41 Tage sind nach den Migrantenrandalen in der Silvesternacht vergangen. Wurde auf den Straรen der Bundeshauptfavela der Unrat mittlerweile zusammengekehrt? Eher nein, Berlin hat auch weiterhin ein Mรผllproblem, sogar der ehemalige Bรผrgermeister Michael Mรผller rรผmpft plรถtzlich die Nase: โJetzt fรคllt mir das auf, ganz merkwรผrdig.โ Aber verdreckte Straรen sind im Moment das kleinere Problem, immerhin muss sich die SPD um die propagandistische Schadensbegrenzung der WECO-Intifada bemรผhen.
Wie lรคsst sich das anstellen? Die erste Mรถglichkeit ist, den Skandal einfach auszusitzen. Das ist seit Jahren bekanntermaรen die bevorzugte olympische Disziplin deutscher Parteipolitiker. Der nรคchste gruppendynamische Prozess kommt bestimmt, mit etwas Glรผck darf sich dann die Regierung einer anderen abgewirtschafteten Stadt rechtfertigen.
Man kann natรผrlich auch einen beherzten Vorstoร wagen: Man stelle etwa den Parteivorsitzenden Lars Klingbeil vor laufende Kameras und lasse ihn einfach behaupten, dass es in der Silvesternacht auch und auรerdem und vor allem ungesรผhnte โSieg Heil!“-Rufe gegeben habe. Ins gleiche Horn stieร sein Genosse Boris Pistorius, der die Migrantenkrawalle als โrechtsextremโ umzudeuten versuchte. Den Ottonormalmichel รผberzeugte das nicht wirklich, aber im Falle von Pistorius reichte es immerhin fรผr die Ablรถsung der Verteidigungsministerin Lambrecht, die โ angeblich wegen ihres Auftritts in jener sagenumwobenen Silvesternacht โ von den Massenmedien zum Abschuss freigegeben wurde.
Die dritte Mรถglichkeit besteht im kontrollierten Rรผckzug: Die Berliner SPD-Fรผhrung zรผndet die Rauchbombe, indem sie mit theatralischer Sorgenmiene das Geschehen verurteilt und die wichtige Arbeit der Einsatz- und Rettungskrรคfte betont. Nebel breitet sich aus, die Konturen verschwimmen, und der SPD-Apparat zieht sich in die sichere Stellung zurรผck. Diese Stellung ist eine schmierig inszenierte Demutsgeste: โFeuerwehrmann Aliโ wird zitiert, der in รคhnlich gelagerten Fรคllen bereits als Gemรผsehรคndler, Familienvater oder U-Bahn-Fahrer auftreten durfte und so was wie Volksnรคhe suggerieren soll.
Und nicht nur das: Wenn Feuerwehrmann Ali die von Peter und Michael [Namen von der Redaktion geรคndert] verursachten Brรคnde lรถscht, dann neutralisiert sich das Problem der westasiatisch-nordafrikanischen Zuwanderung. Dann gibt es lediglich ein Problem, โdas uns alle angehtโ, das sich aber durch die Umleitung von Steuergeldern und die Ausdehnung der von der SPD okkupierten Sozialindustrie bewirtschaften lรคsst.

Das metaphorische Nachtreten auf den am Boden liegenden Dummmichel erfolgt durch die dreisten Wortfรผhrer dieser Parallelgesellschaft, denen unter anderem die SPD eine gut dotierte Parteikarriere ermรถglicht. Viel kรถnnen muss man dafรผr nicht, ein bisschen Heuliheuli ob des angeblichen Rassismus der Restdeutschen reicht voll und ganz aus, wie etwa Sawsan Chebli regelmรครig zeigt:
Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu kรถnnen, dass Vorfรคlle wie jene der Silvesternacht keine Randerscheinung bleiben werden. Es ist nicht allein die Freude รผber den kollektiven Geburtstagsrausch am 1. Januar, der die marodierenden Gangs auf die Straรe treibt. Es ist die Langeweile und die Lust an der Zerstรถrung. Vor allem aber ist es ein kulturelles Umfeld, fรผr das zivilisatorische Grundfunktionen wie Affektbeherrschung oder Selbstkritik nichts weiter als Zeichen der Schwรคche sind.
Wenn es also mal wieder knallt, dann ist es die Schuld der SPD, deren ganzes Selbstverstรคndnis in der Aufgabe liegt, mehr und mehr unintegrierbare Einwanderer ins vollgestopfte Land zu holen und den arbeitenden Dummdeutschen mehr und mehr Steuern abzupressen, um sich mit diesen dann in der Parallelgesellschaft Wรคhlerstimmen zu kaufen. Wer diese Partei wรคhlt, hat kein Problem damit, dass Feuerlรถscher auf Rettungswagen geschleudert werden. Nein, er hat eigentlich auch kein Problem damit, dass regelmรครig Fahrkartenkontrolleure krankenhausreif geprรผgelt werden. Messerstechereien an Schulen? Plรผnderung deutscher Kulturgรผter? Alles kein Problem fรผr eine Partei, die nicht nur von einer kaputten Hauptstadt, sondern รผberhaupt vom Niedergang des gesamten Landes profitiert.

