Remigration: Ein Crashkurs

in 5 min lesen
3

Martin Sellner hat kürzlich das erste Institut für Remigration gegründet. Das Start-up sitzt in Magdeburg und schon jetzt kann man interaktiv Remigrationsszenarien und Kipppunkte analysieren.

INSTITUT für

REMIGRATION

Kaum ein Begriff der europäischen Migrationsdebatte ist derzeit so aufgeladen wie „Remigration“. Gerade weil das Wort inzwischen fast reflexhaft Zustimmung oder Empörung auslöst, lohnt es sich, zunächst zu klären, was damit überhaupt gemeint ist.

Remigration bezeichnet keine einzelne Maßnahme und ist weder ein Synonym für Abschiebung noch ein neues Wort für Grenzschutz. Es ist ein umfassender Gegenbegriff zum Bevölkerungsaustausch und die Antwort auf Jahrzehnte des Multikulturalismus und der Ersetzungsmigration. Remigration bezeichnet ein Bündel an Maßnahmen, die auf allen Ebenen ansetzen. Ein Einbürgerungsstopp und ein Einwanderungsstopp für nichteuropäische legale und illegale Migranten sind nur der Anfang. Der Schuldkult und der Multikulturalismus werden durch modernen Patriotismus und Leitkultur ersetzt. Asylchaos und offene Grenzen weichen einer Festung Europa und einer Auslagerung des gesamten Asylsystems. Das Staatsbürgerschaftsrecht wird nachhaltig und restriktiv reformiert und das Ius Sanguinis wieder eingeführt. Ein neues Einwanderungssystem richtet sich auch nach kultureller Belastung und schützt die demographische Sicherheit und kulturelle Kontinuität. All das folgt einer fundamentalen Erkenntnis: Wer einreisen kann, wie lange ein Aufenthalt gilt, ob Familiennachzug möglich ist und unter welchen Voraussetzungen eine Einbürgerung erfolgt, sind allesamt politische Fragen. Wer sich für Ersetzungsmigration entscheidet, kann auch das Gegenteil tun.

Dieser Artikel geht weiter.
Für PLUS-Abonnenten.

Krautzone PLUS

✔ Schon ab monatlich 4 Euro
✔ Jederzeit kündbar (je nach Plan)
✔ Mit der Digitalausgabe kombinieren

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Der Analyse unserer hiesigen Zustände in Ihrem Buch kann ich zustimmen und finde diese genauso gefährlich für unser Land wie Sie. Allerdings scheint mir vieles an Ihren dort vorgeschlagenen Remigrations-Maßnahmen wieder zusätzliche neue „staatliche“ Kommissionen mit gut besoldeten und pensionberechtigten Verwaltungs-bzw. Funktionärspöstchen zu verursachen. Warum
    spricht in diesem Zusammenhang – auch im alternativ denkenden Bereich – fast niemand über eine recht naheliegende Lösung. Man muß dabei allerdings von der liberalen(!) Grundlage ausgehen, daß es jedermanns natürliche Pflicht ist, für sich und die Seinen selbst zu sorgen bzw. diese zu versorgen – und dies in einer PRODUKTIVEN Tätigkeit, deren Ergebnisse auf dem Markt FREIWILLIG abgenommen werden. Damit scheiden alle staatsnahen – insbesondere NGO-
    Tätigkeiten – aus. Denn sonst brauchte man ja nur jeden Arbeitslosen zu ver-“beamten”. Ausgehend davon wird sofort für alle(!) der leistungslose Geldhahn abgedreht – auch für (Pass-) Deutsche. Auf niedriger kommunaler Ebene – und nicht vom EuGh oder BVG – wird
    durch genaues fortgesetztes “Hinschauen” festgestellt, wer sich unverschuldet nicht selbst versorgen kann – nur diese(r) bekommt ausreichende aber übersichtliche Staatsknete. Unfähigkeit z.B. aufgrund mangelnder Ausbildung ist hier 80 Jahre nach Kriegsende kein Anspruchsgrund für leistungslose Geldzahlungen. Für solche Mitmenschen und alle neu Hinzukommenden ohne Arbeit gibt es Naturalien (Gemeinschaftsunterkünfte mit heimischer Verpflegung und gebrauchte Klamotten – ggf. einen verpflichtenden Deutschkurs). Das würde übrigens die Klage von Caritas & Co beenden, nach der diese ihre Kleidersammlungen aus Kostengründen künftig nicht mehr durchführen können. Wirklich an Leib und Leben Verfolgten werden das sicher akzeptieren. Allerdings bedarf es durchsetzungsfähiger Polizei und Justiz um Selbstbedienungen und Straßenterror zu unterbinden – übrigens die einzige nachzuvollziehende eigentliche Staatsaufgabe !
    Mit einem solch absolut legalen und Verfassungs-konformen Vorgehen würde man auch einer befürchteten kulturellen Überfremdung begegnen. Denn wenn sich jemand entsprechend obigem Vorschlag selbst sowie die Seinen versorgen muß, dann ist er gezwungen sich auch kulturell weitgehend in dieser Gesellschaft anzupassen, da im produktiven Arbeitsleben die eigentlichen “Bodenschätze” unseres (noch vorhandenen) Wohlstands vorausgesetzt werden – als da sind: (Aus-)Bildung, Zuverlässigkeit, Fleiß, Pünklichkeit, Gewaltfreiheit und meist auch die Beherrschung der deutschen Sprache.
    Mangel an diesen Eigenschaften schließt vom produktiven Erwerbsleben aus !
    Darüberhinaus ist es m.E. überhaupt nicht verfassungsfeindlich – wenn auch zur Zeit höchst unwahrscheinlich – eine GG-Änderung anzustreben, die es ermöglicht, Zuwanderer der letzten zwanzig Jahre, die sich in diesem Zeitraum so gut wie nie auf eigene Kosten ernährt
    haben bzw. sogar kriminell wurden, ohne den nachgeworfenen deutschen Pass wieder dorthin zu verweisen, wo sie herkamen. Eine solche GG-Änderung betrifft keinen der beiden „Ewigkeits-Artikel” und sicher keinen integrierten produktiven Zuwanderer, den wir aufgrund
    unserer Überalterung hier ruhig willkomen heißen können. Wer das anders sieht muß auch die Einführung von Zwangsarbeit nach der Grundgesetz-Änderung Mitte der 1950er – auch Wehrdienst genannt –
    „verfassungfeindlich“ nennen (und damit die Parteien, die das damals erzwungen haben…)

