Geisterfahrer Harald Lesch

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„Niemand, der bei Verstand ist, baut heute noch Kernkraftwerke.“ Das sagte der Astrophysiker Harald Lesch kürzlich gegenüber der „WELT“. Lesch gilt seit Jahrzehnten als Experte für Klima- und Energiefragen und ist wohl die bekannteste bundesdeutsche Persönlichkeit auf dem Gebiet der Naturwissenschaften. Problematisch ist allerdings: Lesch vermischt seit Jahren persönliche Überzeugungen, politische Propaganda und naturwissenschaftliche Fakten, um einen Klima-Alarmismus heraufzubeschwören, der zwar Aufmerksamkeit bringt, aber zugleich die „German Angst“ befeuert und die Wähler in eine bestimmte politische Richtung drängt.

Gerade beim umstrittenen Thema „Klimaschutz“ nimmt es Lesch mit der Wahrheit aber nicht ganz so genau: Zuletzt sagte er, dass „auch die pessimistischsten Klimaszenarien früherer Jahrzehnte die tatsächliche Entwicklung deutlich unterschätzt hätten“. Eine glatte Falschaussage: Viele vergangene IPCC-Modellrechnungen haben die Klimaerwärmung drastisch überschätzt (0,3 Grad pro Jahrzehnt) und mussten im Nachhinein nach unten korrigiert werden (0,15 Grad pro Jahrzehnt). Man hatte die prognostizierte Klimaerwärmung trotz komplexer Modelle schlichtweg um 100 Prozent überschätzt.

Auch abseits der komplexen Rechnungen lagen viele „Experten“ regelmäßig falsch. Der deutsche Klimaforscher Mojib Latif sprach vor Jahren schon von schneefreien Wintern, Dutzende Wissenschaftler waren sich sicher, dass die Arktis schon längst eisfrei sein müsse, und laut dem Weltklimarat sollte der Himalaya auch bis zum Jahr 2035 ohne Schnee und Eis sein.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn ich gelegentlich noch einmal auf ARD und ZDF nachschauen möchte, ob sich diese beiden Desinformations- und Propagandasender womöglich gebessert haben könnten und ich dabei versehentlich auf Lesch stoße, schalte ich sofort wieder aus. Lesch kann, darf und sollte man sich nicht antun.

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