Der innere Kulturkampf: Wenn Migration zum Brandbeschleuniger wird

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„Migration ist die Mutter aller Probleme.“ Dieser Horst Seehofer zugeschriebene Satz fasst die Haltung vieler Konservativer zum Thema Migration ziemlich präzise zusammen. Aus ihrer Sicht hängen fast alle gesellschaftlichen und politischen Probleme irgendwie mit der Zuwanderung zusammen. Ob Wohnungsnot, Pisa-Misere, Kriminalität oder die Verwahrlosung öffentlicher Plätze – bei genauerem Nachdenken kommt man kaum umhin, die zügellose Massenmigration der letzten Jahre und Jahrzehnte als einen der wirksamsten Brandbeschleuniger fast aller gesellschaftlichen Probleme auszumachen.

Nicht ohne Grund behandelt gefühlt jede zweite Talkshow die Themen Islam, Integration oder Rassismus. Alles Problemfelder, die es ohne Massenmigration so nicht geben würde. Zu all den offensichtlichen, mit Zahlen belegbaren Folgen anhaltender Massenmigration kommen die nur schwer fassbaren, tiefer liegenden psychologischen Faktoren. Das bekannte Umfeld wandelt sich durch Migranten und ist irgendwann kaum noch als heimisch oder vertraut wiederzuerkennen. Ein Gefühl der Fremdheit macht sich breit, wenn die eigene Muttersprache aus dem Alltagsleben verschwindet und Straßenzüge nur noch aus Dönerläden, Handyshops, Brautmodengeschäften und Shisha-Bars bestehen.

Ethnie, Sitten und Gebräuche sorgen bei jedem Volk für ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Verbundenheit. Praktisch zeigt sich das unter anderem durch gemeinschaftliche Begrüßungsfloskeln, ähnliche Umgangsformen und sich gleichende moralische Ansichten. Durch diese Gemeinsamkeiten entsteht Vertrauen. Es liegt somit auf der Hand, dass das Vertrauen zueinander in homogenen Gesellschaften höher ist, was wiederum die Interaktion miteinander enorm erleichtert und wirtschaftliche Prozesse vereinfacht. Umgekehrt führt höhere Heterogenität zu einem Vertrauensverlust und zu steigender Unsicherheit. Kann ich meinem Gegenüber vertrauen? Setzt es bei einem Geschäft dieselben Wertmaßstäbe an? Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Art moralischem Unterbietungswettkampf. Da man seinem Gegenüber grundsätzlich moralisches Fehlverhalten unterstellt, handelt man entgegen der eigenen Wertmaßstäbe, um nicht über den Tisch gezogen zu werden.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Verstehe nicht wieso der Author hier noch irgendwie versucht für Migration zu argumentieren. Schon klar wenn 10.000 hochnegabte Franzosen kommen ist das wsl gut.
    Bei dem was vorallem junge Deutsche gerade erleben (Mobbing, Gewalt, sexuelle Übergriffe) spielt das alles keine Rolle. Wir kämpfen in unserem Land um Dominanz. Remigration oder Untergang

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