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America First – Germany Last

29. Juli 2025
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Man kann es nicht mehr schรถnreden: Was Ursula von der Leyen da gestern in Schottland mit Donald Trump unterzeichnet hat, ist kein Deal, es ist ein Tributpakt. Ein wirtschaftlicher Versailles-Vertrag in High Heels. Man hรคtte nur noch sehen mรผssen, wie die EU-Chefin das Dokument mit einem Knicks รผberreicht und dabei sagt: โ€žDanke, Herr Prรคsident, dass Sie uns nicht gleich bombardieren.โ€œ Das transatlantische Machtgefรคlle ist jetzt auch offiziell tariflich kodifiziert โ€“ und Deutschland trรคgt wieder die Krone des Zahlmeisters.

Worum gehtโ€™s? Die USA erhรถhen ihre Zรถlle auf europรคische Waren von durchschnittlich 3,5 % auf satte 15 %. Eine Vervierfachung, von Trump persรถnlich mit einem Lรคcheln verkรผndet, als wรผrde er verkรผnden, dass McDonald’s jetzt Freibier serviert. Ausnahmen? Klar. Flugzeugteile, ein paar Spezialchemikalien und Hightech-Maschinen โ€“ aber nicht etwa Pharmazeutika. Die machen einen Lรถwenanteil der europรคischen Exporte aus, insbesondere aus Deutschland. Und genau da greift Trump durch: Auch darauf 15 % Zoll. Warum? Weil ein souverรคnes Amerika keine Pillen aus Kรถln braucht, sondern Fabriken in Kentucky.

Aluminium und Stahl? Da bleiben die bereits bestehenden 50 % Strafzรถlle bestehen. Man spricht von einem โ€žQuotensystemโ€œ, das es Europรคern erlaubt, ihre Metalle auf den US-Markt zu kippen โ€“ sofern die Yankees selbst nicht genug liefern. Und das tun sie eher selten. Aber es geht nicht um Effizienz, sondern ums Prinzip: Metall ist Macht. Und eine Nation, die ihre Panzerplatten importiert, ist nicht souverรคn โ€“ so Trumps Philosophie. Wer hรคtte gedacht, dass ausgerechnet ein Reality-TV-Star den strategischen Ernst des Kalten Kriegs besser verstanden hat als alle Brรผsseler Technokraten zusammengenommen?

Doch Zรถlle sind nur der Auftakt. Viel gravierender sind die weiteren Verpflichtungen: Die EU muss in den kommenden drei Jahren 750 Milliarden US-Dollar an amerikanischen Energieimporten abnehmen. Flรผssiggas, ร–l, Uran โ€“ Hauptsache teuer und aus Texas. 250 Milliarden pro Jahr. On top: 600 Milliarden an EU-Investitionen in die USA, vor allem von deutschen Unternehmen.

Seit 2019 haben deutsche Unternehmen netto 683 Milliarden Euro ins Ausland investiert โ€“ ein GroรŸteil davon in die USA. Verstรคndlich: Dort gibtโ€™s gรผnstige Energie, moderate Steuern, weniger Gendergaga. Jedes vierte Unternehmen, jeder zweite GroรŸkonzern denkt รผber Produktionsverlagerung nach. Die Deindustrialisierung ist keine Prognose mehr, sie ist Realitรคt. Anstatt gegenzusteuern, subventioniert Brรผssel diese Flucht nun sogar tariflich.

Als ob das nicht reiche, verpflichtet sich Europa, Rรผstungsgรผter im Wert von 100 Milliarden Dollar zu kaufen. Kein NATO-Partner hat je so viele Waffen vom groรŸen Bruder auf Kredit gekauft. Und das ist nur die Vorstufe. In Planung: Der โ€žMar-a-Lago-Akkordโ€œ, ein weiterer Deal, bei dem die EU 100-jรคhrige US-Staatsanleihen kaufen soll โ€“ also faktisch Geld schenkt โ€“ um dafรผr eine Zollminderung zu erhalten. Schuldentausch gegen Marktzugang โ€“ ein kolonialer Kuhhandel.

Besonders pikant: Deutschland importiert mittlerweile 90 % seines LNGs aus den USA. Insgesamt stammen 45 % unseres Erdgases aus Trumpland โ€“ mehr als wir je aus Russland bezogen hatten (max. 42 %). Damals schrie der Bundestag Zeter und Mordio wegen โ€žAbhรคngigkeit von Putinโ€œ. Heute? Schweigen im transatlantischen Walde. Nur die AfD traut sich, die koloniale Energieumstellung beim Namen zu nennen.

