Bremen. Wenn auf die Ermordung eines Feuerwehrmannes vier Jahr Haft stehen, wieviel hรถher muss dann die Strafe ausfallen, wenn Feuerwehrleute in Chatnachrichten โhomophobe, sexistische und rassistischeโ Hassbotschaftenโ austauschen?
Diese Frage dรผrfte die bundesmedialen Gerichtshรถfe mรถglicherweise noch lรคnger beschรคftigen. Denn bei ihren Ermittlungen nach โNazis in Uniformโ ist ihnen in Bremen ein neuerlicher Coup gelungen. Am 8. Oktober wurden dem NDR, Radio Bremen und der Sรผddeutschen Zeitung gleichzeitig belastendes Material zugespielt.
Bremer Feuerwehrleute sollen Hassbotschaften ausgetauscht haben. Es ist und bleibt der schlimmste Lump im ganzen Land, der Denunziant. Aber aus irgendeinem Grund schienen die Vorwรผrfe noch nicht unmittelbar verรถffentlichungsreif gewesen zu sein. Also goss man erst mal weiter โรl ins Feuerโ. Das Material wurde an die Vorgesetzten weitergereicht.
Mittlerweile wurde auch der erste Feuerwehrmann vom Dienst suspendiert. Da lohnt sich die Schlagzeile. Als unbescholtener Beobachter wundert man sich doch etwas. Geraten nun auch unbewaffnete Uniformtrรคger ins Visier der medialen Hassprediger? Wurden die โNazisโ bei Polizei und Bundeswehr schon alle verheizt? Kanonenfutter im Kampf gegen Rechts sozusagen.
Nun, sei es wie es sei. Dieser destruktive Wille wird solange fortbestehen, wie er von artigen Bรผcklingen steuerfinanziert wird. Man sollte sich also vielmehr die Frage stellen: Wenn jetzt die Feuerwehren zerrissen werden, wer lรถscht dann eigentlich nach dem nรคchsten Antifaumzug, oder wenn Muttis Gรคste in ihrem Heim den Herd wieder falsch bedienen?

