Ja, es ist wieder einmal eine Kalenderwoche an uns vorbeigerauscht. Wenn auch nicht so turbulent wie die Wochen zuvor, so ereignete sich doch das ein oder andere.Ā Die AfD wird mal wieder durch die Medien gejagt. Erneut stach ein ehemaliges Mitglied Chatprotokolle an WDR und MDR durch. Diesmal ging es um die āQuasselgruppeā der Bundestagsfraktion. Knapp 40.000 Nachrichten wertete der ĆRR aus. Was sich als groĆe Enthüllung herausstellen sollte, brachte lediglich Aussagen wieĀ āDie Ratte Merkel an der Spitze! Diese VolksverrƤterin gehƶrt lebenslang in den Knast!ā zum Vorschein. Nichts weiter also als der übliche Boomer-Duktus, der definitiv nach Professionalisierung schreit.
In München gab es erste FƤlle der sogenannten āAffenpockenā, BibisBeautyPalace und ihr Ehemann Julienco gaben nach etlichen Jahren gemeinsamer Influencer-Karriere ihre Trennung bekannt, und in Spanien soll zukünftig bezahlter Menstruationsurlaub eingeführt werden. So sieht es zumindest ein Gesetzesentwurf der Linkskoalition vor, den das Parlament lediglich noch annehmen muss. Die Ampelkoalition setzt nur auf āfeministische AuĆenpolitikā, die spanische Regierung schrieb sich allgemein feministische Politik auf die Agenda.
Der Menstruationsurlaub soll jeder Frau einmal im Monat für drei Tage zustehen. Besonders jene, die an schweren Regelschmerzen oder sogar an Endometriose leiden, wolle man so unterstützen. Es geht auĆerdem darum, das Thema Monatsblutung aus dem Tabu herauszuholen. Spanien ist damit womƶglich das erste Land, in dem ein solches Gesetz eingeführt wird. In Italien scheiterte ein Ƥhnliches Vorhaben vor wenigen Jahren, da die Frauen Stigmatisierung am Arbeitsplatz befürchteten und deswegen auf derartige Sonderregelungen verzichteten. In Japan dürfen Frauen bereits wegen Menstruationsschmerzen zu Hause bleiben, nehmen dieses Angebot aber nur zu marginalen Teilen wahr.
Wie nicht anders zu erwarten, gab es auch in Deutschland prompt Forderungen nach einem Ƥhnlichen Gesetzesentwurf. āMenstruation ist eine biologische Voraussetzung dafür, dass regelmƤĆig neue Steuerzahler und Steuerzahlerinnen nachwachsenā, schrieb die Kolumnistin Anna ClauĆ im āSpiegelā. Wenn das Argument ziehen soll, müsste die deutsche Durchschnittsfrau dann nicht auch mehr als 1,54 Kinder gebƤren? AuĆerdem kritisierte ClauĆ, dass das Wort āPeriodeā im Koalitionsvertrag lediglich im Zusammenhang mit āLegislaturā benutzt wurde.
Schon seit lƤngerer Zeit wird der Begriff āFrauā ja zugunsten sogenannter āFLINTAsā (Frauen, Lesben, Intersexuelle, NichtbinƤre, Transsexuelle und Agender) aufgeweicht. Laut Tessa Ganserer ist der Penis kein rein mƤnnliches Geschlechtsmerkmal. Intersektionale Feministen propagieren seit jeher, dass nicht nur āweiblich gelesene Menschenā menstruieren. Wie fiele dieses Gesetz dann für menstruierende MƤnner aus? Wie ist das dann mit jenen Frauen ohne Menstruationshintergrund?
Fragen über Fragen. Doch zum Schluss lässt sich feststellen, dass auch hier die Revolution ihre eigenen Kinder frisst. Die vermeintlichen Feministen und Frauenrechtler dieser Zeit scheitern an ihrer eigenen Wokeness.

