Deutsche Reaktionen auf den Mord an Charlie Kirk

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Charlie Kirk ist tot. Der 31-jährige konservativ-christliche Podcaster, Aktivist und Trump-Unterstützer, der vor allem für seine Debatten an Universitäten bekannt ist, wurde vergangenen Mittwoch bei einer solchen Debatte auf dem Campus der Utah Valley University kaltblütig erschossen. Seine Ehefrau sowie die beiden gemeinsamen Kinder waren vor Ort und haben das Attentat live miterlebt. Nach einer öffentlichen Fahndung nahmen die Behörden am Freitagabend den 22-jährigen Tyler Robinson als mutmaßlichen Täter fest.

Der junge Mann stammt wohl aus einer konservativen, mormonischen Familie, soll behütet aufgewachsen sein und habe sich in den letzten Jahren politisch entgegen der republikanischen Einstellung seiner Eltern radikalisiert. Vor wenigen Wochen habe er noch bei einem Familienabendessen über Charlie Kirk und dessen Auftritt in Utah gesprochen und darüber, warum er den Gründer von „Turning Point USA“ nicht leiden könne. Mit einem Jagdgewehr soll er am 10. September auf den zweifachen Familienvater geschossen haben.

Das Video von Kirks Ermordung ging am Mittwochabend einmal um die ganze Welt, und die Reaktionen könnten einem nicht besser vor Augen führen, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass ein konservativer Aktivist mitten in einer Debatte aus rein politischen Gründen, lediglich wegen seiner vermeintlich „schändlichen“ Meinung umgebracht wird. Während US-Präsident Trump sowie etliche rechte und konservative Politiker und Blogger in aller Welt ihre Bestürzung und Wut über die schreckliche Tat äußerten, zeigte sich insbesondere die deutsche Medien- und Politschickeria voller Häme. Der ehemals öffentlich-rechtlich finanzierte „El Hotzo“, welcher sich schon im vergangenen Jahr von seiner besten Seite zeigte, als er bedauerte, dass das Attentat auf Donald Trump gescheitert war, machte erneut keinen Hehl aus seiner Menschenverachtung, wenn es die aus seiner Sicht Richtigen trifft.

Die Linksjugend hatte ebenfalls vielerorts kein Problem damit, den Mord an Kirk offen zu feiern. Die Gruppe in Hanau beispielsweise postete auf Instagram ein Bild des Toten mit der Aufschrift „Rot in hell“ („Verrotte in der Hölle“). Die Linksjugend Hannover veröffentlichte auf der gleichen Plattform einen Beitrag mit dem Titel „Rechte Politik führt zu blutigen Patronen“, in dem sie den Mord an Kirk rechtfertigte. Inzwischen ist der Beitrag nicht mehr auffindbar. 

Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali zeigte mit ihrer Anmoderation zu Kirks Ermordung, dass sie politisch unliebsamen Akteuren nicht einmal posthum würdevoll begegnen kann.

„Dass es nun Gruppen gibt, die seinen Tod feiern, ist mit nichts zu rechtfertigen. Auch nicht mit seinen oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen. Offensichtlich hat der radikal-religiöse Verschwörungsanhänger aber auch genau damit einen Nerv getroffen.

Auch der amerikanische ZDF-Auslandskorrespondent Elmar Theveßen hatte in einer Sendung bei Lanz offenbar keinerlei Probleme damit, den Ermordeten mit Falschbehauptungen zu diskreditieren und ihm Dinge, die er offensichtlich nicht mehr abstreiten kann, in den Mund zu legen:

Ja, also, er hat sehr, sehr scharf rechte Überzeugungen. Ich will mal ein paar Beispiele nennen. Er hat gesagt beispielsweise, dass Homosexuelle gesteinigt werden müssten (…). Er hat gesagt, dass Schwarze die Positionen der Weißen wegnehmen wegen dieser Politik der Demokraten der vergangenen Jahre. Er hat gesagt, wenn man in einem Flugzeug sitzt mit einem schwarzen Piloten, muss man Angst haben.“

Nach seinen verächtlichen Äußerungen über Charlie Kirk fordert der ehemalige US-Botschafter Richard Grenell nun einen Visa-Entzug für Elmar Theveßen. Nun kündigte der US-Vizeaußenminister Landau an, bereits Schritte dazu eingeleitet zu haben. Auch für Dunja Hayali und viele weitere Medienschaffende könnte der Umgang mit dem Attentat auf Kirk Einreisesperren zur Folge haben. 

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Um dies ein wenig literarisch aufzuarbeiten:

    Der Antifa Schmählied, geweihet dem Toten

    Oh Charlie Kirk, du ew’ger Tyrann:
    Schnitt’st uns’re Geduld mit tiefem Stoß
    Den Seidenfaden Stark wie Groß.
    Ein mutiger Schütze den Kampfe gewann.

    Oh Charlie Kirk, mit gespalt’ner Zunge:
    Auf unserem Kampus warst du erschienen;
    Tod wirst du keiner Debatte dienen!
    Ein schuß in den Hals, schon entsagt die Lunge.

    Oh Charlie Kirk, Trauer deiner Genossen
    Hegen wir nicht. Der Tagessprecher
    Wiederholt rechtschaffend unser Gelächter.
    Weitere Faschos gehören erschossen!

    Oh Charlie Kirk, ganz ungemein
    Ergibt sich vom Wahnsinn hysterische Meute;
    Hayali rechtfertigt unsere Leute.
    Noch sind es Wellen, die Flut trifft bald ein.

    Oh Charlie Kirk, wir feiern dein Ende;
    Und sollten dem Christ auch die Feuer drohen,
    Ir’dscher Gelüste, Satanismus wir frohnen
    Drum noch einen Korn; erhebet die Hände!

    Oh Charlie Kirk, wir sind das Gute!
    Dämonen besetzen nicht reine Geschöpfe
    -Schießen schlicht gern auf euerlei Köpfe;
    Saufen uns trunken mit deinem Blute.

    Oh Charlie Kirk, lang lebe das Leben
    Manch niederträchtiger Sünder Spricht;
    Wir sind die Guten und sagen das nicht.
    Atmen verhält sich nach des Reinheit streben!

    Unsere Ziele sind offen und klar.
    Hausieren jede Institution man auch wähle,
    Jedem Fascho durchschneiden wir bald schon die Kehle;
    Wahrer Antifaschismus(,) ist jedem doch gewahr
    Was ist ein Fascho? -erübrigt sich
    Jeder Zweifler erhält einen eigenen Stich.
    Das ist was wir wollen, nicht wahr?

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