Die größte Gefahr, die der AfD während dieser Legislaturperiode droht, ist, dass der Mainstream sich darauf verlegt, die AfD nicht mehr zerstören, sondern verändern zu wollen. Während sich Axel Springer und selbst als semi-dissident durchgehende Medien wie Reichelts NIUS sowie, zumindest was das NATO-Thema betrifft, auch Apollo News teilweise schon darauf verlegt haben, eine solche Veränderung hin zu einer Anschlussfähigkeit gegenüber der CDU zu forcieren, zeitigt auch das Säbelrasseln der woken Fraktion mit einem Verbot oder der Entziehung der Parteienfinanzierung in erster Linie den Effekt eines Drucks in diese Richtung. Hinzu kommen „nützliche Idioten“ in den eigenen Reihen, die sich entweder von letzterem Damoklesschwert in Panik versetzen lassen oder in einer Anbiederung (schnellere) Machtoptionen wittern – oder beides.
Das Herstellen von Anschlussfähigkeit gegenüber der CDU würde unter den jetzigen Dominanzverhältnissen jedoch bedeuten, dass das unkontrollierbare Vorfeld und damit die tiefere polittheoretische Verankerung der Partei aus ihr herausgeschnitten werden müssten. Übrig bliebe eine rein auf Symptome fokussierte, im schlechtesten Sinne populistische Partei, deren Wirken sich in einer schwarz-blauen Regierung auf die Verschärfung von Law-and-Order-Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen der Masseneinwanderung sowie deren Bremsung, nicht aber Rückabwicklung beschränken würde.
Das noch tiefer liegende Problem, der Liberalismus an und für sich, insbesondere die Abschaffung von Geschlechterrollen, das Familienbild und die daraus resultierende Geburtenrate von ungefähr 1 unter indigenen Deutschen, bliebe gänzlich unangetastet, denn all das ist der CDU nicht minder heilig als ihren vorgeblichen linksgrünen Gegenspielern. Die Verhandlungsgrundlage vor einer Regierungsbildung muss also dafür ausreichen, alle bedeutsamen personellen Verflechtungen der Partei zum Vorfeld, insbesondere dem etwa von Reichelt in letzter Zeit nicht ohne Grund so verbissen angegriffenen Höcke-Flügel, bewahren zu können. Dafür muss die CDU in den Abgrund der Bedeutungslosigkeit blicken. Und die Schlüsselinstrumente, um das zu erreichen, sind Geduld und die Brandmauer. Eine Regierungsbildung in vier Jahren kann gar nicht das Ziel sein. Zu dem benötigten Grad neu gemischte Karten wird es, solange kein schwarzer Schwan auftaucht, erst in acht Jahren geben.
Entgegen dem allgemein propagierten Eindruck ist die Brandmauer nämlich keine Waffe der Altparteien gegen die AfD. Die Brandmauer ist eine Waffe der woken Parteien gegen die CDU. Sie nimmt ihr jede Verhandlungsoption, verunmöglicht selbst ein drohendes Flirten damit, sich anderswo Mehrheiten zu beschaffen – alles, was Merz tun will, um die Bevölkerung hinsichtlich tragischer Verwerfungen des historisch einzigartigen Experiments zu beruhigen, muss er sich von Leuten erkaufen, für die es ein Gräuel ist, dass noch nicht ganz Deutschland Berlin-Neukölln ist. Und zwar ohne ein glaubhaftes „oder sonst“ in der Hinterhand. Die Brandmauer ist eine polit-mediale Zusicherung der Zerstörung der CDU im Falle eines Verstoßes gegen diese Spielregeln. Uns eint dieser Dämonisierungs-Schirm, unter dem wir stets nur mit der Maximalforderung „Ausstieg“ konfrontiert werden, zeitgleich: Er hilft, innerrechte Gräben zu überbrücken.
Die sich anbahnende Alternative ist nämlich, dass die CDU, mit Erlaubnis von Teilen der Massenmedien (Axel Springer und den „konservativeren“ Outlets der Öffis etwa), die Brandmauer in uns hinein verlegt. Dass geschieden wird zwischen guten und schlechten AfDlern, woraufhin die, die auf der Sonnenseite gelandet sind, stark in Versuchung sein würden, dieser feindlichen Einordnung Legitimität zuzusprechen. „Wenn diese radikalen Wirrköpfe nicht wären, dann hätten wir längst zehn Prozent mehr und die Brandmauer wäre weg“ – wobei das mediale Establishment das letzte Wort darüber hätte, wer „diese radikalen Wirrköpfe“ sind.
