Was die Impfung mit Diamanten zu tun hat

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Sozialisten haben es nicht so gerne, wenn man ihnen reinredet. Ganz egal, ob man ein einfacher Untertan, ein Nachbardiktator oder ein Gesetz ist. Und die ökonomischen Gesetze sind es, die vielleicht am langsamsten, aber dafür am zuverlässigsten zum Untergang der sozialistischen Reiche führen.

Wie auch schon die Gesellschaftsklempner des 19. Jahrhunderts der fundierten Kritik von Carl Menger erstaunlich wenig entgegensetzen konnten, so wollen sie auch bis heute die zentrale Erkenntnis der Grenznutzenschule nicht verstehen.

Das alte Paradoxon

Das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens ist sowohl psychologisch beobachtbar als auch aprioristisch zu begreifen. Um das zu tun, werfen wir ein Blick zurück auf das sogenannte Wasser-Diamanten-Paradoxon: Jahrhundertelang fragte man sich, warum in aller Welt Diamanten so viel teurer seien als Wasser, wo doch Wasser unendlich viel nützlicher ist. Schließlich kann man auch sehr gut ohne Diamanten leben, aber nur wenige Tage ohne Wasser.

Das Paradoxon löste sich erst dann auf, als man kapierte, dass die Frage eigentlich falsch gestellt war. Die impliziten Prämissen dahinter sehen nämlich folgendermaßen aus: „Das Wasser“ und „die Diamanten“ gibt es nicht, bzw. werden die Teilmengen davon durch das Individuum niemals homogen bewertet. Nicht jede Teilmenge von Wasser bietet mir die gleiche Befriedigung wie die nächste, und das ist zusätzlich auch von der Situation abhängig.

Die wenigsten wohlhabenden Menschen heutzutage würden ihren Ehering ohne Not gegen einen Kanister Wasser eintauschen. Verdurstend in der Wüste dürften die meisten zu einer anderen Einschätzung kommen.

Die erste Einheit von einem Gut ist stets die wertvollste, mit steigender Menge nimmt der Nutzen immer mehr ab. Bei manchen Gütern sinkt der Grenznutzen sehr schnell, wie bei Wasser oder einem frischgebackenen Apfelkuchen, bei manchen relativ langsam, wie bei allem, was mit Geld im weiteresten Sinne zu tun hat.

Steigende Impfquote, sinkender Nutzen

Schauen wir uns jetzt einmal die „Impfung“ an: schon rein mathematisch betrachtet, muss die Teilmenge der Geboosterten stets kleiner als die Teilmenge der mindestens doppelt Geimpften und diese kleiner als die Teilmenge der überhaupt Geimpften sein. Diese Mengen könnten sich allenfalls annähern, allerdings haben wir ohnehin Sterbefälle, die das verhindern.

Wir sehen aber, dass der zugeschriebene Grenzwert der Corona-Immuntherapie ziemlich stark abnimmt. Die Impfung befriedigt die Person, die sich dafür entscheidet, weil sie das Gefühl von Sicherheit vor der wahrgenommenen Jahrtausendpandemie schätzt. Oder auch das Gefühl von moralischer Überlegenheit oder das Gefühl von „wiedergewonnenen Freiheiten“. Das wägt sie ab gegen den Unwert möglicher unerwünschter Wirkungen ab, wie dem Einstichschmerz oder dem plötzlichen Totumfallen auf dem Bolzplatz.

Die ersten zwei Piekse waren noch gemeinsam angekündigt und wurden dementsprechend bewertet, aber wenn jetzt einerseits laut über ein Impfabonnement nachgedacht wird und andererseits auch den Geboosterten mit 2G+ und generellem Lockdown gedroht wird, dann wird das subjektive Nutzen-Risiko-Verhältnis immer schlechter werden.

Halts Maul und gehorche!

Es wäre abenteuerlich schlechtes Marketing für eine Autofirma, gleichzeitig einen Rückruf wegen defekter Teile zu veranlassen und das fehlerhafte Modell weiterhin unverändert an Neukunden verkaufen zu wollen. (Die Marketing-Analogie greift hier natürlich zu kurz – auf einem freien Markt kann man ein Angebot ohne Schaden ablehnen, und genau das kann man von Politik per definitionem nie behaupten.) Die Tatsache, dass jetzt immer offener mit „Impfpflicht“, d.h. Impfzwang, gedroht wird, ist das beste Argument dafür, dass die Impfbefürworter nur schlechte Argumente haben…

Vermutlich wird es auch noch genug 150%ige geben, die sich auch noch für den überübernächsten Booster anmelden werden. Aber die Berichte über Nebenwirkungen, wie Myokarditis, häufen sich und viele doppelt Geimpfte haben selbst oder im Bekanntenkreis schon Berührungen mit den Nebenwirkungen gemacht.

Nicht alle werden erneut umkippen. Die Zeit ist auf unserer Seite. Das wiederum checken unsere Overlords schon. Wenn unsere Situation hoffnungslos wäre, könnten sie sich die ununterbrochenene Propagandabeschallung auch sparen. ¡Venceremos!

2 Comments

  1. Gute und funktionierende Produkte verkaufen sich fast von selbst. Vielleicht als Vergleich etwas merkwürdig, aber jeder hat ein Radio, angefangen vom exotischen Röhrenempfänger bis hin zum Smartphone. Da braucht es kein Gesetz für eine Radiopflicht mit Bußgeld für alle, die kein Radio haben.

    Wäre das, was sich Corona-Impfstoff nennt, gut und funktionierend und ohne drastischen Nebenwirkungen, dann würde sich wahrscheinlich fast jeder impfen lassen. Aber wenn dieser Gen-Cocktail schon nach fünf Monaten nichts mehr taugt, muss man eine Pflicht einführen, wenn man die Interessen der Pharmaindustrie vertritt. VdL will die Impflicht EU-weit, dass sind 500.000.000 Impfdosen alle fünf Monate, bei einem Preis von 16 € pro Dosis (nur Materialkosten) errechnet sich daraus ein Jahresumsatz von 19.000.000.000 € (19 Mrd. €). Warum die Zulassung von Totimpfstoffen so lange dauert (nahezu keine Nebenwirkungen und bei einer Infektion ca. 100% Schutz vor einem tödlichem Verlauf), ist mir deshalb kein Rätsel mehr.

  2. Jede Impfung fußt auf der Auffassung, dass ein Ziel-Immunsystem zu tröge oder kaputt ist, darum muss man es anlernen. Mit überlistung der körpereigenen Abwehr bringt man Stoffe in die Zellen, welche die Immunität verbessern sollen. Die "Overlords" der Zeugen Coronas haben nun aber die Doktrin erlassen, dass nur derjenige oder diejenige immunisiert ist, welche die heilige Kommunion des kleinen Stiches empfangen hat, manchmal auch unter Wurst-Belohnung.

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