenvergewaltigung. Insgesamt sechs Männer werden verdächtigt, in der Nacht auf Donnerstag eine 18-Jährige in einem Hotel vergewaltigt zu haben. Für fünf von ihnen wurde am Samstag Untersuchungshaft angeordnet. Sollte es zur Verurteilung kommen, drohen den Männern im Alter zwischen 21 und 23 Jahren hohe Haftstrafen bis zu 15 Jahren. Sie alle stammen Berichten zufolge aus Dortmund und wurden von den spanischen Medien liebevoll als „deutsches Rudel betitelt. Die Bilder ihrer Verhaftung lassen über die vermutliche deutsche Staatsbürgerschaft hinaus anderes vermuten. Offenbar ist die Bundesrepublik nicht nur prädestiniert dafür, Sexualstraftäter zu importieren, sondern auch dafür, importierte Sexualstraftäter als Deutsche ins Ausland weiter zu exportieren.