Das โCโ in โCDUโ steht fรผr โCucksโ. Das haben die Christdemokraten in dieser Woche wieder einmal bewiesen. Was ist passiert? Im Februar steht die Wahl zum Bundesprรคsidenten an, dem Staatsoberhaupt der Bundesrepublik. Wรคhlen dรผrfen ihn Ausgewรคhlte aus der Politikerkaste; im Grunde genommen ist die Wahl eine Farce, da sich die Parteien vorher einigen, wer gewรคhlt wird.
So weiร auch jeder, dass der amtierende Bundesprรคsident Frank-Walter Steinmeier von den Sozialdemokraten (โEine Rotte von Menschen, nicht wert, den Namen โDeutscherโ zu tragenโ, wie schon unser letzter Kaiser, dessen Geburtstag wir heute feiern kรถnnen, รผber diese Leute zu sagen wusste) fรผr die nรคchste Amtsperiode wiedergewรคhlt wird.
Dass Steinmeier von der Regierungskoalition getragen wird, ist klar, doch auch die Union stellt sich hinter ihn. Warum eigentlich? Man kรถnnte doch einen eigenen Kandidaten aufstellen, aber wie wir wissen, ist Feigheit zur Parteirรคson in der CDU geworden. Man lรคsst sich bei den Christdemokraten lieber vom linken Mob treiben, nein, viel besser noch: Man wird selbst zum linken Mob.
In diese offene Wunde wusste die AfD Salz zu streuen, indem sie den CDU-Mann und Werte-Union-Vorsitzenden Max Otte als Kandidaten vorzuschlagen hatte. Und als wรคre das nicht genug, besaร Otte die Dreistigkeit, die Kandidatur anzunehmen. Und damit ging es los: In der Union brach Panik aus. Die Parteien links der CDU machten ihre รผblichen Machtspielchen โ die linke Twitter-Blase lief wie รผblich Sturm โ und setzten die Christdemokraten unter Druck. Wie geprรผgelte Kรถter reagierten sie sofort und distanzierten sich ausdrรผcklich von Otte. Nun wird gegen den WU-Vorsitzenden sogar ein Parteiausschlussverfahren gefรผhrt, Parteichef Merz, der ach so bรถse, ultrakonservative Friedrich Merz โ dessen Vater oder Opa, oder was auch immer, รผbrigens in der NSDAP war, wussten Sie das schon? โ, zeigte sich entrรผstet. Laschet erklรคrte Otte quasi zum Hochverrรคter.
Doch auch aus dem eigenen Lager gab es Kritik: Jรถrg Meuthen, dem wir alle fรผr seine Fรผhrungskraft danken, wunderte sich, warum die eigene Partei einen Mann zur Kandidatur nominiere, der fรผr AfD-Verhรคltnisse sehr weit rechts stehe und bei dem es ein Wunder sei, dass er noch nicht aus der CDU entfernt wurde. Anstatt diese Frage parteiintern zu klรคren oder รผber ein alternatives Medium zu รคuรern, wandte sich der Professor stattdessen an das Mainstreamblatt โWeltโ. Ja, ist Meuthen eigentlich noch ganz bei Trost? Dieser Mann scheint gar nichts, aber auch rein gar nichts vom politischen Machtkampf verstanden zu haben. Er will offenbar verlieren…
Wie dem auch sei, das Kalkรผl der restlichen AfDler ist aufgegangen: Die CDU wurde wieder einmal bloรgestellt und zu dem Trottel der Nation gemacht, der sie nun mal ist. Wer jetzt nicht endlich verstanden hat, was fรผr ein rรผckgratloser Haufen die Union ist, der wird es nie verstehen oder will es nicht verstehen. Der Niedergang der CDU jedenfalls ist Parteiensterben von seiner schรถnsten Seite, um einen Connaisseur antideutscher Volksverhetzung und des Innenlebens tรผrkischer Gefรคngniszellen zu paraphrasieren.
Max Otte hat bis jetzt standgehalten und ist nicht eingeknickt. Die linken Gemรผter waren sichtlich erzรผrnt. Insgesamt war die Kandidatur Ottes also eine amรผsante Posse. Doch selbst wenn er entgegen aller Wahrscheinlichkeit erfolgreich aus der Wahl herausgehen sollte: Viel รคndern wรผrde das eh nichts. Fรผr den Erfolg kann es keinen Kompromiss mehr mit dem System und seinen Eliten geben.
