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Mit diesen 4 Impfungen überstehst Du die nächste Corona-Welle

7. Juli 2022

Im Laufe des letzten Jahres, vor allem im Zeitraum zwischen den Sommermonaten und den Weihnachtsfeiertagen, gab es mehrmals den Moment, in dem ich dachte: „Na gut, scheiß drauf, lasse ich mich halt impfen.“ Subtiler und offener Druck wechselten sich ab und griffen dabei so perfekt ineinander, wie die Zahnräder eines Schweizer Uhrwerks. Mal war es die sachte angetragene „Sorge um deine Gesundheit“, dann wieder die giftige Anschuldigung, dass „du und dein Verhalten eine Gefahr für alle anderen darstellst.“ Beinahe hatten sie mich…

Die großen Wogen liegen erst ein paar Monate hinter uns, aber selbst unter dem Eindruck des Ukrainekrieges und der heraufziehenden Wirtschafts- und Versorgungskrise lässt sich nicht verdrängen, mit welchem perfiden Psychoterror diejenigen Deutschen drangsaliert wurden, die sich der „Mehrheitsmeinung“, dem „wissenschaftlichen Konsens“, der „allgemeinen Vernunft“ nicht unterordnen wollten.

In seiner ordinärsten Erscheinung war dieser Psychoterror ein offen ausgetragener Krieg des Staates gegen seine renitenten Untertanen. Die wollten in der ersten Hälfte des Jahres 2021 nicht gehorchen, also mussten sie in der zweiten Hälfte als Feind markiert, isoliert und schließlich exterminiert werden. Die an und für sich unerträgliche Spannung zwischen Überalterung und Infantilisierung der Gesellschaft hinnehmend, bediente sich die staatliche Propaganda aggressiv-matriarchalischen Ausdrucksformen, oder kurz gesagt: Es gab was auf den Arsch:

Ich zweifle nicht daran, dass in den Weiten der Republik die beiden oberen Beispiele für dominahaftes Zeigefingergewedle den ein oder anderen Fetisch bedienen – suum cuique. Daneben werden solche und viele, viele weitere Filme, Interviews, Zeitungsartikel und Radiobeiträge ihren Teil bei der Beantwortung der so häufig gestellten Frage leisten, wie es soweit kommen konnte.

Staatsterror, das war die eine Seite. Die andere war der Privatterror. Vielleicht haben Sie sich als Kind auch einmal einen Tarnumhang gewünscht. Nun, als unidentifizierter Ungeimpfter unter Freunden zu sitzen und dann über Stunden dabei zuzuhören, was für „asoziale Arschlöcher“ die Ungeimpften seien, dass man kein Mitleid mit ihnen habe, wenn es sie erwischen würde…- mittlerweile hatten die meisten meiner doppelt- und dreifach geimpften Plastikmenschbekannten Corona, aber „ohne Impfung wären sie daran gestorben!“ Habe ich Mitleid mit ihnen? Schwierige Frage. Der Abgrund, in den wir Ungeimpften letztes Jahr geblickt haben, sollte sich nicht in uns auftun.

Die große Frage lautet jetzt, im Sommer 2022 also nicht, ob so etwas wie letztes Jahr wieder möglich werden wird – sondern wie wir diesen Scheiß erneut überstehen. Gut möglich also, dass im Herbst unter irgendeinem neuen Vorwand eine Welle aus staatlicher Propaganda, Psychoterror und anpassungssüchtigem Untertanentum aufgebaut wird, nur um ein weiteres Mal über uns zusammenzubrechen. Vielleicht werden die Methoden noch raffinierter. Immerhin sind im Angesicht der Wirtschaftskrise die Nöte derart existenziell, dass die synthetische Angstspirale nicht mehr zieht. Vielleicht sind sogar die vierfach-, fünffach, sechsfach geimpften FFP2-Bürger mittlerweile so abgestumpft und müde, dass die Hasspredigten einer Mai Thi Nguyen-Kim und eines Karl Lauterbachs verhallen, so dass Geschütze eines ganz anderen Kalibers ausgepackt werden müssen…

