Frankreich in Flammen

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Seit Mitte September sind die Nachrichten aus Frankreich geprägt von Protesten und Unruhen: Was zunächst Mitte September als (angebliche) Schülerproteste gegen das starre Bildungssystem der Fünften Französischen Republik begann, ist mittlerweile zu einer regelrechten Krawallbewegung ausgeartet, wie sie das Land in diesem Ausmaß in der jüngeren Geschichte nicht erlebt hat.

Gewiss, es gab in den letzten Jahren immer wieder Protestbewegungen, die weitaus heftiger eruptierten, als wir es von der Bundesrepublik gewohnt sind, etwa die Bauernproteste oder die Gelbwesten-Bewegung – aber die scheinen nichts im Vergleich zu dem zu sein, was jetzt gerade stattfindet. Der bisherige Höhepunkt des Kulturmords in Folge der Unruhen war die Brandstiftung am Rathaus von Limoges am 17. Oktober, einer Stadt mit rund 120.000 Einwohnern im Südwesten Frankreichs.

Das Gebäude aus dem Jahre 1883 wurde stark beschädigt, der Glockenturm fiel – unter teilweisem Jubel der zuschauenden Unruhestifter – in sich zusammen, und die dort enthaltenen Kunstwerke dürften zum Großteil wenn nicht zerstört, dann zumindest ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Und auch abseits davon kommt es immer wieder zu Vandalismus aller Art, Brandstiftung und Plünderung von Geschäften – Letzteres betrifft nicht nur, wie von linken Agitatoren gerne behauptet, irgendwelche Schnöselläden à la Louis Vuitton, sondern auch Kleingeschäfte, die nichts weiter versuchen, als ein gutes Leben zu führen.

Ähnlich wie bei den Black-Lives-Matter-Unruhen vor sechs Jahren infolge des Drogentods von George Floyd wird auch hier wohlwollend in Kauf genommen, normale Besitzer von Kleingeschäften aller Art in den Ruin zu treiben – fast so, als wäre das nicht nur ein Kollateralschaden des revolutionären Aktes, sondern eines seiner Ziele.

Besonders viral gegangen ist etwa eine junge Frau, die versucht, Plünderer vom Ausnehmen eines Supermarkts in Paris abzuhalten. Es gibt momentan jede Menge vage Informationen darüber, wer diese Frau ist, manchmal wird behauptet, es handele sich hierbei um eine linke Aktivistin, die sich den Protesten aus Solidarität angeschlossen habe.

Sie schreit die Unmenschen an: „Arrêtez!“ („Hört auf!“) und „C’est pas la cause!“ („Das [Plündern] ist nicht der Punkt!“, was wiederum stark darauf hindeutet, dass sie Sympathien für die Unruhestifter in sich trägt) und bricht angesichts des Chaos in Tränen aus. Diejenigen, die sie aufzuhalten versucht, erwidern ihr Flehen nur mit Lachen, Hohn und Spott.

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Ein weiterer Fall ereignete sich in Nizza, wo der Besitzer eines Ladens versucht, die Meute aufzuhalten, und dafür geschlagen, mit Gegenständen beschmissen und verhöhnt wird.

Das sind, wie gesagt, nur die Spitzen des Eisbergs an Plünderungen, Zerstörungen und Vandalismus – ganze Stadtviertel sind infolge dieser Unruhen verwüstet.

Wer sich nun fragt, welche Art von Individuen dahinterstecken mag, bekommt einen Hinweis, wenn er sich anschaut, was im Zuge der Gewalt alles verschont blieb: etwa die Schweinefleischabteilungen in den Supermärkten, oder Buchläden.

Damit ist die Antwort schnell klar: Muslime und Linksradikale aller Couleur. Diese „Proteste“ sind eben nicht mehr der Ausdruck des Missmuts von Schülern über ein gescheitertes Bildungssystem, sondern sie sind zu einer Machtfrage ganz anderer Art geworden: nämlich der ethnischen Frage. Migranten aus Afrika oder dem Maghreb, häufig in der zweiten oder dritten Generation in Frankreich lebend, fordern die Macht des französischen Staates heraus, und die Linken sehen in dieser Bevölkerungsgruppe ein revolutionäres Potenzial, das es auszunutzen gilt. Ob sie letztendlich davon profitieren werden, dass sie die Migranten in Frankreich als revolutionäre Kraft nutzen wollen? Die traurigen, blauen Augen der Demonstrantin mögen einen Hinweis auf die Antwort auf diese Frage geben…

Und wie reagiert die Rechte in Paris? Immerhin gab es vereinzelt sogenannte „Rechtsradikale“, die sich organisierten, um sich den Horden in den Weg zu stellen.

Aber von der großen rechten Partei in Frankreich, dem Rassemblement National (RN), konnte man bis jetzt nur enttäuscht werden. Noch am 15. Oktober, als die Unruhen bereits voll im Gange waren, sagte Marine Le Pen, die Vorsitzende des RN, im französischen Fernsehen, dass der Islam mit der französischen Republik vereinbar sei und dass die in Frankreich lebenden Muslime, ganz der Citoyen-Ideologie des Staatsbürgernationalismus entsprechend, „Franzosen“ seien.

Das darf der AfD in Deutschland nie passieren! Le Pen fiel in den letzten Jahren immer häufiger negativ auf, aber das ist ein neuer Gipfel der Entbehrung. Zwar verurteilte sie die Unruhen und Verwüstungen am 18. Oktober aufs Schärfste, aber wirklich gut macht das ihre vorherige Aussage leider nicht…

Sicher, die Aufgabe der Remigration wird keine leichte sein, gerade angesichts der Militanz, mit der Teile des migrantischen Spektrums auftreten, aber es muss sein.

