Spiegel-TV – Auf der Suche nach rechten Frauen

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Aktuell überschlagen sich (mal wieder) allerorts die Berichte über die politische Gefahr von rechts. Das nächste Superwahljahr 2026 steht bevor, die AfD ist immer noch nicht verboten, und die hohen Prozente für eben diese Partei bei den Wahlumfragen lassen sich kaum mehr nach unten drücken.

Selbst bei den weiblichen Wählern scheint die Partei lange nicht mehr so unbeliebt zu sein wie ursprünglich erhofft. Die etablierten Medien und Politschaffenden in der Bundesrepublik sind verzweifelt und reagieren mit noch mehr Übertreibungen, Verallgemeinerungen und Kampfbegriffen. Für sich neu entdeckt haben hiesige Journalisten dabei das Thema „rechte Frauen“. Nach Anja Reschke, Jan Böhmermann, Correctiv, Y-Kollektiv, WDR-„Westpol“ und allerhand anderen Journalen und Zeitungen folgte nun auch Spiegel-TV diesem neueren Trend. Und nach einiger vermeintlicher „Recherchearbeit“, allerhand fragwürdigen Anfragen sowie Demo- und sicherlich auch einigen Archiv-Besuchen erschien vergangene Woche also das neue Meisterwerk mit dem bahnbrechenden Titel „Rechte Frauenfront – Weiblich, jung, rechtsextrem“.

Der rund 15-minütige Film wurde schließlich bei RTL ausgestrahlt. Zu sehen sind allerhand Clips von Neonazi-Aufmärschen rund um die Jungen Nationalisten (JN), die das (man munkelt) etwas verzweifelte Kamerateam von Spiegel-TV besuchte, um überhaupt aktuelle Aufnahmen für ihre Doku zu bekommen. Dort anwesend zierten sie sich nicht, völlig willkürlich junge Frauen anzusprechen, zu filmen und ihnen beispielsweise die Frage zu stellen, warum sie denn hier seien und nicht, ihrem vom Spiegel-TV-Team gemutmaßten Weltbild entsprechend, am Herd stünden.

Da keine der mutmaßlich teilweise sogar minderjährigen Frauen bei diesen Veranstaltungen offenbar erpicht darauf war, mit Spiegel-TV zu sprechen, und die männlichen Demo-Teilnehmer wiederum die Frauen vor den Kamerateams schützten und abschirmten, folgten von den selbsternannten „Investigativjournalisten“ weitere Anschuldigungen, beispielsweise, dass den Frauen seitens der Männerfraktion der Mund verboten würde. 

In einem völlig wirren Hin-und-Her-Schnitt kamen mal Demo-Aufnahmen von der JN, mal zeigte die Reportage Interviews einer ehemaligen JN-Aktivistin aus dem Jahr 1996 (brisant aktuell), dann zwischendrin reineditiert folgten Aufnahmen der identitären Aktivistin Annie Hunecke, der eben so mal ein vermeintlicher „Angriff auf ein Flüchtlingsheim“ unterstellt wurde, danach kamen wieder Videos einer NS-affinen Frauengruppe aus den 1980er-Jahren, zwischendrin zu sehen war ein kurzer Teil zur Frauengruppe Lukreta, natürlich unterlegt mit reichlich schauriger Musik, und zum Schluss kamen wieder Mitschnitte der Demo-Besuche rund um die Jugendorganisation von Die Heimat.

Um dem Ganzen etwas Würze zu verleihen, durfte selbstverständlich auch eine „Expertenmeinung“ nicht fehlen. Diesmal wählte das meisterhafte Doku-Team völlig ungeniert keinen Geringeren aus als eine „Aktivistin“ von recherche-nord, einer offenkundigen Antifa-Doxing-Gruppe, die vor rechten Frauen, ihrem vermeintlichen „Popextremismus“ und der Gefahr des Wolfes im Schafspelz warnte. 

Da ich im Vorfeld der Doku eine überschwängliche Interview-Anfrage des Spiegel-TV-Teams abgelehnt hatte, in welcher die zuständige Journalistin nicht einmal meinen Nachnamen korrekt schreiben konnte, zierte sich der Sprecher der Doku auch nicht, dies mit „Doch ein Interview lehnte Fräulein Boßdorf ab“ zu erwähnen. 

Das Perfide: Die Frauenfeindlichkeit, die linke Mainstreamjournalisten gerne rechten Männern und Gruppierungen in die Schuhe schieben, beherrschen sie par excellence selbst, wenn es um Frauen mit unliebsamer politischer Meinung geht. Da wird auch nicht differenziert und einfach wahllos von Lukreta und Identitärer Bewegung bis hin zu Neonazis und NS-affinen Demogängern mit „88“-T-Shirt, aber sicherlich bewusst, alles in einen Topf geworfen, um überhaupt auf eine Filmlänge von 15 Minuten zu kommen.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wer sich noch mit den politischen Dreck des Spiegels befasst,
    weiß wahrscheinlich auch nicht, dass die Erde eine Kugel ist.
    Dieses LINKE Medien-Anstalt kann doch nur noch von Erzkommunisten
    und Deutschlandhassern gelesen und angesehen werden.
    Die Unterstützung mit vielen Millionen, von Linken Globalen
    Finanzfaschisten ist ja schon lange bekannt und trotzdem
    wird diese journalistische Teufelsbrut noch behandelt,
    als ob sie noch Demokraten wären.
    Die Faschiste-Hexe Aman ist beim Schwanz bald öfters
    vertreten, als er selbst.
    Das aber bestätigt uns widerum, dass der ÖRR, die gleichen
    schmierigen Volksverräter sind, wie das Relotius-Team !
    Wer einmal das Volk wie einen Tanzbären vorführt, verliert jede
    Glaubwürdigkeit.
    Ich wette, dass mindestens die Hälfte der Doofmichels,
    das Wort Relotius noch nicht einmal gehört haben, aber ihre
    Researchen für bare Münze halten.
    Ein doofes Volk und ein korrupter Staat, dass kann
    einfach nicht gut gehen.

  2. Es macht mich traurig, was aus dem Spiegeljournalismus geworden ist. Meine über 80 jährige alte liebenswerte Tante liest sowas, schaut ARD und ZDF und schreit: „wir sind umgeben von NAZIS!!!“

    Bei den nächsten Kommunalwahlen wird sie wieder SPD wählen, da sie vom linken Mainstream so beeinflusst wurde und nicht mehr sehen kann, was aktuell in Ihrer Stadt auf den Straßen los ist – mir glaubt sie leider nicht. Ich bin in ihren Augen zwar eine gute, liebenswerte Frau, aber die AFD wählen, darf ich nicht!

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