PISA: Doch kein Ende einer Bildungsnation?

in 5 min lesen

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Deutschlands Bildungssystem befindet sich im freien Fall. Jahrzehntelange linksliberale Experimente treffen auf ein marodes Beamtensystem, das längst als Job-Auffanglager für mittelmäßige Uni-Absolventen fungiert. Dies alles ist seit Jahrzehnten bekannt, dies alles wird seit Jahrzehnten von der politischen Kaste ignoriert, um das Scheitern der eigenen Ideologie zu vertuschen. Auf diese katastrophale Mischung trifft seit einigen Jahren ein hochdynamischer Migrantisierungsprozess, der eine dritte Variable ins Spiel bringt: Ausländer. Allerweltsmigration in eine eigentliche Hochleistungs-Bildungsnation, wie sie in Deutschland in den letzten Jahren stattgefunden hat, hinterlässt schwerste Spuren in einem bereits angeknacksten System. Wie drastisch der Einschlag kulturfremder Kinder und Jugendlicher aus fremden Ländern wirklich ist, zeigt sich alle drei Jahre an den Ergebnissen der PISA-Studien.

Anhand der Kompetenzbereiche Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften wird seit dem Jahr 2000 in allen OECD-Nationen die schulische Leistungsfähigkeit von 15-Jährigen ermittelt. Die Punkteskala liegt üblicherweise zwischen 400 und 600 Punkten und variiert stark zwischen den verschiedenen Ländern. Im ersten Durchlauf startete Deutschland irgendwo im Mittelfeld der teilnehmenden Länder und erreichte die durchschnittlich besten Leistungen in der Erhebung von 2012 – damals kratzte man mit 524 Punkten in den Naturwissenschaften – in denen Deutschland traditionell die besten Leistungen erbringt – an den Top 5, knapp hinter Kanada, Polen, Südkorea, Finnland und Japan, das mit 547 Punkten den ersten Platz belegte.

Dieser Artikel geht weiter.
Für PLUS-Abonnenten.

Krautzone PLUS

✔ Schon ab monatlich 4 Euro
✔ Jederzeit kündbar (je nach Plan)
✔ Mit der Digitalausgabe kombinieren

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.