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#Reinibleibt

28. März 2022

Eigentlich sind Ökologie, Klima- und Umweltschutz Themen, die Linke, Grüne und Gutmenschen gerne für sich beanspruchen. Doch die Aktivisten von „Fridays for Future“ nutzen ihre Zeit und ihre Mühen dieser Tage lieber, um weiße Dreadlock-tragende Künstler aufgrund von kultureller Aneignung von ihren Veranstaltungen auszuladen. Zeitgleich genehmigte die hessische Umweltministerin der Grünen, Priska Hinz, die Abholzung von 2.000 Hektar Wald zugunsten eines aus ihrer Sicht „alternativlosen“ Windparks.

Gemeint ist der Reinhardswald bei Kassel, auch bekannt als „Grimms Märchenwald“. Einst diente das Gebiet als Inspiration für Sagen und Märchen. Nun soll er zugunsten der größten und höchsten Windanlage Hessens weichen. Bedrohte Tierarten werden ihres Lebensraums beraubt, ein gigantischer Grundwasserspeicher soll mit Beton zugeschüttet werden. Das bestehende Ökosystem wird nachhaltig geschädigt und zerstört. 

Trotz zweier geologischer Gutachten, die von der Abholzung und Bebauung des Reinhardswaldes strikt abrieten, hält Priska Hinz an ihrem Vorhaben fest. Der Bau von 18 Windrädern wurde bereits genehmigt. Auf bis zu 50 insgesamt soll die Anlage im Laufe der nächsten Jahre erweitert werden. Der heimische Wald weicht der Windindustrie. Ginge es um den Abbau von Braunkohle, hätten sich mit Sicherheit schon etliche vermeintliche Klimaaktivisten hochdramatische Szenen mit der Polizei geliefert oder sich, ähnlich wie im Hambacher Forst, an Bäume gekettet. Doch es geht um sogenannte „erneuerbare Energien“, und da wird der Umweltschutz auf einmal zweitrangig. 

Im Februar wurde im hessischen Landtag der Abholzung des Waldes zugestimmt. Kurze Zeit später begannen die Arbeiten. Dennoch regt sich vor Ort Protest. Mehrere Bürgerinitiativen haben Klage eingereicht. Nun war auch die Junge Alternative im Reinhardswald, um gegen Öko-Lobbyismus und für wahren Heimatschutz zu demonstrieren. „Mal wieder erleben wir, wie uns ein Stück Heimat genommen werden soll“, heißt es im Aktionsbericht der AfD-Jugendorganisation. „Wir wollen nicht zusehen, wie Politik, Lobbyverbände und Großinvestoren dieses wunderschöne Kulturgut wie den Märchenwald nun auch zu einem Industriestandort umbauen wollen.

Mehrere Dutzend junger Mitglieder fanden sich am vergangenen Samstag zusammen, zum Protest und anschließenden Spaziergang durch den Grimmschen Märchenwald. Während die Energiepreise in die Höhe gehen, setzen die etablierten Parteien weiterhin auf unzuverlässige Stromquellen und investieren Unsummen an Steuergeldern in erneuerbare Energien. Laut „statista“ belegte Deutschland im Jahr 2021 nach Bermuda Platz zwei im weltweiten Ranking der höchsten Strompreise. Die Preise steigen weiter an, und schon jetzt sind es pro Kilowattstunde Strom wieder fast drei Cent mehr als noch im Vorjahr. Der Strom wird teurer, die Quellen zugleich immer unzuverlässiger. Der Klimawahn siegt über die Umwelt. Bestehende Ökosysteme und heimische Wälder fallen dem vermeintlichen Klimaschutz zum Opfer und werden für nachkommende Generationen unzugänglich gemacht. 

Reinhild Boßdorf

Reinhild ist bei der Fraueninitiative "Lukreta" aktiv und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal. Ihre Themen sind moderner Feminismus, importierte sexuelle Gewalt und Weiblichkeit. Sie bewegt sich meist in heteronormativ-sexistischen Kreisen, backt gerne Kuchen und wird von linken Steuergeldprofiteuren als “unauffällig, aber zentral für das rechte Netzwerk” beschrieben. Nach Bestnoten aus der Redaktion entschied sie sich schließlich für dieses Profilbild.


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