Die CDU versucht immer wieder sich nach auรen hin einen konservativen Anstrich zu verpassen. Dabei hat sich die Partei schon lรคngst – spรคtestens seit der รra Merkel – von jeglichen Grundsรคtzen verabschiedet. Christian Schwochert durchleuchtet die opportunistische Scheinheiligkeit der einst konservativen Volkspartei anhand einiger Beispiele.
Schon seit vielen Jahren hat die CDU/CSU unter Angela Merkel ihr konservatives Profil fallengelassen und sich dem grรผnlinken Zeitgeist angebiedert. Trotzdem scheinen viele Wรคhler noch immer zu glauben, die Union sei konservativ. Das liegt vor allem am ideologischen Blendwerk, mit dem die Wรคhler bei der Stange gehalten werden sollen. Jedoch wird von diesen Pseudokonservativen anschlieรend hinter dem Rรผcken der Wรคhler die linke, deutschenfeindliche รberfremdungsagenda weiter gnadenlos durchgepaukt.
Zeugen eines solchen Blendwerks durften vor kurzem die Sachsen werden. In diesem schรถnen, patriotischen Bundesland wendete sich der CDU-Ministerprรคsident scheinbar ganz klar gegen das รko-Diktat. Konkret erklรคrte Michael Kretschmer, dass das Klimapaket, welches die Bundesregierung kรผrzlich verabschiedet hat, eine Diskriminierung der eigenen Bevรถlkerung ist. Womit er auch recht hat; ebenso wie Horst Seehofer, wenn er in der Migrationsfrage von einer โHerrschaft des Unrechtsโ spricht. Allein die folgenden politischen Entscheidungen sprechen in solchen Fรคllen fรผr gewรถhnlich eine andere Sprache; so auch bei den ersten Eurorettungen, wo die SPD ernsthaft erklรคrte, sie sei dagegen, aber trotzdem dafรผr stimmte, worรผber sich damals sogar die linke heute Show lustig machte.
Aber kommen wir zurรผck zum Ministerprรคsidenten von Sachsen. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er: โIch empfinde das Klimapaket an vielen Stellen als Inlรคnder-Diskriminierungโ. Warum wolle die Bundesregierung โรผber die Regelungen hinausgehen, die uns die EU vorgibtโ?ย So gebe es bereits einen europรคischen Deal mit CO2-Zertifikaten, โwarum machen wir jetzt noch einen nationalen?โ Auรerdem bewertete Kretschmer die kรผnstliche Preissteigerung des Reisens und das Tempo beim Kohleausstieg als problematisch. Denn โmuss der Kohleausstieg wirklich so schnell erfolgen, dass wir die Versorgungssicherheit gefรคhrden?โ. In der EU sei es nicht zugelassen, die Bรผrger anderer Mitgliedsstaaten zu diskriminieren. โDie Inlรคnder-Diskriminierung ist nicht verboten, aber sie ist genauso falschโ.
Damit spricht er wahre Worte gelassen aus. Allein es wird nichts nรผtzen, denn die CDU/SPD-Regierung wird das Ganze durchwinken; mit freundlicher Unterstรผtzung von Grรผnen und Linken, sowie gegen den Protest der AfD. Und obwohl Kretschmer in der CDU ist, wird er wohl keine Konsequenzen ziehen und gewiss auch nichts gegen diesen Klimawahn unternehmen; auรer ein paar kritischen Wortmeldungen, mit denen er die konservativen Wรคhler bei Laune hรคlt.
Doch natรผrlich ist auch der Autor dieser Zeilen nicht allwissend und es hat zumindest frรผher mal in der CDU ehrliche und aufrechte Patrioten gegeben. Sollte ich mich irren und sollte der Kretschmer tatsรคchlich gegen den Klimawahn sein, dann hat er eine ganz einfache Mรถglichkeit das zu beweisen: Keine Koalition mit den deutschenfeindlichen Grรผnen und ihren ebenso deutschenfeindlichen SPD-Genossen, sondern eine von der AfD geduldete Minderheitsregierung nach dรคnischem Vorbild. Oder er bricht das Tabu und zieht die Union ins patriotische Lager zurรผck, indem er mit der AfD koaliert, was aber meines Erachtens weitaus unwahrscheinlicher ist, als eine Minderheitsregierung.
