Ja, das medial beliebteste Thema heiรt aktuell Corona. An allen Ecken liest man davon. รberall wird es einem plรถtzlich und unerwartet vor den Latz geknallt. Man braucht nur vor die Tรผr zu gehen, und schon folgen die Warnschilder โMaskenpflicht werktags bis 20hโ oder โNur mit 2Gโ.
Am 4. Dezember traten die neuen Corona-Auflagen in Kraft. Fรผr ausgestoรene Ungeimpfte รคnderte sich wenig, fรผr treue obrigkeitshรถrige Geimpfte hingegen viel. Diskotheken und Clubs bleiben in Nordrhein-Westfalen seitdem zu, und ins Fuรballstadion darf nur noch ein Bruchteil der Besucher. Schon zuvor galt in den genannten Bereichen 2G oder sogar 2G plus. Aber ja, die Impffreien sind daran schuld, dass die Geimpften nicht mehr an Orte gehen dรผrfen, von denen Erstere schon lange zuvor ausgeschlossen waren.
Der Einzelhandel darf seit Samstag nur noch fรผr Geimpfte und Genesene รถffnen. Der deutsche Handelsverband prognostizierte unter diesen Bedingungen kรผrzlich Umsatzeinbuรen von bis zu 50 Prozent. Nur noch Geschรคfte des tรคglichen Bedarfs wie Supermรคrkte, Drogerien oder Apotheken bleiben fรผr alle geรถffnet.
Aber so lรคuft das eben fรผr Solidaritรคtsverweigerer. Oder wie Sarah Bosetti vom ZDF frei nach SS-Arzt Fritz Klein sagte: โWรคre die Spaltung der Gesellschaft wirklich etwas so Schlimmes? Sie wรผrde ja nicht in der Mitte auseinanderbrechen, sondern ziemlich weit rechts unten. Und so ein Blinddarm ist ja nicht im strengeren Sinne essenziell fรผr das รberleben des Gesamtkomplexes.โ
Doch nicht nur in den รถffentlich-rechtlichen Medien steht Corona ununterbrochen auf der Tagesordnung. Auch andere Journalisten versuchen derzeit, das Thema weiter auszuschlachten. Bei โBild.deโ erschien letzte Woche ein Artikel zu 100.000 Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind. 100 von ihnen wurden kurz portraitiert.
Darunter eine einzige junge Frau, nรคmlich eine 29-jรคhrige fรผllige Bloggerin aus Hamburg. Ansonsten liegt das Durchschnittsalter der gezeigten Corona-Toten in der Bildergalerie bei weit รผber 75 Jahren. Zwei der Todesopfer wurden sogar รผber 100, etliche weitere รผber 90 Jahre alt. Um den Ernst der Lage dennoch nicht zu verkennen, hier und da ein altes Foto aus den 70ern. Auch ein AfD-Stadtrat aus Sachsen ist dabei. Der Mann besuchte Demonstrationen der Querdenker, und trotz seiner Corona-Kritik und โVerharmlosung raffte ihn das Virus dahin.
Die Bilder sollen schockieren und womรถglich Leute dazu anregen, รผber ihren eigenen Schatten zu springen und endlich einen Impfstoff zu nehmen, der auch in der Verlรคngerung nur bedingt von der EMA zugelassen wurde. Doch in erster Linie sind eben alte Menschen zu sehen, die nach einem langen Leben sterben, weil sie alt sind und ihr Immunsystem geschwรคcht ist.
Warum wird Teenagern seit fast zwei Jahren ihre Jugend geraubt, wenn zu den dramatischen Corona-Opfern dann Menschen wie Rentnerin Elsbet aus Berlin zรคhlen, die leider nicht mehr die 103 geschafft hat?
Der Tod einer geliebten Person ist stets traurig. Doch vor dem Sterben kommt das Leben, und vor allem die jungen Leute sind es, die seit Beginn der Corona-Maรnahmen stรคndig zurรผckstecken mussten. 60 Prozent mehr Adipositas bei Kindern und Jugendlichen, zehn Prozent mehr Essstรถrungen, acht Prozent mehr stationรคre Behandlung bei Depressionen und zwei Prozent mehr Diabetes, so lauten die Zahlen der DAK.
Eine beunruhigende Entwicklung, die nur noch durch die staatlich geschรผrte Zwietracht und die angedrohte Impfpflicht auf die Spitze getrieben wird. Daher bleibt die Devise: Wehrt Euch und seid mutig und standhaft!

