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Auf wen hört der Deutsche?

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Der Kampf um die mediale Deutungshoheit in der Corona-Krise ist zu einer medizinischen Frage geworden: Während alternative Kreise die Gefährlichkeit des Virus in Frage stellen, betonen sie dafür die Gefährlichkeit der Impfung. Während die etablierte Meinung die Gefährlichkeit des Corona-Virus für gegeben hält, betont sie die Sicherheit der Impfung. Bislang las man von größeren Impfnebenwirkungen nur in den alternativen Medien. Das hat sich jetzt geändert. Der NDR berichtete gestern Abend als eines der ersten Portale über einen Vorfall in Emden.

In einer Klinik hatten sich 29 Mitarbeiter des Krankenhauses nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff krankgemeldet – offenbar so viele, dass die Meldung nur schwerlich vertuscht werden konnte. Es kam bei den Angestellten zu Fieber, Übelkeit und Kopfschmerzen.

Damit traten in der Klinik Nebenwirkungen bei 15 Prozent der Geimpften auf, insgesamt waren gut 190 Personen gegen das Corona-Virus geimpft worden.

AstraZeneca beschwichtigt: „Derzeit sind die gemeldeten Reaktionen so, wie wir sie aufgrund der Erkenntnisse aus unserem klinischen Studienprogramm erwarten würden.“

Folgt man dem offiziellen Narrativ der Gesundheitsbehörden, der Impfkonzerne und der Politik und sieht die teils schweren Reaktionen als notwendig an, da COVID extrem gefährlich sei, muss man trotzdem eine nüchterne Bilanz ziehen:

Der Schutz des Pflege- und Krankenhauspersonals wurde deshalb vorrangig gewährt, um in jedem Fall die gesundheitliche Versorgung aufrecht zu erhalten. Selbst wenn man also Corona als Teufel in Person und die Impfung als Weihwasser empfindet, muss man zugeben, dass die Impfung hier die Ziele konterkariert.

Zwar konnte der Regelbetrieb aufrecht erhalten werden, allerdings fielen so viele Mitarbeiter aus, dass die Impfungen sofort eingestellt werden mussten. Bei weiteren Krankmeldungen wäre die Krankenhausstation nicht mehr handlungsfähig gewesen.

Dass die Impfung aber gar nicht dem besagten Weihwasser entspricht, haben nicht nur die Leute erfasst, die sich mit Nutzen und Risiken wirklich befasst haben, sondern auch große Teile des gesamten medizinischen Personals. Wie gestern bekannt wurde, haben 54 Prozent des saarländischen Medizin-Personals ihre eigens eingerichteten Sonder-Impftermine ausfallen gelassen.

Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann äußert sich zutiefst empört über die schwache Solidarität unter Pflegern, Schwestern und Ärzten:

„Wir nehmen bundesweit ein Akzeptanzproblem für den Impfstoff AstraZeneca wahr, hauptsächlich aus dem medizinischen Bereich. Aus allen vorliegenden Erkenntnissen und Expertenmeinungen sind diese Bedenken nur schwer nachvollziehbar“,

so Bachmann gegenüber den Medien. Zu diesem Zeitpunkt waren die massiven Nebenwirkungen in Emden noch nicht bekannt.

Diese zwei Meldungen haben herausragende Signalwirkungen: Die Mainstream-Presse berichtet erstmals über die systematischen Nebenwirkungen – 15 Prozent ist nicht der Durchschnitt und weist eher auf mangelhafte Impfstoffe in Emden hin – und dem Michel wird gezeigt, dass selbst das Fachpersonal der Politik nicht über den Weg traut.

Wie kann man den Obrigkeitshörigen Michel am besten überzeugen, nicht mehr auf die Obrigkeit zu hören? In dem man ihm die Entscheidung anderer Obrigkeiten vor Augen führt. Halbgötter in Weiß schlagen zur Not überbezahlte Karriere-Politiker.

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