0

111 Gruppenvergewaltigungen in Berlin

29. Mai 2024
in 3 min lesen

Berlin โ€“ ein Sinnbild fรผr eine dysfunktionale Stadt, ein Sรผndenpfuhl sondergleichen, eine Stadt, die sich mit ihrem Schmutz und Schund auch noch zu rรผhmen wagt. Dabei ist einem beim Anblick dieser Stadt wirklich nicht mehr nach Schรถnrederei zumute: ร–ffentliche Infrastruktur, wie Schulen, zerfรคllt. Vom moralischen Zerfall wollen wir gar nicht erst anfangen, und manche Stadtteile werden immer weiter รผberfremdet und versinken in Kriminalitรคt. Eine der widerwรคrtigsten Arten von Kriminalfรคllen sind Sexualdelikte jeglicher Art, und besonders eine Form der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung hat seit einem bestimmten Zeitraum deutlich zugenommen: Gruppenvergewaltigungen.

Einer der berรผhmtesten Fรคlle dieser Art aus jรผngerer Zeit ist der Fall einer 14-Jรคhrigen, die im vergangenen Sommer von zwei Mรคnnern mit Migrationshintergrund (die beiden waren 18 und 19 Jahre alt) vergewaltigt wurde. Ein makabres Detail an der Causa ist die Tatsache, dass einer der Tรคter, der damals 18-jรคhrige Islam El-M., vor Gericht einen Dolmetscher benรถtigte, obwohl er als deutscher Staatsbรผrger der deutschen Sprache mรคchtig sein mรผsste โ€“ aber vielleicht kann ein Stรผck Papier einen Menschen doch nicht zu einem Deutschen machen, wer weiรŸ.

Nun hat sich in der Statistik bestรคtigt, was innerhalb der rechten Opposition ohnehin schon lรคngst bekannt war und vor einigen Jahren schon vorausgesagt worden war: dass nรคmlich Fรคlle dieser Art bei Weitem keine Einzelfรคlle sind. Der Innenstaatssekretรคr der Berliner Regierung, Christian Hochgrebe von der SPD, gab an, dass sich im Jahre 2023 insgesamt 111 Gruppenvergewaltigungen in Berlin ereigneten โ€“ das macht fast eine Gruppenvergewaltigung alle drei Tage; im Vergleich zu 2022 ist das ein Anstieg von fast 25 Prozent. Und wer weiรŸ, wie hoch die Dunkelziffern sind… Die Opfer entstammten allen Altersgruppen; 18 Prozent der Vergewaltigten waren 14 bis 16 Jahre alt, jeweils 17 Prozent waren 25 bis 30 beziehungsweise 30 bis 40 Jahre alt โ€“ das jรผngste Opfer war sechs Jahre alt. Unter den Tatverdรคchtigen war der jรผngste Vertreter gerade mal zwรถlf.

Besorgniserregend und auch wenig รผberraschend ist der ethnische Hintergrund der Tatverdรคchtigen: Circa 54 Prozent der ermittelten Tatverdรคchtigen waren Auslรคnder/Nichtdeutsche. Unter den Berliner Einwohnern haben Auslรคnder jedoch einen Anteil von circa 25 Prozent, wodurch sie in der Statistik ungefรคhr um den Faktor zwei รผberreprรคsentiert sind. Und zu dieser Information kommen noch zwei Sachen hinzu, die in den Medienberichten darรผber nicht zutage treten, und ich kann darรผber nur mutmaรŸen. Aber ich sage es mal so: Die โ€žNichtdeutschenโ€œ beinhalten nun mal nicht die deutschen Staatsbรผrger mit Migrationshintergrund; wenn man mich zwรคnge, darauf zu setzen, dass besagte deutsche Staatsbรผrger mit Migrationshintergrund ebenfalls im Vergleich zu ihrem Bevรถlkerungsanteil in der Statistik รผberreprรคsentiert sind, so wรผrde ich dies ohne schlechtes Gewissen tun โ€“ schlieรŸlich ist der oben genannte Islam El-M. ebenfalls ein deutscher Mitbรผrger.

Und dann kann man noch weiter differenzieren: Kommen in der Statistik unter den โ€žAuslรคndernโ€œ auffรคllig viele japanische Touristen oder Studenten aus Lateinamerika vor? Vermutlich nicht. Ein Schelm, wer Bรถses dabei denkt. Ich bin mal so frei, zu behaupten, dass diese Leute eher nicht gemeint sind, wenn besoffene Yuppies auf Sylt oder betrunkene Ronnies in der Dorfdisco den neuen Text eines bestimmten Liebesliedes eines italienischen DJs mitgrรถlen.

Wie reagiert eigentlich die Berliner Politik auf diese Zahlen? Nun, Marc Vallendar von der AfD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses bringt diese schockierenden Zahlen folgerichtig mit der Zuwanderung in Verbindung. Im รœbrigen war es Vallendar, der den Antrag gestellt hatte, welcher die Daten zu den Gruppenvergewaltigungen ans Licht brachte โ€“ eine Information, die die meisten Medien vorenthalten; ich selbst durfte es in der โ€žJungen Freiheitโ€œ lesen. Die Berliner Verwaltung sieht im Gegensatz zur AfD โ€žkeinen Anstieg beim โ€šsoziokulturellen Hintergrundโ€˜โ€œ, wie die โ€žJFโ€œ berichtet. Die โ€žBildโ€œ zitierte โ€“ natรผrlich! โ€“ den innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Burkard Dregger:

โ€žJede Vergewaltigung ist fรผr das Opfer traumatisierend, und zwar unabhรคngig davon, ob die Tรคter Deutsche oder Auslรคnder sind. Polizei und Justiz mรผssen weiter gestรคrkt werden, damit รœbergriffe mรถglichst verhindert werden und โ€“ wenn sie stattgefunden haben โ€“ hart bestraft werden kรถnnen.โ€œ

Aha โ€“ billiges Law-and-Order-Gewรคsch also, wรคhrend das eigentliche Problem geflissentlich ignoriert wird: Das bekommt man, wenn man CDU wรคhlt. Vergessen wir nicht, dass diese Truppe seit April 2023 den Oberbรผrgermeister Berlins stellt.

Die Kassandra zu spielen, macht wahrlich keinen SpaรŸ, aber die Rechten hatten recht, als sie diese Umstรคnde, nicht zuletzt als Folge von 2015, vorhergesehen hatten. Natรผrlich hat der CDU-Mann recht, dass jede Vergewaltigung ein Trauma fรผr das Opfer bedeutet โ€“ aber das Problem lieรŸe sich eben besser in den Griff bekommen, wenn man einen Teil dieser Klientel auรŸer Landes schaffen kรถnnte. Aber das wird so schnell nicht passieren. Den Rechten bleibt allein die Rolle des Schwarzsehers, sofern sich die Stimmung in diesem Lande nicht grundlegend รคndern wird โ€“ und bis dahin werden noch weitere Hunderte Frauen Opfer einer verfehlten Migrationspolitik.

ABOS

Bรผcher

SPIELE