Freilich kann es ebenso gut sein, dass Kretschmer wie Seehofer als Lรถwe springt und als Bettvorleger landet. In diesem Zusammenhang sollte man erwรคhnen, dass die Grรผnen und Linken in Sachsen unter Ausschluss der รffentlichkeit an einem neuen โIntegrationsgesetzโ gearbeitet haben. Dieses sieht eine Migranten-Quote in der รถffentlichen Verwaltung, Sonderbestimmungen fรผr muslimische Feiertage sowie eine massive finanzielle Stรคrkung der Migranten-Lobby in Sachsen vor.
Martina Jost, Mitglied des AfD-Fraktionsvorstands im Sรคchsischen Landtag, erklรคrte dazu: โSachsen wรคre somit das erste ostdeutsche Bundesland, das ein solches Integrationsgesetz einfรผhren wรผrde. Die Umwandlung unserer Heimat in eine multikulturelle Einwanderungsgesellschaft soll damit gegen den Willen der Bรผrger erzwungen werden.โ Damit werde laut Frau Jost der โIslamisierung Vorschub geleistetโ.
Der Autor dieser Zeilen lebt schon sein ganzes Leben lang in Berlin und hat die รberfremdung seiner Heimatstadt in den letzten Jahrzehnten schmerzhaft hautnah miterlebt. Zur Zeit ist deswegen von meiner Seite ein Buch รผber die Zustรคnde in dieser einst schรถnen Stadt in Arbeit. Berlin ist ein multikulturelles Hรถllenloch, in dem rot-rot-grรผn hemmungslos wรผtet und regelrecht Krieg gegen das eigene Volk fรผhrt. Dafรผr benutzen sie mit Freuden die Migranten als Waffe gegen die Einheimischen. Letztere werden รผberall verdrรคngt und durch Erstere ersetzt. Wann immer es darum geht, die Einheimischen zu diskriminieren und zum Beispiel auf Schweinefleisch, christliche Feiertage oder zahlreiche andere Dinge zu verzichten, wird die โAntidiskriminierungโ vorgeschoben! Das wollen die linksgrรผnen Krรคfte natรผrlich auch in Sachsen haben. Geht es nach denen, sollen Deutsche eine Minderheit sein und sich den Migranten und den Linken anpassen!
Entsprechendes sieht auch der grรผne Gesetzesentwurf vom 30. Oktober 2018 vor; wobei das natรผrlich eher durch die Blume zu verstehen gegeben wird. So ist unter anderem die verpflichtende Einsetzung โhauptamtlicher Migrations- und Teilhabebeauftragterโ in Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern geplant. Auรerdem soll, unter Beteiligung einschlรคgiger linksradikaler Vereine, ein mit Steuergeldern gefรถrderter โLandesbeirat fรผr Migrations- und Teilhabefragenโ aufgestellt werden. Dieser erinnert nicht zufรคllig an โFlรผchtlingsrรคteโ und รคhnlichen Unsinn mit dem die linken Krรคfte Macht in Politik und Gesellschaft ausรผben. Vorgesehen ist auรerdem eine an Quoten angelehnte โinterkulturelle รffnung der Landesverwaltungโ. Zudem sollen die โkulturellen und/oder religiรถs geprรคgten Trink- und Essgewohnheitenโ der Migranten โsowohl in den Kantinen als auch bei offiziellen Anlรคssenโ besonders berรผcksichtigt werden. Das bedeutet natรผrlich, dass Deutsche in der Landesverwaltung ihre Stellen loswerden und Deutsche auf bestimmtes Essen verzichten mรผssen.
