Das Freibad als Kampfzone

1 min lesen
2

Die Badesaison ist gestartet. Bei Temperaturen von teilweise über 30 Grad verbringen mehr oder minder muntere Menschen ihre Freizeit gerne am Wasser, an Seen oder im Freibad. Doch bekanntlich bekommt die Hitze nicht allen so gut, und so ging es auch in der vergangenen Woche hitzig zu in einigen Freibädern im Bundesgebiet. 

Im hessischen Gelnhausen kam es zur sexuellen Belästigung von neun jungen Mädchen im Alter von teilweise gerade einmal elf Jahren. Sie alle befanden sich im Strudelbereich des Badebeckens, als eine Gruppe von vier syrischen Männern zwischen 18 und 28 sie unsittlich berührte. Auf erste Hilferufe der Mädchen reagierte das Badepersonal nicht und mischte sich erst Stunden später ein, nachdem die vier Syrer erneut übergriffig geworden waren. 

Drei von ihnen nahm die Polizei am Nachmittag des gleichen Tages fest. Sie alle bekamen ein Hausverbot auferlegt. Der Bürgermeister der hessischen Kleinstadt begründete das Verhalten der Syrer in einem Interview mit der „Welt“ folgendermaßen: „Immer bei hohen Temperaturen liegen die Gemüter manchmal blank.“ Kaum ist es mal etwas wärmer, kann es halt vorkommen, dass gewisse „Männer“ vor lauter Hitzewallungen nicht mehr klar denken können und elfjährigen Mädchen in den Schritt fassen. Alles ganz normal.

Doch, wie wir alle wissen: Die Bundesrepublik ist groß, Freibäder gibt es viele, und auch dort leiden gewisse männliche Personen so massiv unter den warmen Temperaturen, dass es auch in Buchloe im Allgäu zu ähnlichen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren kam, denen ein 44-Jähriger auf der Wildwasserbahn an Brust und Gesäß und in den Schritt fasste. In Homburg im Saarland entblößte sich ein unbekannter Mann im Freibad vor drei Kindern im Alter von neun und zehn Jahren, um diesen gezielt sein Geschlechtsteil zu präsentieren. In einem Bad in Berlin-Wilmersdorf musste vor zwei Wochen eine Hundertschaft der Polizei anrücken, um sogenannte „Tumulte“ zwischen mehreren Badegästen zu entschärfen. 

In Hannover kam es kürzlich zu einem Angriff zweier Jugendlicher auf einen Rettungsschwimmer, weil dieser einen Sprungturm gesperrt hatte. Doch was tun die Städte und Kommunen, um der Übergriffigkeit hitziger Gemüter etwas entgegenzusetzen?

In Hannover bemüht sich die Stadt nun um mehr Sicherheitspersonal, das Badepersonal vor Badegästen schützen soll. In Karlsruhe und Ettlingen beteiligten sich diverse Freibäder Anfang Juni an der sogenannten „RespektPommes“. Die Freibad-Pommes soll dazu als „Symbol für respektvolles und friedliches Miteinander“ genutzt werden. Wer kennt es nicht? Frittiertes Essen gegen übergriffige Männer, von denen die meisten vermutlich gar nicht hier sein müssten. Doch so läuft Gewaltprävention in der BRD.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mich hat früher schon das deutsche Prekariat genervt, dass sich gerne in Freibädern und an Badeseen getummelt hat, um die Spurenelemente ihrer Zivilisiertheit abzuwerfen. Jetzt kommen noch die „jungen Männer“ hinzu, die am Klimawandel leiden. So viele RespektPommes lassen sich gar nicht herankarren.

    Sicher ist es nicht immer und überall in den Freibädern so. Aber mit diesen Verhältnissen ist zu rechnen. Ich brauche das nicht. Aber für die Kinder tut’s mir leid. Ein Stück Unbeschwertheit und Vertrauen geht verloren. Das Erwachsenwerden in einer nihilistischen Umwelt wird ein ganz eigenes Lebensgefühl hervorbringen.

  2. Hausrecht durchsetzen ; Person und Personalausweis werden fotografiert & dokumentiert ,inkl. DNA Probe .

    wer Probleme macht : Anzeige und lebenslange Sperre – bei sexuellen Übergriffen : Einweisung in die Neurologie ; Abschiebung in einen sonnigen Staat – der Staatsbürger muss gegen das Problempersonal abgeschirmt werden – immer und überall , Im Supermarkt , im Park , in der Schule usw usw .

Comments are closed.