  2. Martin Sellner ist ein großer Held unserer Zeit. Ich bin mir sehr sicher, dass schon recht bald viele Straßen und Plätze in prominenter Lage deutscher Städte nach ihm benannte werden!

    Ein besonderes Verdienst Martin Sellners ist es, den Begriff der „Remigration“ wie selbstverständlich in das öffentliche Bewusstsein der Deutschen Deutschlands und Österreichs gebracht zu haben. Ich verwende ihn gegenüber jedermann mit einer lässigen Selbstverständlichkeit.

    Damit wurde auch der Blick der Deutschen auf die dahinterstehende Problemlage der letztlich absolut niederträchtigen und bösartigen Ersetzungsmigration, dem Bevölkerungsaustausch und den ungeheuren Nachteilen, die die Deutschen durch die illegale Masseninvasion erlitten haben und ohne millionenfache Remigration der Illegalen weiter erleiden werden, gelenkt. Langsam aber sicher dringt all dies hinter dem von dem altparteimedialen Komplex seit Jahrzehnten zur Lenkungsverblödung der Deutschen gesetzten Schleier. Es nagt unaufhaltsam immer weiter und weiter, bis die Deutschen in ihrer überwältigend großen Mehrheit machtvoll den Beginn und die gründliche Exekution der Remigration erzwingen werden! Herzlichen Dank dafür, lieber Herr Sellner!

    Wir müssen aber aus meiner Sicht zusätzliche Voraussetzungen, gewissermaßen prozessbeschleunigende Faktoren schaffen. Dazu zähle ich die Verwirklichung der Souveränität der Deutschen. Diese Souveränität fängt im Kopf an. Es muss wieder in das Bewusstsein der Deutschen rücken, dass dies ihr Land ist und nicht das Land eines Weltbevölkerungsbreis. Es ist das Land der Deutschen! Deshalb heißt es ja auch „Deutschland“, wie Art. 20 Abs. 1 Grundgesetz ausdrücklich festlegt. Man nennt diese Festlegung durch das Grundgesetz das „Verfassungsprinzip des Deutschen“. Art. 1 Abs. 2 GG benennt als Souverän dieses Landes ausdrücklich das „Deutsche Volk“ und nennt in Art. 20 Abs. 1 sein Land „Deutschland“, weil es dem Deutschen Volk und sonst niemandem gehört. Dieses Verfassungsprinzip ist ebenso wie beispielsweise das Demokratieprinzip, das Sozialstaatsprinzip und das Republikprinzip durch das Ewigkeitsprinzip von Art. 79 Abs. 3 GG ausdrücklich vor Veränderung geschützt.

    Genauso wenig, wie man hierzulande die Demokratie abschaffen und durch eine Diktatur ersetzen dürfte, wie man die Republik nicht abschaffen und durch eine absolute Monarchie ersetzen dürfte, darf man durch den Schutz der Ewigkeitsgarantie auch nicht die Tatsache ändern, dass in Deutschland das Deutsche Volk lebt und es etwa durch einen Bevölkerungsbrei aus allen Ethnien, Religionen, Kulturen und Rassen auf seinem Territorium ersetzen wollen. Art. 79 Abs. 3 GG bestimmt ausdrücklich, dass die in den Art. 1 und 20 GG genannten Verfassungsprinzipien unabänderlich sind, also nicht – schon gar nicht durch irgendeine bösartige Altparteienregierung – geändert werden dürfen.

    Die gesamte Multi-Kulti-Ideologie, die ja exakt auf die Ersetzung des Deutschen Volkes durch die wahllose Ansiedlung allerhand Ethnien, Rassen und Kulturen ausgerichtet ist, verstößt deshalb ebenso eklatant gegen die Ewigkeitsgarantie des Grundgesetzes wie die faktische Änderung der Bevölkerungszusammensetzung durch die verfassungswidrige und hochgradig kriminelle illegale Massenmigration.

    All dies muss in die Köpfe des deutschen Volkes gebracht werden. Es muss verstehen, dass es sein verfassungsmäßig garantiertes Recht ist, Herr im eigenen Hause Deutschland zu bleiben und es nicht verpflichtet ist, hier irgendwen, schon gar nicht aggressiv und fordernd sich verhaltende Störmigranten in Millionenstärke zu dulden. Es muss verstehen, dass alles das was ihm angetan wurde, illegal und deshalb rechtmäßig rückabzuwickeln ist.

    Wenn es all dies verstanden hat und das Lügen-, Propaganda und Verdrehungsgift des altparteimedialen Komplexes neutralisiert werden konnte, ist es souverän im Kopf und wird die auch Härte aufbringen die es braucht, die Remigration durchzuziehen.

    Remigration, nein, die millionenfache Remigration all der illegal von den Altparteien hier angesiedelten Illegalen, ist das verfassungsmäßige Recht des deutschen Volkes.

    Fangen wir damit endlich an! Millionenfache Remigration und zwar sofort und gründlich!

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.