Münster – Tschetschene tötet Transmann

3 Min lesen

Am 27. August feierte die Stadt Münster ihren diesjährigen Christopher Street Day. Wie auch in anderen Städten trudelte das bunte Volk aus allen Himmelsrichtungen ein, um gemeinsam das Leben und Bestehen der LGBTQIA+-Community zu zelebrieren. Neben Dragqueens, Trans*Männern und Lesben traf sich am Rande des CSDs das ebenfalls bunte, aber weniger feierlustige Volk, darunter der Tschetschene Nuradi A.

Am Ende des offiziellen Teils der Parade beobachtete der vermeintliche Transmann „Malte“, wie der 20-jährige Nuradi A. mehrere Frauen als „lesbische Huren“ beleidigte und sie bedrängte. Malte schritt ein und kassierte daraufhin zwei Faustschläge ins Gesicht. Er glitt bewusstlos zu Boden und prallte mit dem Kopf auf den Asphalt auf. Im Krankenhaus wurde er ins künstliche Koma versetzt, erlag aber am Freitagmorgen den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Nuradi A. wurde noch am Tag von Maltes Tod verhaftet. Schon vor seinem brutalen Auftritt auf dem CSD war er der Polizei wegen diverser Gewalt- und Drogendelikte aufgefallen. Er lebte als abgelehnter Asylbewerber in Deutschland. Am Samstag wurde der Tschetschene dem Haftrichter vorgeführt. Ihm drohen womöglich viele Jahre Haft wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge.

Gleich am Abend des 2. September traf sich halb Münster auf dem Prinzipalmarkt, zum Gedenken an Malte. Auch der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe von der CDU nahm an der Mahnwache teil. „Das Ereignis zeigt, dass es immer noch nicht bei allen angekommen ist, dass wir eine offene Gesellschaft sind, dass die Vielfalt ein Reichtum ist. Und dass wir gegen jede Art von Angriffen gegen Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung vorgehen müssen“, so Lewe im Interview mit dem WDR. 



Die Empörung über den Tod von Malte ist riesig. Die Kommentarspalten in den sozialen Netzwerken beben. Besonders couragierte linke Twitter-Helden haben bereits ihre Verantwortlichen für die Tat von Münster ausgemacht. Schuld ist nicht etwa jener illegale Einwanderer, der Malte den Todesstoß verpasste, sondern die TERF-Community (Trans-Exclusionary Radical Feminists), welche Malte im Nachgang als Frau betitelt und dauerhaft vermeintlichen „Hass“ auf Transpersonen schürt. 

Auch wenn der Münsteraner Oberbürgermeister Lewe meint, die offene Gesellschaft sei noch nicht bei allen angekommen, so ist es genau diese offene Gesellschaft, die derartige Früchte trägt, wenn sie zu viele Öffnungen hat. „Malte“ ist wie so viele andere Opfer eines Mannes geworden, der gar nicht hätte hier sein dürfen. Ein Mann, der unsere Kultur und unsere Gesellschaft zutiefst ablehnt. Man ließ ihn passieren und gewährte ihm den Auffang in unser Sozialsystem, so wie Tausenden weiteren illegalen Einwanderern auch. 

Der Tod eines jungen Menschen ist immer tragisch, so auch jener des gerade einmal 25 Jahre alt gewordenen „Malte“. Dennoch steht dieser Zwischenfall symbolisch für ein falsches Verständnis von Toleranz und das, was passiert, wenn die Welten endgültig aufeinanderprallen.

6 Comments

  1. wieso übernimmt die Textverfasser hier das Gender Vokabular?
    Das ist eine Transe, kein (Transmann) was auch immer das sein soll.
    Auch die Sterne im Text stören und allgemein, ist es nicht nur eine lustige Randnotiz wenn das bunte LGBT Volk die Früchte ihrer Arbeit erntet?
    Mein Beleid hält sich stark in Grenzen.

  2. Was mir zunächst auffiel war, dass Malte Opfer ihrer eigenen Illusion geworden war. Sie wollte als Frau die Männerrolle spielen. Und hat die Quittung bekommen. Denn sich mit einem Tschetschenen anzulegen, ist selbst für viele echte Männer eine Fahrkarte in’s Krankenhaus. Für eine Frau in Männerkleidern leider oft auch zum Friedhof. Ich denke, wer auch immer Malte wirklich war… Ohne den TG-Quatsch in ihrem Kopf würde sie noch leben. An zweiter Stelle dann die Frage, ob der konkrete Tschetschene noch da sein durfte (Antwort: Nein). Traurig alles für die Tote und ihre Familie/Freunde. R.I.P.

  3. Das Problem ist wenn jemand sich als Mann verkleidet aber im Kopf noch weibliche Automatismen hat. Frauen wollen bei körperlichen Auseinandersetzungen oft schlichten, in dem Bewusstsein, dass ihnen nichts passiert. Ich denke genau das wurde ihr zum Verhängnis.

  4. Diese Leute wählen fast immer grüne oder linke Parteien. Sie haben somit ihr eigenes Ende selbst gewählt. Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.