Wenig รผberraschend sollen laut dem grรผnen Gesetzesentwurf in Sachsen auch Bestattungen nach muslimischen Regeln erlaubt werden. Wie das in der Folge aussieht, kann man bereits auf Berliner Friedhรถfen beobachten, wo die orientalischen Grรคber nach Mekka ausgerichtet sind und zahlreiche einheimische Grรคber entsorgt wurden, um fรผr die Fremden Platz zu schaffen, die sich nicht mal im Tod den Gepflogenheiten unseres Landes anpassen wollen. Aber es kommt noch schlimmer, denn durch eine einschneidende รnderung des โGesetzes รผber Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsenโ soll muslimischen Schรผlern und Arbeitnehmern das ganztรคgige Fernbleiben vom Unterricht beziehungsweise von der Arbeit erlaubt werden. Damit leisten die Grรผnen der schrittweisen Islamisierung weiter Vorschub, aber wie das Beispiel der im Nahen Osten ausgebildeten RAFler zeigt, haben sich linke Krรคfte und Islamisten schon immer gut verstanden; zumindest bis die Islamisten an die Macht kommen, wie das Beispiel Iran zeigt. รbrigens heiรt es in dem grรผnlinken Entwurf: โMit der Umsetzung des Gesetzes entstehen fรผr den Staatshaushalt derzeit nicht konkret bezifferbare Kosten.โ
Na ja, das dรผrfte die Politiker nicht stรถren; ist schlieรlich nicht ihr Geld, sondern das der sรคchsischen Bรผrger. Die Grรผnen haben schon in ihrem Wahlprogramm zur vergangenen sรคchsischen Landtagswahl ein โsรคchsisches Teilhabe- und Integrationsgesetzโ gefordert. AfD-Politikerin Jost erklรคrte diesbezรผgli
ch: โIm Mai wurde der grรผne Gesetzesentwurf dank der AfD mehrheitlich abgelehnt, doch CDU und SPD haben bereits damals grundlegendes Interesse an den grรผnen Ideen signalisiert.โ Mit einer Aufnahme in einen Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und Grรผnen muss daher gerechnet werden; sofern die Koalition zustande kommt. Sollte es dazu kommen, ist damit bewiesen, dass der Konservativismus von Michael Kretschmer nur eine Maske ist und ich mit meiner Vermutung leider recht hatte. Wer Deutschland wirklich liebt, der koaliert nicht mit zwei Parteien, die offen zugeben, unser Land abschaffen und so einen Irrsinn wie die โVereinigten Staaten von Europaโ im Frankensteinlabor schaffen zu wollen. Anders als SPD, Grรผne und Linke gibt die CDU jedoch nur selten zu, dass sie ebenfalls dieses Ziel hat. Unter Merkels Fรผhrung wird es aber gnadenlos verfolgt, wobei es von Seiten der CDU-Mitglieder leider nur selten zu Widerstandshandlungen dagegen kommt.
รbrigens: Begrรผndet wird der grรผne Gesetzesentwurf mit dem Titel โGesetz fรผr Chancengerechtigkeit und zur Verbesserung der Teilhabe von Migrantinnen und Migranten im Freistaat Sachsenโ mit den folgenden Worten:
โIn den letzten Jahrzehnten hat sich die Zusammensetzung der Bevรถlkerung des Freistaates Sachsen stark verรคndert: Sie weist eine zunehmende Vielfalt hinsichtlich der Herkunft, Sprache, Religion oder des kulturellen Hintergrundes auf. Die beschriebenen Unterschiede fรผhren zu Benachteiligung und Diskriminierung in unserer Gesellschaft: Menschen mit Migrationshintergrund verfรผgen in Bezug auf Bildungserfolge, die Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie das gesellschaftliche Leben erkennbar noch nicht รผber die gleichen Teilhabemรถglichkeiten. Zum Teil sind dafรผr strukturelle oder institutionelle Grรผnde verantwortlich. Mit dem Gesetzentwurf sollen im Freistaat Sachsen die Rechtsgrundlagen fรผr die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund geschaffen werden.โ
Dem Gesetzesentwurf zufolge sollen folgende muslimische Feiertage eingefรผhrt werden:
1. Opferfest (Id-ul-Adha oder Kurban Bayrami), einer der zwei Tage ab zehnten Dhul-Hiddscha
2. Ramadanfest (Id-ul-Fitr oder Ramazan Bayrami), einer der zwei Tage ab ersten Schawwal
3. Aschura, ein Tag am zehnten Muharram
Das spricht eigentlich fรผr sich selbst, aber trotzdem wird weiterhin behauptet, eine Islamisierung fรคnde nicht statt. Zwar mรผsste jedem, der schon mal durch eine Groรstadt wie Berlin, Kรถln oder Frankfurt am Main gegangen ist klar sein, dass dies eine Lรผge ist, aber die Lรผge ist fรผr viele offenbar einfach zu bequem und wird deshalb geglaubt. Eine andere bequeme Lรผge ist es zu glauben, die CDU/CSU sei konservativ. Bis auf wenige Abweichler ist diese Partei, besonders in der Fรผhrung, ultralinks. Die Wahrscheinlichkeit dass Herr Kretschmer patriotische Wรคhler nur blenden will ist sehr groร, auch wenn ich hoffe, dass es nicht so ist. Vermutlich ist es auch ein Stรผck weit diese Hoffnung, welche manch einen blendet, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Trotzdem sollte man sich den Fakten stellen und die Politiker an ihren Handlungen erkennen.

