In der Nacht auf den vergangenen Montag brannte das Jagdschloss Thiergarten der Familie von Thurn und Taxis im Oberpfälzer Landkreis Regensburg nieder. Das Gebäude im englischen Landhausstil wurde in den 1880er-Jahren vom Fürsten Thurn und Taxis im Jagdwald der Familie errichtet. Bis zum Zweiten Weltkrieg diente es in erster Linie als Freizeitschloss und Sommerresidenz. Zuletzt wurde das Anwesen als Clubhaus und Restaurant des Golf- und Landclubs Regensburg genutzt. Seit dem Morgen des 6. Oktober existieren nur noch die verkohlten Grundmauern des Jagdschlosses. Beim Brand ist ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstanden. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.
Seit dem 9. Oktober existiert auf der linksextremen Internetseite Indymedia ein Bekennerschreiben einer Antifa-Gruppe, die sich selbst „Kommando Georg Elser“ nennt. Demnach war das Jagdschloss von Gloria von Thurn und Taxis kein Zufallsziel, sondern bewusst ausgewählt worden, um der Gräfin einen Warnschuss zu senden. Die Gruppe schreibt, dass sie in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober gegen 23:30 Uhr in das Gebäude eingebrochen sei und mehrere Brandvorrichtungen installiert habe, die zur vollständigen Zerstörung des Schlosses geführt hätten.
Gloria von Thurn und Taxis sei dem Bekennerschreiben zufolge als Zielperson des Anschlags ausgewählt worden, weil ihre Familie im Allgemeinen für Menschenverachtung und Monarchie stehe und sie als „Großkapitalistin“ besonders für ihre Vernetzung in der rechten Szene bekannt sei. Mit ihren Kontakten zum ehemaligen Trump-Strategen Steve Bannon, dem ungarischen Präsidenten Viktor Orbán sowie dem ehemaligen deutschen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen und den AfD-Politikern Maximilian Krah und Alice Weidel würde sie der Antifa zufolge den „wiederkehrenden Faschismus“ fördern.
Erst im Juli landete Gloria von Thurn und Taxis in den Schlagzeilen, als sie die Einladung von Alice Weidel zu den „Thurn und Taxis Schlossfestspielen“ verteidigte. Die Schlagersängerin Vicky Leandros hatte damals mit dem Boykott der Veranstaltung gedroht, sollte Weidel nicht ausgeladen werden. Gloria stellte sich jedoch hinter ihre „Freundin“ und empfing sie privat bei sich zu Hause.
Das Antifa-Bekennerschreiben auf Indymedia geht noch weiter: Ein Grund für die Tat sei beispielsweise, dass die Gräfin im ARD-Podcast „Nicht mehr mein Land“ den AfD-Politiker Björn Höcke verteidigt haben soll, der wegen seines Ausspruchs „Alles für Deutschland“ zu einer Geldstrafe im fünfstelligen Bereich verurteilt wurde. Außerdem sei Gloria von Thurn und Taxis strikte Abtreibungsgegnerin und habe mal gesagt, dass Abtreibung Mord ist.
Das alles reicht im Deutschland von 2025 also dafür aus, dass mal eben dein ganzes Anwesen abgefackelt wird. Als „kleiner“ Warnschuss und offenbar „direkte Reaktion auf die Angriffe des Staates auf die Beschuldigten im Antifa Ost/Budapest Komplex“, versteht sich. Zwar prüft die Polizei noch die Echtheit des Schreibens. Nach dem kürzlichen Attentat auf Charlie Kirk und den unzähligen Brandanschlägen und Überfällen durch deutsche Linksextremisten, beispielsweise denen der „Hammerbande“ rund um Lina Engel, passt jedoch auch dieser Anschlag ins Bild.


Ich hatte auch schon mehrere Male das Vergnügnen nachts aufzustehen um Objekte zu löschen, die von Linksextremisten in Brand gesteckt wurden. Zum Glück handelte es sich dabei „nur“ um Fahrzeuge und Mülltonnen auf Betriebsgeländen, keine Gebäude. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu Todesfällen kommen wird