Eat the not so rich! Warum die Mittelschicht für die Superreichen blutet

in 4 min lesen
1

Es gehört zu den erstaunlichsten Entwicklungen zeitgenössischer Politik, dass sich heute bereits Menschen mit einem funktionierenden Kühlschrank und einem nicht überzogenen Dispokredit wie feudale Ausbeuter behandeln lassen müssen. Wer in Deutschland etwas mehr verdient als der Durchschnitt, vielleicht ein Eigenheim abbezahlt, Rücklagen bilden kann oder zweimal im Jahr in den Urlaub fährt, gilt schnell als „reich“. Wer dann auch noch allergisch auf steigende Steuern, Abgaben oder die kalte Progression reagiert, wird moralisch gleich mit den großen Vermögenden dieser Welt in einen Topf geworfen: Tech-Milliardären, Erben internationaler Dynastien oder multinationalen Finanzakteuren.

Dieser Artikel geht weiter.
Für PLUS-Abonnenten.

Krautzone PLUS

✔ Schon ab monatlich 4 Euro
✔ Jederzeit kündbar (je nach Plan)
✔ Mit der Digitalausgabe kombinieren

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

Comments are closed.