Siegmund – Der gefährlichste Mann Deutschlands dankt freundlich

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Die neue Ausgabe des „Spiegel“ ist da und fahndet diesmal bereits auf dem Titelblatt nach dem vermeintlich „gefährlichsten Mann Deutschlands“. Gemeint ist damit nicht etwa ein kriminelles Clanoberhaupt, ein Islamist oder Terrorist, wie beispielsweise der kürzliche CSD-Todesfahrer aus Berlin oder ein x-beliebiger Messerstecher, Vergewaltiger oder Mörder, sondern Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt. 

„Rechts, extrem, freundlich lautet die Schlagzeile der siebenseitigen Titelstory über den 35-jährigen Ministerpräsidentenkandidaten, der sich laut Spiegel „an die Macht lächeln wolle. 

Nachdem zuletzt die Versuche des linken Establishments, Ulrich Siegmund in die Ecke zu drängen, zum Beispiel, indem man ihm vorwarf, keinen richtigen Studienabschluss oder doch nur eine befriedigende Note (3+) in seiner Bachelor-Thesis zu haben, kläglich gescheitert sind, wird nun eben ohne erfundenen Vorwand weiter scharf geschossen. Schließlich sind die Landtagswahlen in weniger als drei Wochen, und die AfD steht in den Umfragen in Sachsen-Anhalt weit über den 40 Prozent mit fast 20 Prozentpunkten Vorsprung vor der CDU und noch mehr Vorsprung vor allen anderen Parteien. Je nachdem, wie die Wahlen ausfallen und welche Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, könnte die AfD eine absolute Mehrheit erzielen und damit die alleinige Regierungsverantwortung mit Siegmund als erstem AfD-Ministerpräsidenten erhalten. 

Und um genau das zu verhindern, schüttelt sich das linke Polit- und Medienkartell in seiner Panik und Verzweiflung gerade noch alles aus dem Ärmel, was irgend möglich ist. So folgte also die Titelstory über den „Menschenfänger“ Ulrich Siegmund, dessen Freundlichkeit und Lächeln sein Vehikel zur Macht und dessen „enormes Namensgedächtnis, wie der „Spiegel“ schreibt, angeblich eines seiner größten politischen Talente ist.

Dass Ulrich Siegmund so beliebt ist, weil er eben bürgernah rüberkommt, die Menschen in seiner Heimat abholt und versteht und ihnen zuhört und damit nicht wirkt wie jedweder Spitzenpolitiker der Altparteien, der Politik nur noch aus seinem eigenen sicheren Elfenbeinturm betreibt, kommt den Schreiberlingen des „Spiegel“ nicht in den Sinn. Das Framing muss schließlich stark genug sein, um zumindest den letzten verzweifelten Leser des linken Blattes in seinem innerlichen Kampf gegen die „böse AfD“ und gegen „rechts“ zu bestärken und darin, wie schlimm eine mögliche „Machtergreifung“ der AfD im Osten wäre. 

Dabei dürfen natürlich auch die Verweise auf den politisch instrumentalisierten Verfassungsschutz, der den sachsen-anhaltischen Landesverband der AfD als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft hat, nicht fehlen.

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Denn in Sachsen-Anhalt arbeiten für ihre Aufgaben qualifizierte Menschen für die AfD, die schon lange vor Gründung der Partei im damals möglichen Rahmen rechts (aktiv) waren und die aufgrund dessen schon vor langer Zeit von den gleichen Politbehörden wie heute als „Extremisten“ und „Staatsfeinde“ markiert wurden. 

Kontakte und Verknüpfungen, die dem „Spiegel“ bei linken Politikern und deren Mitarbeitern in Gänze egal sind, verdienen in Siegmunds Titelstory gleich eine ganze Seite. Auch die Vorwürfe der „Vetternwirtschaft“, die Kooperation mit Medienteams, die aus der Identitären Bewegung hervorgegangen sind, die ja auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD stehe und deren Einstellung ja erneut Siegmunds Radikalität beweise und vieles mehr werden zwischen lauter linken Floskeln und ebenso vielen Widersprüchen aneinandergereiht. 

Denn einerseits würde „Ulli“, wie er von einigen Wählern und Parteifreunden bezeichnet wird, sich an die Macht lächeln, doch andererseits sei er überheblich geworden, nachdem er während der Corona-Zeit durch TikTok berühmt wurde. 

Außerdem leugne Ulrich Siegmund die „Corona-Pandemie“ und den Klimawandel, und das, obwohl am Tage seiner Simson-Fahrt durch Sachsen-Anhalt, der zugleich der heißeste Tag des Jahres war, eine Frau am Straßenrand aufgrund der Hitze kollabiert ist und einige Mitfahrer am nächsten Tag angeschlagen waren. Und das beweist ja gewissermaßen, dass Siegmund seine Versprechungen nicht einhalten kann, weil man zwar eine alte Simson restaurieren kann, „die Welt aber nicht“ und den Klimawandel auch nicht, so die Conclusio des „Spiegel“.

Dafür dann 7,10 Euro und ein Cover, das journalistisch und ethisch zwar mehr als fragwürdig ist, aber marketingtechnisch fast wie ein ungewollter Geniestreich wirkt. Denn während der „Spiegel“ vor der AfD warnt, kauft die Wählerschaft ebendieser Partei den „Spiegel“ zu Hauf auf, um ihn exklusiv von Ulrich Siegmund signiert zu bekommen. Solche Verkaufszahlen hatte der „Spiegel“ sicher lange nicht mehr.


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