Nürnberg – Auf dem Weg zum deutschen Rotherham

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Kaum ein anderes Wort steht mehr für die Brutalität und die moralische Erosion der multikulturellen Gesellschaft als der Name „Rotherham“. Die ehemalige Industriestadt, einst bekannt für ihren hochwertigen Stahl, in der mittelenglischen Grafschaft South Yorkshire, nahe der Großstadt Sheffield, wurde bereits in den 1990er-Jahren Schauplatz eines schaurigen Skandals: Ab 1997 sollen Banden von Pakistanern gezielt englische Mädchen durch Alkohol, Drogen oder schlicht Gewaltanwendung gefügig gemacht und zu sexuellen Dienstleistungen gezwungen haben.

„Gezielt“ heißt in diesem Fall: Die Pakistanerbanden, die sogenannten „Grooming-Gangs“, haben sich bewusst weiße, englische Mädchen herausgesucht, um sie zu Sexsklavinnen zu machen – es gab also von Anfang an eine ganz klare rassische Komponente bei dieser Barbarei; mit pakistanischen oder anderen migrantischen Mädchen haben die Grooming-Gangs das nicht gemacht.

Der Skandal sorgte für umso mehr Aufsehen, da die britische Polizei lange Zeit bemüht war, die Geschichte zu vertuschen: Vielfach haben die Polizisten schlicht und ergreifend deswegen weggesehen, um gegenüber ihren Dienstherren und in den Medien nicht als Rassisten dazustehen, womit internalisierter Antirassismus das Ausmaß der Zwangsprostitution und Versklavung englischer Mädchen im eigenen Land nur vergrößert hat. Erst 2013/14, also knapp 16 Jahre nach Beginn des Grooming-Gang-Terrors, wurde dieser überhaupt erst bekannt, und erst nach und nach konnte dessen Umfang aufgearbeitet werden.

Stand jetzt sind wohl 1.400 Mädchen betroffen, wobei die Dunkelziffer noch größer sein dürfte. Im Laufe der 2010er-Jahre wurde zudem bekannt, dass Rotherham nicht die einzige Stadt mit Grooming-Gangs war/ist; auch in Rochdale, Oxford, Derby, Telford oder Halifax wurden englische Mädchen Opfer pakistanischer Grooming-Gangs.

Dass sich ähnliche Fälle wie der der Grooming-Gangs in Rotherham auch in anderen multikulturalisierten Ländern abspielen könnten, war wohl nur eine Frage der Zeit. Nun hat sich so etwas auch in Deutschland zugetragen, und zwar in Nürnberg. Migrantengangs haben in der Nähe des Nürnberger Hauptbahnhofs, vor allem am Nelson-Mandela-Platz, minderjährige Mädchen angesprochen, sie mit materiellen Geschenken wie Kosmetik oder Kleidung in die Falle gelockt, dann drogenabhängig gemacht (meist mithilfe von Schmerzmitteln oder Crystal Meth) und dann schließlich, als die nun süchtig gewordenen Mädchen mehr Stoff verlangten, zu sexuellen Handlungen jeglicher Art gezwungen.

Dass diese Widerwärtigkeiten ausgerechnet am Nelson-Mandela-Platz ihren Anfang nahmen, der aufgrund von internalisiertem Antirassismus nach einem der größten antiweißen Kommunisten der Geschichte benannt ist, ist mal wieder jeder Häme wert und lässt einem die BRD-Fatigue mit sardonischem Gelächter aus dem ermüdeten Körper entweichen.

Die Opfer dieses Grooming-Falls sind allesamt zwischen 13 und 18 Jahre alt; die Täter wiederum sind laut „Focus“ zwischen 18 und 35 Jahre alt und – wer hätte es gedacht? – syrischer, pakistanischer und nordafrikanischer Herkunft. Die Perfidie, mit der die Täter die Mädchen behandelt haben, lässt sich anhand der Aussagen eines Mannes erahnen, der laut „Welt“ mit den Mädchen gesprochen haben soll:

„Und sie hat mir von einer 12- oder 13-jährigen Freundin erzählt, die zu ihr meinte, ich zitiere: Sie wurde rumgereicht wie ein Spielzeug.“

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Die Opfer entstammen „prekären Verhältnissen“, sind also wohl Teil der (deutschen) Unterschicht. Das Medienportal „inFranken“ berichtet weiter:

„Bislang wurden zehn Verdächtige identifiziert. Von diesen stehen vier unter Verdacht, mit Drogen gehandelt, Drogen an Minderjährige abgegeben und Sexualdelikte begangen zu haben. Ein 23-Jähriger sitzt bereits in Untersuchungshaft. Gegen zwei weitere Männer, einen 22-Jährigen und einen 25-Jährigen, die derzeit flüchtig sind, wurden Haftbefehle erlassen. Ein 18-Jähriger steht ebenfalls unter Verdacht.“

Abgesehen von dem Umstand, dass die Täter wohl nie „mit der vollen Härte des Gesetzes“, wie es immer so schön heißt, bestraft werden, ist auch die Antwort der gesellschaftlichen wie politischen Institutionen auf diese Art von Kriminalität äußerst schwach.

Nicht nur, dass die politischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte ihren Teil zur Entstehung der Situation beigetragen haben, nein, der deutsche Rechtsstaat wird keine Antworten auf diese Art der Gewalt haben. Derweil wurde die Ermittlungsgruppe „EKO Kajal“ gegründet, um die Arbeit der Kriminalbeamten zu erleichtern.

Was wird passieren, wenn die Täter erst mal gefasst sind? Womöglich gibt es Gefängnisstrafen, doch dann? Glaubt irgendwer ernsthaft, dass diese Leute danach nicht noch einmal zu einem Problem werden? Gleichzeitig wolle man „umgehend präventive Maßnahmen“ ergreifen, um zu verhindern, dass noch weitere Mädchen Opfer dieser Masche werden. Präventive Maßnahmen hätten schon vor zig Jahren ergriffen werden können – wollte man aber nicht. Stattdessen beobachtet man lieber, wie sich aus dem „Focus“-Artikel entnehmen lässt:

„Laut Daniela Dahm, Geschäftsführerin der Drogenhilfe Lilith e.V. in Nürnberg, habe man bereits ‚gebetsmühlenartig‘ vor solchen Entwicklungen gewarnt. Dass ältere Männer junge Mädchen ansprechen, sei schon seit 30 Jahren so. Die Entwicklung mit Bezug auf junge Dealer beobachte man seit etwa zwei Jahren.“

Schön, dass man das beobachtet und nichts tut. Es scheint, als wäre man nicht (mehr) bereit, effektive Antworten und Maßnahmen zu finden, die diese Art von Verbrechen nicht nur angemessen bestrafen, sondern es gar nicht erst so weit kommen lassen.


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