Krah versucht mit seinem „verfassungsfeindlich“-Feldzug gegen Martin Sellner und Remigration gerade auf eigene Faust, genau diese Entwicklung zu forcieren. Während glücklicherweise der Schulterschluss auf großer Bühne – etwa eine Thematisierung dieses inszenierten „Richtungsstreits“ in der AfD in der „Tagesschau“ oder eine Einladung in eine große Talkshow – bisher ausblieb, stecken die pragmatischeren liberalen Journalisten wie Ulf Poschardt tatsächlich schon mal einen Zeh ins Wasser und schreiben von einer „Ausdifferenzierung“ der Rechten in die Vernünftigen, mit denen man arbeiten könne – die Krahs –, und jene, die Masseneinwanderung und Liberalismus grundsätzlich rückabwickeln wollen – den Feind. Zitat: „Das bürgerliche Lager sollte das Gespräch mit den moderaten Parteivertretern suchen – schon aus Eigeninteresse.“
Eine breitere Allianz zwischen diesen Parteien ist derzeit die größte Gefahr, die uns droht. Es ist auch an integren AfD-Politikern, einen solchen „Teileinriss“ der Brandmauer – oder, besser: ihre Verschiebung in unsere Reihen – für die Poschardts dieser Welt nicht gesichtswahrend über die Bühne gehen zu lassen. Sie dürfen weder dem Sirenengesang schnellerer Machtoptionen, die letztlich nur in Kastration und Entzauberung münden würden, noch Panik angesichts der Verbots-Drohkulisse erliegen. Je weniger der Kontakt mit (seriösen) Vorfeldgrößen wie Martin gescheut wird, desto besser. Je selbstverständlicher es ist, dass Höcke nicht zur Disposition steht – weil ansonsten für relevante Teile der Partei die Parteispitze und in letzter Konsequenz sogar die Partei selbst zur Disposition stünde –, desto kleiner werden die Spalte, in die sie versuchen werden, Keile zu treiben. Der Fluch des Erfolges ist, dass die Giftpillen immer seltener bitter schmecken, weil der Teufel sich jetzt die Mühe gibt, sie mit Zuckerguss zu überziehen.


Danke. Jedes Arrangement und jeder Kompromiss mit dem Machtkartell wird die AfD schwächen. Es nützt der deutschen Bevölkerung gar nichts, wenn der Bevölkerungsaustausch lediglich verlangsamt wird. Er muss rück-abgewickelt werden, durch Remigration. Außerdem, bei aller Sympathie für Krah: mit Lügenmedien-Dreckschleudern wie correctiv oder t-online spricht man nicht. Deutschland braucht vom zerstörenden Gift der vergangenen Jahre nicht weniger, sondern gar nichts – und ein wirksames Gegenmittel. Die Macht des Regimes muss zerschlagen werden. Keine faulen Kompromisse, sondern maximal patriotische Politik im Interesse der deutschen Bevölkerung, Austritt aus der kriminellen Vereinigung EU und solide diplomatische Beziehungen zu allen Ländern, die sich dem Terror der Finanzoligarchie widersetzen. Das wird harte Arbeit und Jahre dauern, ein riesiger Sumpf muss trockengelegt werden. Aber es ist dringend nötig – und alles andere nur Mumpitz.
Ich gestehe!
Ich bin alles andere als ein Freund von Krah. Im Gegenteil.
Sein immer wieder propagierter Ansatz der „Communitys“, die sich finden und sammeln, ist grundsätzlich abzulehnen.
Was Krah hier seit Jahr und Tag anstrebt, ist nichts anderes als eine Zementierung von Parallelgesellschaften. Im schlimmsten Fall sogar Reservation von Deutschen auf kleine Inseln innerhalb von Städten.
Das Kampflose überlassen unseres Landes an Muslime.
Krah ist schon dadurch weder rechts, noch Konservativ. Er ist auf gleicher Linie mit den derzeit herrschenden. Ein U-Boot das es in der CDU zu nichts brachte und letzten Endes, ob er will oder nicht, auf Seiten der Linken und Islam Apologheten.
