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2025 – Was für ein Jahr!

19. Dezember 2025
in 2 min lesen

Ein weiteres, ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Bevor die Christbaumkerzen angezündet und die Raketen abgebrannt werden, möchte ich mit Ihnen, liebe Leser, einen kurzen Blick zurückwerfen. Einen Höhepunkt für uns von der KRAUTZONE stellte sicherlich die Rückkehr unseres Kolumnisten Shlomo Finkelstein dar. Über ein halbes Jahr saß der Familienvater in Haft – sein Verbrechen: die reichweitenstarke Propagierung einer Meinung, die dem System nicht passt und die deswegen rundherum mit dem infantilen Prädikat „Hass“ abgestempelt wird. „Gesinnungsdiktatur“, das ist längst keine übertriebene Schmähung mehr für die Späte Bundesrepublik, sondern eine präzise Zustandsbeschreibung. Davon gibt nicht nur das Schicksal unseres Kolumnisten Zeugnis.

Wegen eines Twitter-Beitrags klingelte im Oktober die Polizei beim renommierten Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz und beschlagnahmte dessen Geräte. Noch doller erwischte es im April den Chefredakteur des „Deutschland-Kurier“, David Bendels. Der hatte ein Bild der ehemaligen Innenministerin Nancy Faeser, auf dem diese ein Schild mit irgendeiner verzeitgeistigten Parole umklammerte, in eindeutig satirischer Absicht modifiziert. „Ich hasse die Meinungsfreiheit“, war nun auf dem Pappdeckel zu lesen. „Aber warum nennt er es denn Satire?“, wird man sich beim Amtsgericht Bamberg gedacht haben und beschloss gegen Bendels eine siebenmonatige Haftstrafe auf Bewährung.

Dass im „besten Deutschland, das wir je hatten“ mittlerweile einiges im Argen liegt, stößt nun auch dem „großen Bruder“ jenseits des Atlantiks bitter auf. Eine im Frühjahr veröffentlichte Dokumentation zeigte den amerikanischen Zuschauern, welch miefige, bürokratisch konforme und sich keines Unrechts bewusste Repressionsmaschinerie hier längst in Gang gesetzt wurde. All dem haftet aber immer die unweigerlich komödiantische Note an – etwa dann, wenn der Verfassungsschutz ein Witz von einem Gutachten über die AfD veröffentlicht. Man muss die zukünftigen Historiker wirklich bemitleiden, nur ein echter Narr wird einmal die „Geschichte der Späten Bundesrepublik“ verfassen können.

Dieses Narrenstück wird hier und da mit den Zeugnissen über den Niedergang der deutschen Wirtschaft versehen werden. Was der Führer mit dem „Nero-Befehl“ versuchte, wird jetzt mittels fortgesetzter Energiewende, Bürokratieprodukion und unerhörter Abgabenlast vollzogen. Dass dabei die EU fleißig mitmischt, ist ein Über-Bande-Spiel von CDU und SPD. Die beiden sozialdemokratischen Parteien haben in den letzten Jahrzehnten jede sich bietende Möglichkeit genutzt, unsere nationale Souveränität an den nicht legitimierten Apparat in Brüssel/Straßburg zu übertragen. Ob in diesem Zusammenhang der Begriff des „Hochverrats“ verwendet werden darf – wenigstens satirisch gemeint –, ist vom Amtsgericht Dödelhausen in juristischer Hinsicht noch nicht einwandfrei geklärt worden.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht hat sich wie ein roter Faden durchs ganze Jahr gezogen. Ab 2026 werden – trotz aller vorherigen Lippenbekenntnisse – wieder junge Männer die hypothetische Verteidigungslast tragen. Naturgemäß ist dieses Thema unter Konservativen und Rechten extrem populär, und wir haben innerhalb der Redaktion viel über den Sinn und Unsinn der neuen Dienstpflicht diskutiert, dabei aber immer die Lebensrealität junger Deutscher in den Mittelpunkt gestellt. „Wofür dienen?“, bleibt die vorherrschende Frage dieser verlorenen Generation, und das viele Geld, das nun trotz der Wirtschaftskrise in die Rüstung fließt, wird nicht den gähnenden Abgrund verstopfen, in den junge Deutsche dieser Tage hineinstarren.

Abgründig wurde es dieses Jahr auch mit der systematisch betriebenen Hetze gegen Regierungskritiker. Dass diese sich aber nicht mehr so leicht unterbuttern lassen wie noch vor einigen Jahren, gibt Grund zur Hoffnung. Eine grausame Zuspitzung des im ganzen Westen tobenden Kulturkampfes stellte schließlich die Ermordung von Charlie Kirk dar. Der blindwütige Hass, der den Weg zu einer solchen Tat geebnet hat, zeigte sich dabei nicht nur in Amerika. Auch und vor allem in Deutschland zelebrierte die linke Medien- und Kulturmeute den Tod des US-amerikanischen Konservativen.

Viel Schatten, aber auch ein bisschen Licht – das ist das, was von 2025 übrig bleibt. Auf Letzteres kommt es an, vor allem in der dunklen Jahreszeit, vor allem im kommenden Jahr. Im Namen der gesamten Redaktion der KRAUTZONE bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Treue. Verbringen Sie mit Ihren Liebsten ein erholsames und besinnliches Weihnachtsfest und kommen Sie gut ins neue Jahr 2026. Die Kolumnisten pausieren für zwei Wochen, aber Sie, liebe Leser, werden in dieser Zeit hier immer wieder neue Netzartikel finden. Wenn Sie es noch nicht sind, werden Sie Abonnent. Wir freuen uns auf Sie.

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  1. Und ich danke zurück, wünsche Ihnen / Euch und allen Lesern des verlodderten Magazins ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in’s neue Jahr. Und an alle Kapitalisten: werdet Kaiser-Abonnementen, falls Ihr es noch nicht seid!

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