25. Januar 2024
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Menschrenrechte gelten auch für rechte Menschen – Kein Martin ist illegal

Wie diverse Medien die letzten Tage berichteten, prüfen deutsche Behörden momentan ein Einreiseverbot für den allseits bekannten österreichischen IB-Chef Martin Sellner. Die „Antifaschismus-Sprecherin“ der Linkspartei und Namensschwester Martins, Martina Renner, brachte die Frage im Bundestagsinnenausschuss auf, woraufhin ihr nach eigener Aussage bestätigt wurde, dass man „dies in den Blick nehme und prüfe“. Das CDU-Ausschussmitglied Philipp Amthor unterstützte den Vorstoß seiner Kollegin: Es sei wichtig, „in unserer wehrhaften Demokratie generell keine Agitation gegen unsere Verfassungsordnung zu dulden – insbesondere nicht von ausländischen Extremisten wie Martin Sellner“.

Mit diesen wohl härtesten Tönen aus seiner Partei zu extremistischer Einwanderung seit den Neunzigern pflichtete er einer Frau bei, die auf Twitter etwa „Antifa-NT“ mit Likes unterstützt, eine laut dem bayerischen Verfassungsschutz linksextreme Vereinigung, die gewaltsam anstrebt, „die bestehende Gesellschaftsordnung mit einer klassenlosen Gesellschaft zu ersetzen“.

Auch der ähnlich eingestellte „VVN-BdA“ und dessen Zeitschrift „Antifa“, für die Nancy Faeser wenige Monate bevor sie ihr Amt als Innenministerin aufnahm noch einen Artikel schrieb, wird auf ihrem Twitter-Account beworben. Ob das Eingeschleime bei einer brennenden Kommunistin, die CDUler wie Amthor ebenso als Feind verorten dürfte wie jeden AfDler, dem seichten Konservativen sonderlich viele Bonuspunkte bringen wird, sei also mal dahingestellt.

Es geht hier natürlich um die Show, um eine weitere kleine Schlagzeile, die die vom staatlich-medialen Komplex verordnete Hysterieparty nach der Correctiv-Ente über das „Deportations-Geheimtreffen“ noch ein wenig länger am Leben halten soll. Der Haken ist nur: Während sie ihre sowieso schon überzeugte Gutmenschen-Klientel mit einem kleinen „Ausländerhasser darf nicht mehr rein weil Ausländer höhöhö!“-Schenkelklopfer bespaßen wollen, treiben sie gleichzeitig in den Augen derer, die zwischen den Stühlen stehen, die Absurdität ihrer eigenen Politik unfreiwillig auf die Spitze.

Wir leben in einem Land, in dem sowieso jeder, der mal ausnahmsweise beim Grenzübertritt kontrolliert wird, reingelassen werden muss, wenn er das magische Wort „Asyl“ in einer von 7.000 Sprachen über die Lippen bringen oder tanzen kann. In dem die eigenen Bürger als Verfassungsfeinde gebrandmarkt und bekämpft werden, wenn sie einen Islam El-M., der nach seiner Teilnahme an einer der hierzulande immer beliebter werdenden Gruppenvergewaltigungen vor Gericht einen Arabisch-Dolmetscher braucht, nicht als seinen Landsmann anerkennen wollen. Und nun sondert man also ausgerechnet beim Reizthema Grenzschutz, in dem der Großteil der Bevölkerung der Einstellung eines Martin Sellner deutlich näher steht als der der Ampelregierung, eine Einzelperson aus, weil sie diese Absurditäten kritisiert? Die Reaktion des durchschnittlichen CDU-Jürgens, dessen Schnauze-voll-O-Meter sich sowieso schon allmählich der AfD-Wählen-Schwelle nähert, dürfte ein bitteres, aber herzhaftes Lachen sein.

Und genau dieses Lachen könnte man selbst bei jenen, die den Grundframe „IB = gefährlich“ gefressen haben, herauskitzeln, indem man die Realsatire zu gewollter Satire verarbeitet: Ein Video, in dem Martin den illegalen Grenzübertritt probt, typische Fachkraft-Floskeln à la Anmachspickzettel von der Silvesternacht 2015 einstudiert…

… und dann durch Wiesen und Felder schleicht, um sich Zutritt zu dem Land zu verschaffen, in dem zu leben nach dem Gusto seiner Herrscher universelles Menschenrecht ist, würde sicherlich einschlagen wie Ricarda Lang in einem Planschbecken. Der politische Gegner in Medien und Politik könnte, gerade während seiner momentanen Besessenheit von ihm, darauf mit einer humorlosen Verbissenheit reagieren, die es für den Normalo dann erst recht zum Wiehern macht und weiter unter die Leute bringt. Ich habe ihm den Vorschlag mal unterbreitet, vielleicht wird’s bald witzig.

Shlomo Finkelstein

Shlomo Finkelstein

Shlomo Finkelstein wollte immer schon irgendwas mit Hass machen. Seit 2015 erstellt er als "Die vulgäre Analyse" Videos, und seit 2019 zusammen mit Idiotenwatch den Podcast "Honigwabe". Belltower News schreibt über ihn: "Da er vorgibt, sein Hass sei rational begründet, sind besonders junge Menschen der Gefahr ausgesetzt, die Thesen für bare Münze zu nehmen und sich so zu radikalisieren."

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