Gehen wir einmal davon aus, dass ein erneuter Corona-Herbst kommt, dann sollten wir unsere Erfahrungen des letzten Jahres nutzen, um uns gegen Psychoterror und Zwangsmaßnahmen zu schützen. Diese vier Impfungen machen dich fit (für Nebenwirkungen übernehmen wir keine Haftung):

1.) Du tust das Richtige

Die Bedieung von Schuldgefühlen und die damit notwendige Ent-Schuldigung ist das mit Abstand wirkungsvollste und perfideste Mittel der sozialen Manipulation. Das gilt sowohl für die Kontrolle des Einzelnen als auch der Masse. Wer entschuldet ist, steht moralisch über dem Schuldner. Ein tolles Gefühl! Wir haben letzten Jahr erlebt, wie Ungeimpften die explitize Schuld am Tod ihrer Mitmenschen gegeben wurde. Die impliziten Schuldgefühle waren fein abgestimmt – man trug die Maske auch zum Schutz seiner Mitmenschen und aus demselben Grund verzichtete man auf unnötige Kontakte. „Bitte ziehen sie die Maske über die Nase“, das bedeutet nicht anderes als: Ich bin dir moralisch überlegen, du dummer Knecht.

Mach dir folgendes klar: Du schuldest ihnen rein gar nichts und demnach musst Du keine Abbitte leisten. Du hast diesen beschissenen Virus nicht gezüchtet, Du hustet keinem deiner Mitmenschen bewusst ins Gesicht und Du warst auch all die Jahre davor ein Mensch, der sich die Hände gewaschen hat und Manieren pflegte. Die Impfung schützt nicht andere und sie schützt auch nicht dich. Es gibt keinen Grund sich nach der Impfung moralisch besser zu fühlen.

Es spielt also keine Rolle, ob Du aus einer rein libertären Einstellung heraus renitent geblieben bist, ob deine Zweifel an dem als Impfung titulierten Großexperiment wissenschaftlicher Natur sind oder ob Du den sozialen Druck als solchen einfach abgelehnt hast – deine Freiheitsrechte sind unverhandelbar. Es sind rote Linien, die dein selbstbestimmtes Leben von einer fremdbestimmten Massenexistenz trennen.

2.) Wirf den Ballast ab

Viele von uns haben letztes Jahr Familienangehörige, Freund und Bekannte verloren. Nein, nicht an die Wuhan-Grippe. Sondern an die angst- und anpassungsgetriebene Gehirnwäsche. Sie konnten sich nicht in uns hineinversetzen, aber konnten wir ihren Standpunkt nachvollziehen? Nicht wenige Beziehungen gingen in die Brüche, weil schon vorher einiges im Argen lag. Corona war letztendlich nur der moralische Hebel, mit dem die Bessermenschen die Schlechtermenschen aus dem Weg räumten. In dem Sinne war und ist Corona ein sozialer Entfremdungsprozess, den wir nicht unbedingt begrüßen müssen, der aber für eine saubere Grenzziehung sorgt.

Ich selbst habe die schlimmsten Erfahrungen mit Leuten gesammelt, die schon bei den großen Krisenerscheinungen in den Jahren zuvor diametral entgegengesetzte Positionen bezogen hatten. Leute also, die in ihrer zeitgeistkonformen Einstellung linke Massenpolitik (Wir müssen…) mit schnödem Egoismus (…aber ohne mich!) kombinieren. Was soll ich mit solchen Leuten eigentlich anfangen? Mich haben Sie wie einen Aussätzigen, wie einen verdammten Leprakranken behandelt und gleichzeitig bei jeder Gelegenheit ihre eigene Asozialität unter Beweis gestellt. Sie waren diejenigen, die die Impfung nicht früh genug bekommen konnten und folgerichtig waren sie es, die die Massenpartys stürmten, als Mama Staat es ihnen endlich wieder erlaubte. Es sind „Letzte Menschen“, Untertanen, wie die meisten Deutschen und man wird sie nicht ändern. Das ist eben so. Aber daraus kann man Konsequenzen ziehen – und in Zukunft Abstand halten.

