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mRNA-Impfstoff programmiert das Immunsystem um

15. Juni 2021

Während die Nebenwirkungen einer Impfung mit Vektoren-Impfstoffen mittlerweile im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen sind, genießen die neuartigen mRNA-Impfungen von BionTech ein hohes Ansehen. Dafür sind vor allem die hohe Wirksamkeit gegen eine Corona-Infektion von bis zu 95 Prozent sowie nur geringe Nebenwirkungen nach der Impfung verantwortlich.

Trotz allem sind mRNA-Impfungen noch immer neuartige Impfungen: Bis zur Not-Zulassung in Folge der Corona-Welle, war noch kein mRNA-Impfstoff auf regulärem Weg zugelassen worden. Denn: mRNA-Impfungen funktionieren anders als die bekannten Impfungen, bei denen abgeschwächte Erreger injiziert werden, die anschließend eine Immunantwort des Körpers hervorrufen.

Um die neuartige Funktionsweise einfach zu erklären: Der „genbasierte Impfstoff“ liefert nur den genetischen Bauplan eines Erregers, den der menschliche Körper selbst herstellt – und anschließend von seinem Immunsystem bekämpfen lassen kann. Dadurch muss man keine „echten“ Erreger im Labor herstellen, um sie anschließend zu spritzen.

Dass die „genbasierte Impfung“ anfänglich auf viel Skepsis stieß, ist einem großen Teil dem fehlenden Wissen über eine Impfung mit „Erbgut“ geschuldet. Noch immer kann nur gemutmaßt werden – da keine Langzeitstudien existieren – wie die mRNA-Impfung beim Menschen wirkt und ob auch das eigene Erbgut geschädigt werden kann.

Diese Sorge wurde von den Herstellern und der Politik bislang kategorisch ausgeschlossen, da es sich lediglich um „tote mRNA“ handelt. Auch die Wirkung der neuartigen Impfung auf das komplexe Immunsystem des Menschen ist bislang nicht erforscht.

Aktuell hat eine Gruppe von internationalen Biologen erste Erkenntnisse bezüglich der Wirkung des mRNA-Impstoffes auf das Immunsystem veröffentlicht. Das Forscherteam bestehend aus fast zwanzig Wissenschaftlern lieferte erste Belege dazu, ob und wie eine mRNA-Impfung das menschliche Immunsystem „umcodieren“ kann.

Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass der Biontech-Impfstoff BNT162b2 auch eine Immunantwort auf andere Erreger provozierte, die nichts mit dem Corona-Virus zu tun haben. Bei einigen Erregern reagierte das „neue“ Immunsystem stärker als zuvor, bei pilzinduzierten Erregern hingegen war die Antwort schwächer.

Damit sei belegt, so die Forschergruppe, dass mRNA-Impfungen die „angeborene Immunantwort“ des menschlichen Körpers neu programmiere und damit verändere:

„Die Impfung verursacht eine komplexe Umprogrammierung der angeborenen Immunantwort, welche bei der Entwicklung des mRNA-Impfstoffes in Betracht gezogen werden sollten“, fasst das Paper zusammen.

Die Studie ist noch nicht „peer-reviewed“, weshalb erst von vorläufigen Erkenntnissen gesprochen werden kann. Auch kann noch nicht abgeschätzt werden, wie stark der mRNA-Impfstoff in die Immunantwort des Körpers eingreift und welche Konsequenzen auftreten können.

Zudem ist unklar, wie etwaige Langzeitwirkungen aussehen, ob sich die natürliche Immunantwort wieder normalisiert oder möglicherweise weiter variiert. Die untersuchten Probanden wurden erst wenige Monate zuvor geimpft, weshalb man auch hier noch nicht von einer Langzeitstudie sprechen kann.

In Deutschland wurden insgesamt 40 Millionen BionTech-Impfdosen verabreicht, davon ein großer Teil an Nicht-Risikopatienten, darunter auch Kinder und Jugendliche, deren Immunsystem noch im Aufbau befindlich ist.

Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.03.21256520v1.full

Florian Müller

Der Sklaventreiber-Chef hat diverse Geschwätzwissenschaften studiert und nach eigenen Angaben sogar abgeschlossen. Als geborener Eifeler und gelernter „Jungliberaler“ freundete er sich schnell mit konservativen Werten an – konnte aber mit Christentum und Merkel wenig anfangen. Nach ersten peinlichen Ergüssen entdeckte er das therapeutische Schreiben in der linksradikalen Studentenstadt Marburg, wurde Autor für die „Blaue Narzisse“ und „eigentümlich frei“. Ende 2017 gründete er mit Hannes die Krautzone.


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