Wer glaubt, das Problem lasse sich anders lösen (vielleicht liest ja auch ein Linker oder gar eine Linke mit, die sich verirrt hat), sei noch mal an das Gesicht der jungen Frau aus Paris erinnert: Schau es dir genau an – deines wird bald ebenfalls so aussehen, sollte es so weitergehen wie bisher.


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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ähnlich wie schon le Pen in Frankreich, so spukt auch hierzulande die denkbar „unpreußischste Gestalt“ (so Karlheinz Weißmann über Krah), so spukt der gnadenlose Daueropportunist Mampfimilian Krah durch die AfD. Mal inszeniert sich der pausbäckige Sachse mit einer Zigarre, die er in seinen Beamtenfingern hält, mal hält er bei seinem ständigen arroganten Frisurengerücke eine Flasche Champagner in der schmalen Hand, wenn er irgendeinen opportunistischen Singsang von den Eingedeutschten erzählt, die allesamt Teil des deutschen Volkes sein sollen. Einige Zeit davor erzählte der rubenshafte Kaffeesachse Krah noch das exakte Gegenteil. Damals schien er noch fest auf der Seite Martin Sellners und im Lager Götz Kubitscheks zu stehen, nur um vor allem Martin Sellner danach gnadenlos in den Dreck zu treten, um sich selbst wieder in andere opportunistisch-geschmeidige Höhe zu katapultieren.

    Mampfimilian Krah hatte in den Jahren 2012 und 2016 jeweils vergeblich versucht, von der Dresdner CDU als Bundestagskandidat aufgestellt zu werden. Erst nachdem Krah, der von der CDU nicht wieder zur Bundestagswahl aufgestellt wurde und er offenkundig deshalb die CDU verlassen hatte, trat er im September 2016 – also ein Jahr nach Merkels Grenzöffnungsverbrechen ! – in die AfD ein. Für mich ist Krah ein Karrierist und gnadenloser Opportunist und steht für nichts anderes als für sich selbst. Es bleibt unvergessen, wie schnell er sich dem Zeitgeist angepasst, die bis dahin gemeinsame Linie mit Sellner verlassen und Sellner gnadenlos in den Dreck getreten und verleumdet hat. Krah ist charakterlich eine le Pen vergleichbare Nummer und sollte unbedingt in der AfD isoliert werden. Zum Glück ist der mollig-gewichtige Krah politisch aber nicht annähernd ein le Pen gleichwertiges Schwergewicht. Ihm ist keine Sekunde über den Weg zu trauen!

    • Wer so viele Zeilen benötigt, um sich über Krahs Gewicht, Frisur, Hände und Zigarren auszulassen, offenbart vor allem eines: einen bemerkenswerten Mangel an sachlichen Argumenten.

      Man muss Maximilian Krah weder mögen noch jede seiner Positionen teilen. Aber ihm allein deshalb Opportunismus vorzuwerfen, weil er seine Haltung zu Martin Sellner verändert hat, ist reichlich billig.

      Ja, Krah war früher in der CDU. Ja, er hat dort politische Ambitionen verfolgt. Und? Soll das jetzt ernsthaft der Beweis für mangelnde Überzeugungen sein? Nach dieser Logik wäre jeder Politiker, der seine Partei verlässt, automatisch ein Karrierist. Dass Krah bereits innerhalb der CDU Merkels Migrationspolitik kritisierte, wird dabei praktischerweise unterschlagen.

      Auch die Distanzierung von Sellners Remigrationskonzept lässt sich durchaus anders erklären: als Erkenntnis, dass zwischen einer konsequenten Begrenzung der Zuwanderung und der pauschalen Infragestellung deutscher Staatsbürger aufgrund ihrer Abstammung ein fundamentaler Unterschied besteht.

      Wer seine Position überprüft und gegebenenfalls korrigiert, ist nicht automatisch ein Opportunist. Manchmal nennt man so etwas schlicht politische Weiterentwicklung. Dass diese Möglichkeit offenbar gar nicht mehr in Betracht gezogen wird, sagt einiges über das eigene Politikverständnis.

      Besonders kurios wird es, wenn ausgerechnet diejenigen, die ständig eigenständiges Denken und Mut zur unbequemen Meinung einfordern, jeden zum Verräter erklären, der nicht mehr bedingungslos ihrer ideologischen Linie folgt.

      Und dann der Ruf, Krah innerhalb der AfD zu isolieren. Ist das neuerdings das Verständnis von innerparteilicher Meinungsfreiheit? Wer abweicht, wird ausgegrenzt? Eine bemerkenswert autoritäre Vorstellung für jemanden, der sich offenbar als Verteidiger politischer Grundsätze versteht.

      Krah darf und muss man kritisieren können. Aber bitte anhand seiner Aussagen, Entscheidungen und politischen Arbeit – nicht anhand seines Körpergewichts oder seiner Frisur.

      **Wer eine politische Abrechnung ankündigt und anschließend überwiegend Äußerlichkeiten aufzählt, liefert keine überzeugende Analyse, sondern eine persönliche Abneigungserklärung mit politischem Anstrich.**

      Vielleicht sollte man weniger darüber nachdenken, wer innerhalb der AfD isoliert werden muss, und mehr darüber, weshalb unterschiedliche Auffassungen offenbar schon als Verrat gelten.

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