Wenn man sich die heutige Jugend ansieht lebt die schon längst in einer Gesellschaft wie sie Krah beschreibt. Das ist seine Zielgruppe, die unsereins kaum noch versteht und schon gar nicht mit gemeinsamen Idealen erreichen kann.
Insofern hat Krah recht – aber ich lehne sein Vorgehen dennoch ab, denn das was man für die eigene wie gemeinsame Zukunft als Leitmotiv haben will sollte das Ideal sein, auch wenn es realistisch gesehen wohl nur zu einem kleinen Teil erreichbar sein wird.
Wer sich hingegen mit dem Status Quo zufrieden gibt hat hingegen schon aufgegeben und wird Mühe haben selbst diesen haten zu können.
Und der Irrglaube als gebrandmarktes pauschalverurteiltes Schmuddelkind im Zirkel der elitären Besserglobalisten mitmischen zu können ist so verkehrt wie wenn man als bodenständiges Dorfkind glaubt in der mondänen Metropole als ganz große Elitenummer rauszukommen. Beides geht nur wenn man seine Herkunft und Ideale ablegt, sich letztlich selbst verleugnet.
Merkwürdigerweise spricht in diesem Zusammenhang, Migration vs Remigration, fast niemand über eine recht naheliegende Lösung. Man muß dabei allerdings von der – sicherlich liberalen(!) – Grundlage ausgehen, daß es jedermanns natürliche Pflicht ist, für sich und die Seinen selbst zu sorgen bzw. diese zu versorgen. Ausgehend davon wird sofort für alle(!) der leistungslose Geldhahn abgedreht – auch für (Pass-) Deutsche. Auf niedriger kommunaler Ebene – und nicht vom EuGh oder BVG – wird durch genaues Hinschauen festgestellt, wer sich unverschuldet nicht selbst versorgen kann – nur diese(r) bekommt ausreichende aber übersichtliche Staatsknete. Unfähigkeit aufgrund mangelnder Ausbildung ist 80 Jahre nach Kriegsende kein Anspruchsgrund für leistungslose Geldzahlungen. Für diese und alle neu Hinzugekommende gibt es Naturalien (Gemeinschaftsunterkünfte mit heimischer Verpflegung und gebrauchte Klamotten*-ggf. einen verpflichtenden Deutschkurs). Die wirklich an Leib und Leben Verfolgten werden das sicher akzeptieren. Allerdings bedarf es durchsetzungsfähiger Polizei und Justiz um Selbstbedienungen und Straßenterror zu unterbinden. Darüberhinaus ist es m.E. nicht verfassungsfeindlich – wenn auch zur Zeit höchst unwahrscheinlich – eine GG-Änderung anzustreben, die es ermöglicht, solche Zuwanderer der letzten zwanzig Jahre, die sich in diesem Zeitraum so gut wie nie selbst ernährt haben bzw. sogar kriminell wurden, ohne den nachgeworfenen deutschen Pass wieder dorthin zu verweisen, wo sie herkamen. Denn eine solche GG-Änderung betrifft keinen der beiden „Ewigkeits-Artikel“. Sonst wäre die Einführung von Zwangsarbeit nach einer solchen Grundgesetz- Änderung Mitte der 1950er – auch Wehrdienst genannt – ja auch „verfassungfeindlich“ gewesen…
*) Das würde darüberhinaus die Klage von Caritas & Co beenden nach der diese ihre Kleidersammlungen aus Kostengründen künftig nicht mehr durchführen können.
Krah ist aber offenbar nicht der einzige, der einen Richtungswechsel vollzieht. So ist im Merkur online u. a. zu lesen, daß die AfD in einem neuem Sprech: Abschied von „Deutscher Leitkultur“ und „Remigration“ nimmt um in Thüringen dem BSW zu gefallen…
Tag auch,
vielleicht ist es tatsächlich möglich auch die AfD Wähler zu verarschen, so wie es bei den csdulern der Fall ist, die mögen das und baden in Ihrer eigenen Falschheit.
Ich mache es kurz: Seit gewarnt, wir Deutschen kennen die die politischen Lügen und Lügner zur genüge. Begeht Ihr den gleichen Verrat an uns; geht das anders aus als bei den Weichspülern der kommunistischen cdsdu.
WIR holen uns unser Land zurück. WIR sind mehr als zehn Millionen.
Gruß an alle Verräter………