Vor wenigen Tagen wurde der sogenannte „Independent Rape Gang Inquiry Report“ veröffentlicht. Der Bericht stammt aus der Feder des britischen Parlamentsabgeordneten Rupert Lowe, der der einstigen Bürgerbewegung und jetzigen Partei „Restore Britain“ angehört. Über mehrere Hundert Seiten hinweg beschreibt der „Rape Gang Inquiry Report“ neutral und detailliert das brutale und skandalöse Ausmaß der Grooming Gangs in Großbritannien. Er lässt Zeugen und Opfer zu Wort kommen und schlüsselt ebenso das Versagen sowie die Vertuschungsversuche sämtlicher staatlicher Behörden auf.
Mehrere Jahrzehnte lang fielen Zigtausende junge Mädchen und Kinder in weiten Teilen des Vereinigten Königreichs den „Rape Gangs“ zum Opfer. Die Rede im offiziellen Bericht ist insgesamt von rund 250.000 Betroffenen, die seit den 1950er-Jahren Opfer von Entführung, Erpressung, Menschenhandel, Folter, sexuellem Missbrauch, Gruppenvergewaltigung und Verstümmelung wurden.
Bei den Tätern handelte es sich in 95 Prozent der Fälle um muslimische Männer. 84 Prozent von ihnen stammen aus Südasien, allem voran aus Pakistan. Ihre Opfer hingegen waren in erster Linie junge, weiße, minderjährige, schutzlose, britische Mädchen. Die meisten dieser Mädchen waren zum Tatzeitpunkt gerade einmal zwischen 11 und 16 Jahren alt. Sie wurden bewusst ausgewählt, weil sie als Nichtgläubige für diese Muslime als „Müll“ oder gar als „Huren“ galten, wie sich dem Bericht entnehmen lässt. Weil sie Allah nicht gehorchen, dürften sie vergewaltigt werden, heißt es dort weiter.
Das Ausmaß der Grooming Gangs lässt sich an Brutalität kaum überbieten. Die Mädchen wurden teils in ihrem eigenen Zuhause und teils in Käfigen in Folterkammern eingesperrt. Sie wurden im Intimbereich aufgeschnitten oder anderweitig misshandelt, beispielsweise mit heißen Bügeleisen, Glasflaschen oder Schlüsseln. Viele von ihnen mussten dabei zusehen, wie andere zu Tode gequält wurden. Manche von ihnen wurden ungewollt schwanger, mussten ihre Kinder abtreiben oder zur Adoption freigeben. Andere Mädchen infizierten sich mit qualvollen Geschlechtskrankheiten.
Im „Rape Gang Inquiry Report“ wird explizit auf die Schicksale und Folgen für die betroffenen Mädchen eingegangen. Da wird beispielsweise von Michelle berichtet, die ab ihrem 13. Lebensjahr fast täglich vergewaltigt und infolgedessen mehrere Male ungewollt schwanger wurde. Auch Chloes Schicksal findet Erwähnung. Ein junges Mädchen, das ab ihrem elften Lebensjahr regelmäßig vergewaltigt und von ihren Peinigern mit Heroin betäubt und gegen ihren Willen eingesperrt wurde. Die Liste ist ewig lang. Die Mädchen, sofern sie ihren Vergewaltigern entkommen konnten und überlebten, leiden bis heute an ihren Gewalterfahrungen und an posttraumatischen Belastungsstörungen. Manche von ihnen konnten all das Leid, das ihnen widerfahren ist, nicht verarbeiten und nahmen sich infolgedessen selbst das Leben.
Doch während die Mädchen und späteren Frauen litten und womöglich bis zu ihrem Lebensende psychisch gebrandmarkt sind, ließ der britische Staat sie systematisch im Stich. Aus Angst vor möglichen Rassismusvorwürfen schauten die britischen Behörden und Politiker bewusst weg und ließen die Grooming Gangs jahrzehntelang agieren. Schlimmer noch: Sie vertuschten das Geschehen bewusst, indem die britischen Ermittlungsbehörden wiederholte Meldungen und Anzeigen über Sexualverbrechen ignorierten, Beweismaterial zerstörten, Vergewaltigungsopfer kriminalisierten und etliche Täter gegen Kaution laufen ließen.
Britische Sozialdienste arbeiteten den Grooming Gangs aktiv zu, indem sie einige Kinder in Kinderheimen unterbrachten, die als Knotenpunkte des Menschenhandels dienten. Trotz deutlicher Anzeichen für Kinderausbeutung legten sie die Fälle einfach ad acta und gingen rabiat gegen Whistleblower vor, die ihren Machenschaften in die Quere kamen.
Der National Health Service (NHS) in Großbritannien stellte bei jungen Mädchen im Alter von gerade einmal 13 Jahren vermehrt Genitalverstümmelung, Geschlechtskrankheiten oder durch Vergewaltigung verursachte Schwangerschaften fest. Doch anstatt die Teenagerinnen psychisch zu unterstützen und zu schützen, wurden sie einfach entlassen und fielen somit erneut ihren Peinigern zum Opfer. Auch an Schulen kam es laut Bericht häufiger vor, dass ältere Männer jüngere Mädchen abholten oder ihnen auf dem Gelände auflauerten. Doch statt die eigenen Schüler zu schützen, ließ man die fremden Männer gewähren, trotz massenhafter Berichte über Vergewaltigungen und Grooming.
Über Jahrzehnte hinweg also arbeiteten Staat, Behörden und Grooming Gangs gewissermaßen Hand in Hand. Unaussprechliches erlebten 250.000 Mädchen in Großbritannien, doch diese Zustände sind längst schon in der Bundesrepublik angekommen. Gerade in den letzten Wochen kam es vermehrt zu Berichten über Vergewaltigungen in Jugendzentren, beispielsweise in Berlin-Neukölln in der Wutzkyallee. Über ein Jahr hinweg ereigneten sich dort Fälle von sexuellem Missbrauch an jungen Mädchen durch Migranten. Doch um die Täter vor vermeintlichen „rassistischen Anfeindungen“ zu schützen, vertuschten die Betreiber das Geschehene.
Auch in Nürnberg wurde kürzlich ein ähnliches Phänomen publik. Immer wieder wurden minderjährige Mädchen am Nürnberger Hauptbahnhof systematisch von Fremden angesprochen, unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang bereits mehrere „Männer“ festgenommen.
Die Fälle sind entsetzlich, doch noch viel schlimmer ist die Gewissheit, dass junge Frauen und Mädchen in Europa nicht geschützt und aus Angst vor Rassismus ihren Peinigern willentlich preisgegeben werden.
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