Erster โ€žSilberstreifโ€œ: Die EU muss doch keine Nulltarife auf alle US-Exporte gewรคhren. Diese Horrorversion stellte sich als Falschmeldung heraus. Es gilt โ€žnurโ€œ fรผr Autos aus den Staaten. Zweiter Streifen: Der erwartete Mar-a-Lago-Akkord kรถnnte die Zรถlle etwas lockern โ€“ im Tausch gegen die besagten โ€žCentury Bondsโ€œ, also US-Schulden, die erst im Jahr 2125 fรคllig werden. Ein gutes Geschรคft, wenn man nicht vorhat, jemals zurรผckzuzahlen. Oder wie Trump sagen wรผrde: โ€žItโ€™s called winning.โ€œ

Was kann die AfD tun? Die grรถรŸte deutsche Oppositionspartei hatte immer betont, man solle verhandeln statt konfrontieren. Aber man kann nur verhandeln, wenn man eine Machtbasis hat. Und die haben wir nicht. Deutschland ist wirtschaftlich entkernt, politisch unsouverรคn und technologisch abhรคngig. Solange deutsche Minister aus Harvard kommen, unsere Medien von US-Konzernen gespeist werden und unsere Schlรผsselindustrien in BlackRock-Portfolios verschwinden, bleibt Europa ein US-Vasall.

Doch so eindeutig das wirtschaftliche Diktat aus Washington ist, so klar sind auch die kulturellen Frontverlรคufe: Im Kulturkampf gegen den linken Irrsinn โ€“ gegen Genderzwang, Klimareligion, Trans-Propaganda, Cancel Culture und Zensur โ€“ stehen Trump, JD Vance und die republikanische Rechte auf unserer Seite. Jรผngster Beweis? Wรคhrend seines Treffens mit Ursula von der Leyen wetterte Trump in Schottland wortwรถrtlich gegen Windmรผhlen. Auch JD Vance‘ legendรคre Rede auf der Mรผnchner Sicherheitskonferenz, in der er die Brandmauer gegen rechts als Zensurmechanismus entlarvte, ist in Erinnerung geblieben. In kultureller Hinsicht kรคmpfen Republikaner und AfD an einer gemeinsamen Front. Doch wirtschaftlich fรคhrt das US-Establishment beinhart nationalistische Interessen: Festigung des US-Digitalmonopols, Ausschluss chinesischer Anbieter, Zwangskรคufe von รผberteuertem Frackinggas, F-35 statt deutscher Tornados โ€“ hier ist kein Platz fรผr transatlantische Sentimentalitรคten.

Trump hat getan, was jeder amerikanische Prรคsident tun sollte: knallhart nationale Interessen durchgesetzt. Von der Leyen hingegen hat kapituliert โ€“ nicht mit weiรŸer Fahne, sondern mit EU-Logo. Was bleibt, ist ein wirtschaftlich entkernter Kontinent, der nicht einmal mehr seine Energie selbst bezahlen kann, ohne beim transatlantischen Tankwart um Kredit zu betteln.

Wer aus der transatlantischen Unterwerfung wieder aufstehen will, muss handeln: Die Energiewende beenden, gรผnstige Energie durch Kernkraft, Kohle und heimisches Gas sichern. Steuern und Abgaben radikal senken, Bรผrokratie halbieren, Mittelstand entlasten. Wirtschaftlich unabhรคngig werden durch multipolare Partnerschaften mit Russland, China, Indien und Co. Keine Finanzierung amerikanischer Schulden durch EU-Milliarden โ€“ stattdessen solide Haushalte und eigene Industriepolitik. Demografie retten durch echte Familienfรถrderung statt Masseneinwanderung. Nur wer wirtschaftlich stark und geopolitisch unabhรคngig ist, kann souverรคn sein. Deutschland darf nicht lรคnger nur nach Washington schauen โ€“ sondern muss endlich wieder nach vorn blicken.

2 Comments Schreibe einen Kommentar

  1. Exzellent und prรคgnant zusammengefasst.
    Bedauerlicherweise werden das nicht mal 10% der BRD-Bewohner verstehen oder auch nur wahrhaben wollen, geschweige denn รผberhaupt gelesen haben.

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