3.) Dein Handeln hat Bedeutung für andere

Die Schwelle zur Impfung habe ich aus zwei Gründen nie überschritten: Einerseits um denjenigen, die mich soweit gebracht hatten, nicht die Genugtuung zu geben. Andererseits weil es in meinem Umfeld immer jemanden gab, der mich ermutigt hat, weiter zu machen. Ersteres ist eine reine Einstellungssache, eine Sturköpfigkeit, die nicht immer von Vorteil sein muss. Zweiteres hingegen war reines, menschliches Glück. Bestätigung zu erfahren ist essenziell – die Echokammer der Impfbefürworter konnte sich ja gerade deswegen so aufblasen, weil Politiker, Kulturarbeiter, Journalisten, Pfaffen und Wissenschaftler die Menschen in ihrer Entscheidung unablässig bestätigten. Menschen wollen instinktiv das Richtige tun.

Während langer Telefonate und Spaziergänge bestätigte man sich also im Kreise seiner ungeimpften Freunde gegenseitig. Man gab sich Sicherheit und Halt, denn es war gut zu wissen, dass man nicht alleine war. Meine persönlichen Schlüsselmomente waren allerdings jene, in denen Geimpfte mir Mut zusprachen. Das ist wichtig und gehört bei aller Feindmarkierung und dem Ziehen roter Linien dazu – das Wissen um die vielen Millionen Deutschen, die sich gegen ihren Willen haben impfen lassen. Denen eben keine Wahl mehr gelassen wurde, weil der berufliche, soziale, existenzielle Druck schließlich zu stark war.

Diese Menschen sind unsere Verbündeten, unsere Freunde und Kameraden. Ein erheblicher Teil von ihnen wird sich nach dem turbulenten Herbst nicht nochmal impfen lassen wollen. Sie haben die Abartigkeiten in ihrem Umfeld sehr genau wahrgenommen, sie glauben dem wissenschaftlich-politischen Komplex kein Wort mehr, sie können nur noch mit purem Zwang im Lager der Geimpften gehalten werden. Unser Vorteil: In der Logik der Impfbefürworter bringt nur das Impfabo, also die dauerhafte Unterwerfung, die vermeintliche Sicherheit. Wer also den Termin zum Boostern verstreichen lässt, der signalisiert bereits Widerstand. Und in dieser Haltung müssen wir uns bestätigen.

4.) Welten jenseits der Spritze

Unter dem im weitesten Sinne dissidenten Lager in der Bundesrepublik ist es zur Unart verkommen, die Dinge nur in den schwärzesten Farben zu malen. Alles ist irgendwie scheiße und wird nur noch beschissener. Natürlich waren die letzten Jahre von einer zunhemenden Krisenhaftigkeit geprägt und die nächsten Jahre werden diesen Trend nur verstärken, aber es ist einfach ungesund sich in einer allgegenwärtigen Negativität zu verlieren. Es muss Türen geben, die immer offen stehen, die einem die Flucht aus dem Alltag und der Krise gestatten. Weil wir eben keine Materialisten sind, gibt es diese ideellen Orte – für den Einen ist es der Glaube, Köperkult oder die Natur, für den Anderen Literatur, Musik oder Fantasiewelten.

Diejenigen, die sich ihre Interessen bewahrt haben, für die es also neben dem „Real Life“ auch Rückzugorte gibt, auf die weder der Staat noch der linke Zeitgeist Zugriff haben, werden sich nicht an der Krise zerreiben. Wer Interessen, Leidenschaften und Hobbys hat, und seien sie noch so verschroben, hat einen sicheren Rückzugsraum. Hier findet man Zerstreuung, Unterhaltung und Ausgleich. Wer seinen Rückzugsraum sogar mit Gleichgesinnten teilen kann, der wird aus der Krise gestärkt hervorgehen.

Friedrich Fechter

Fechter studiert im Herzen Deutschlands und muss sich an seiner linksversifften Universität den typischen Gängelungen aussetzen. Er interessiert sich für Kunst, Geschichte und ist Meister der Halbsätze. Als Fechter das erste Mal ein Cover der Krautzone sah, hielt er das pixelige Layout für eine durchtriebene Werbestrategie. "Bestimmt", dachte er sich beim Durchblättern, "hier sind verschlagene Profis am Werk."


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