Stell dir vor, du nimmst die Bahn nach Hause, nichts ahnend. Du bist ein normaler Mensch, ein „Normie“, hast also in der heutigen Zeit deine geräuschunterdrückenden Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer im Ohr und beschäftigst dich, um die Zeit totzuschlagen, mit irgendeinem belanglosen Kram auf Twitter, Instagram, Snapchat. Die Türen der Bahn gehen auf, du setzt dich auf den nächstbesten Platz, den du findest. Dabei gibt es keinen Blickkontakt zu irgendeiner Person, schließlich ist dein Blick an dein Smartphone gefesselt, und auch sonst gibst du dich unauffällig, deine Kleidung, deine Körpersprache, nichts an dir wirkt provozierend.
Nachdem du dich also hingesetzt hast, vergehen ein paar Sekunden – vielleicht 20 oder 30, während du immer noch nichts aus deiner Umgebung wahrnimmst –, ehe du plötzlich ein kaltes Kribbeln an deinem Hals spürst, an deiner rechten Seite. Du begreifst im ersten Moment gar nichts, schaust nach rechts, ein Mann steht dort. Du fasst dich mit deiner Hand an die Stelle, wo du dieses Kribbeln verortet hast, und sie erspürt eine warme Suppe. Blut. Instinktiv versuchst du, die Wunde zuzuhalten, die der Mann mit seiner Klinge in deinen Hals gerissen hat. Schrecken durchfährt dein Gesicht, verzieht es zu einer Grimasse, und schon spürst du das Leben aus deinem Körper fahren. Genug Zeit, zu verstehen, warum dir das widerfährt, bleibt dir zwar nicht mehr, aber schnell kommt der Tod auch nicht: Es dauert. Der Mann geht, während du deinen letzten Kampf führst, seelenruhig zur Tür, um bei der nächsten Station auszusteigen. Auch er blutet, hat sich bei seiner Tat versehentlich die eigene Hand verletzt.
Das mag sich wie ein Skript für einen dieser nervigen True-Crime-Podcasts lesen, aber vermutlich werden die wenigsten diesen Fall aufgreifen. Denn die Mainstream-Medien versuch(t)en mit allen Kräften, diese Geschehnisse zu ignorieren. Widerfahren ist das Geschilderte der Ukrainerin Iryna Zarutska: Ermordet von einem schwarzen Kriminellen in der Bahn in der größten Stadt des US-Bundesstaates North Carolina, Charlotte.
Ohne Grund, ohne Provokation, ohne Vorhandlung, einfach so. Der Mord ereignete sich bereits am 22. August, also vor über zwei Wochen, doch erst in den vergangenen Tagen wurde das Thema einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als das Video der Überwachungskamera vor allem auf Twitter kursierte.
Bis dahin hatte kaum ein Medienoutlet, das dem Mainstream angehört, über diesen Fall berichtet, der in seiner Willkür, Brutalität und Stumpfheit den Tod George Floyds, der nicht einmal eine mutwillige Tötung war und eine ganze antiweiße Kampagne auf der ganzen Welt hervorrief, bei Weitem übertrifft.
Der Tod der Iryna Zarutska steht symbolisch für den Verfall, den der „Wertewesten“ seit Jahrzehnten durchläuft. Da wäre einmal die bittere Tatsache, dass Zarutska zwar der einfallenden russischen Armee entkommen war, ihrem Mörder in den vermeintlich sicheren Vereinigten Staaten jedoch nicht. Ihr Tod war scheinbar grundlos, möchte man meinen, doch es kursieren bereits Aufnahmen, auf denen der Täter deutlich zu hören ist: „I got that white girl!“ – „Ich habe dieses weiße Mädchen erwischt!“
Wir haben es also hier mit einem durch Rassenhass motivierten Angriff zu tun. Dieser Schwarze hat sich sein Opfer, eine weiße Frau, bewusst ausgesucht, weil sie weiß war. Seit der George-Floyd-Kampagne vor fünf Jahren waren Rechte stets darum bemüht, angesichts der BLM-Propaganda die tatsächlichen Verhältnisse von Mord, Totschlag und Raub zwischen den ethnischen Gruppen in den USA darzustellen. Nun taucht der Topos wieder auf und zeigt einmal mehr die Unverhältnismäßigkeit auf.
Auch interessant: Von den fünf Leuten, die auf dem Überwachungsvideo in direkter Nähe des Opfers zu sehen sind, eilt kein Einziger Zarutska zur Hilfe – das mag einerseits an der Verrohung der Gesellschaft liegen, möglicherweise aber auch an der sogenannten Ingroup-Preference, also der zunehmenden Hilfsbereitschaft kongruent zur größeren Ähnlichkeit mit einem selbst, insbesondere auf ethnische Komponenten bezogen.
Der Mord zeigt weiterhin einmal mehr, dass linke Resozialisierungspolitik auf breiter Linie scheitert. Viele Täter verdienen die zweite Chance nach ihrem kriminellen Akt eben nicht. Wobei die Rede von einer „zweiten Chance“ bei Decarlos Brown Jr., so der Name des Mörders, wahrlich euphemisierend ist: Bereits 14 (!) Mal wurde der Kerl von der Polizei gefasst, und immer wieder kam er nach einer gewissen Zeit auf freien Fuß. 14 Chancen hat ihm die linke Resozialisierungsjustiz gegeben – Iryna Zarutska wird keine mehr bekommen.
Viele erzürnte Kommentare fordern nun die Todesstrafe für Brown, auch bekannte konservative Meinungsmacher in den USA wie Matt Walsh schließen sich der Meinung an.
Es wird immer offensichtlicher, dass die Art und Weise, wie vor der Idee der Resozialisierung bestraft wurde, nicht so verkehrt gewesen sein kann. Deutlich wird auch, wie heruntergekommen die Stadt Charlotte allein im Vergleich zu vor fünf Jahren ist:
Auch dies geht auf die Kappe linker Politik. Immerhin scheint der grausame Tod der Iryna Zarutska etwas zu bewegen; vielleicht ist ihr Martyrium nicht umsonst gewesen.


die erforderlichen , wirklich geeigneten Maßnahmen können weder hier , noch im Wertewesten öffentlich verhandelt werden – die salonbolschewistische Linke ( und ihre Helfershelfer ) wird jeden Diskurs über die o.g. Problematik mit nachrichtendienstlichen Mitteln unterbinden . Gehe auf gab.com und schreibe dort Deinen Kommentar