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Mein Haus ist meine Burg

5. Februar 2021
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โ€Lange Zeiten der Ruhe begรผnstigen gewisse optische Tรคuschungen. Zu ihnen gehรถrt die Annahme, daรŸ sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung grรผnde, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit grรผndet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Sรถhnen begleitet, mit der Axt in der Tรผr erscheint.โ€

Diese Passage aus Ernst Jรผngers Der Waldgang reduziert rechtes Denken auf seine Kernpunkte. Familie und Eigentum, man kรถnnte im weiteren Sinne auch von Wehrhaftigkeit und Freiheit sprechen.

In Hamburg hat der frisch gewรคhlte Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz (Grรผne, was sonst?) den Beschluss verkรผndet, in seinem Bezirk Hamburg-Nord keinen Bau von Einfamilienhรคusern mehr zuzulassen.

Der Grund: Das Einfamilienhaus nehme zu viel Platz weg, auf der selben Flรคche lieรŸen sich mit Blick auf die Wohnblรถcke in Hamburg-Mรผmmelsberg mehr Menschen unterbringen.

Werner-Boelzes VorstoรŸ verlรคuft exakt nach demselben Muster, wie das vor Jahren angeleierte Verbotsvorhaben von Dieselmotoren: Ein รผberaus vielschichtiges Problem, wie die Bebauung in urbanen Ballungsrรคumen (beim Dieselverbot: die CO2-Messwerte), wird zu einem Katastrophenfall hochgespielt (Platzmangel!, Klimakiller-Gas!) und ein Schuldiger wird schnell ausgemacht (das Einfamilienhaus!, der PKW!).

Der grรผne Bezirksamtsleiter mag jetzt noch etwas Gegenwind erhalten. Aber wie jeder linke VorstoรŸ wird auch hier zunรคchst ausgekundschaftet, wie weit man gehen kann. Die bundesweite Debatte um das Verbot von โ€œineffizientenโ€œ Einfamilienhรคusern wird kommen, das ist sicher. Der Bรผrger als entrechtete Konsum- und Arbeiterdrohne, eingepfercht im multikulturellen und klimaneutralen Wohnsilo – der sozialistische Traum wird langsam wahr.

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Bรผcher

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