Das Grundgesetz, einst von Mรคnnern wie Konrad Adenauer zum Wohle der Deutschen erdacht, soll gendergerecht geรคndert werden. Zumindest wenn es nach der linken Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch geht.
Sie findet nรคmlich, dass durch rein mรคnnliche Bezeichnungen wie „Bundeskanzler“ oder „Bundesprรคsident“ die jetzige Fassung gegen den Anspruch auf Gleichberechtigung verstoรen wรผrde.
Eine Linke hat sich Gedanken gemachtโฆ
Der Jungen Freiheit (JF) zufolge will Pusch, dass im Grundgesetz sowohl die mรคnnliche als auch die weibliche Form verwendet werden sollen. Ihres Erachtens wรคre eine weitere Mรถglichkeit die Verwendung von neutralen oder abstrakten Begriffen.
Laut der JF nannte sie als Beispiele Formulierungen wie „Studierende“ oder „Geflรผchtete“, die sich angeblich im allgemeinen Sprachgebrauch immer mehr durchsetzten sollen. Beweise fรผr diese Behauptung legte sie nicht vor.
Es ist gut mรถglich, dass diese absurde Forderung keine Erfรผllung findet, denn bisher haben die Mainstreammedien diesen Humbug nicht aufgegriffen und infolgedessen geht dieser Kelch vielleicht am deutschen Volk vorrรผber.
Immer dasselbe
Jedoch sollte man sich nicht zu frรผh freuen, denn es hรคtte gewiss auch nie jemand fรผr mรถglich gehalten, dass mal der Duden gegendert wird. Doch die Abschaffer von Vรถlkern, Nationen, Kulturen, Religionen und Geschlechtern haben enorm viel Macht und Einfluss. Sie wollen alle Menschen in eine gleiche, graue Masse einstampfen und das auf jeder erdenklichen Ebene.
Deswegen ist es erschreckend, aber leider nicht weiter verwunderlich, dass der Duden bekannt gab, die Onlineausgabe des Nachschlagewerks geschlechtergerecht um 12.000 Berufs- und Personenbezeichnungen zu ergรคnzen.
Und auch der รถffentlich-rechtliche Rundfunkt setzt immer mehr auf Gender-Neusprech in seinen Nachrichten- und Informationsformaten. Damit wird natรผrlich ein enormer politisch korrekter Druck auf die Bรผrger ausgeรผbt, zumal das Anschauen von Nachrichten auch einen unterbewussten Einfluss auf die Menschen ausรผbt. Sie hรถren die Nachrichten und verinnerlichen die Art zu reden, die natรผrlich politisch korrekt links ist.
Ein einziges Ziel
Einen derartigen Einfluss auf unsere deutsche Sprache darf man nicht unterschรคtzen, denn wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert das Denken. Das wusste auch schon George Orwell in seinem berรผhmten Roman 1984. Die Gemeinsamkeiten mit dem heutigen Genderwahn sind mehr als besorgniserregend.
Allerdings besteht der Unterschied zwischen 1984 und unserer Realitรคt darin, dass es noch Gegenwehr gegen das Gender-Neusprech gibt. Unter anderem in Form von patriotischen Medien und Petitionen.

